Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Siegen gestiegen

Die Regionen im Überblick

07.01.2026 | Presseinfo Nr. 2

Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Siegen gestiegen
Bild zeigt Diagramm der aktuellen Arbeitslosenstatistik im Vergleich zum Vormonat

Agentur für Arbeit Siegen


Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Siegen (Kreis Olpe, Kreis Siegen-Wittgenstein) im Dezember 2025 gestiegen. 13.048 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 24 Personen mehr (0,2 Prozent) als im November und 502 Personen bzw. 4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 5,5 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 5,3 Prozent.
Die Unterbeschäftigung lag nach vorläufigen Angaben im Dezember bei 16.401 Personen. Sie erhöhte sich gegenüber dem Vormonat November (64 Personen bzw. 0,4 Prozent) und sank verglichen mit Dezember 2024 (-158 Personen bzw. -1 Prozent). Zur Unterbeschäftigung zählen neben den Arbeitslosen solche Personen, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie beispielsweise im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gefördert werden.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 4.950 Personen (186 Personen mehr als im Vormonat und 447 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 8.098 Arbeitslose registriert (162 Personen weniger als im Vormonat, aber 55 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 62 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 2.419 Personen arbeitslos. Davon kamen 933 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 2.390 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 582 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 539 Stellen wurden im Dezember neu gemeldet (69 weniger als im Vormonat und 1 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Verarbeitendes Gewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Gesundheits- und Sozialwesen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Baugewerbe. Aktuell befanden sich damit 2.665 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 238 (entspricht -1,9 Prozent) auf insgesamt 12.284.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 16.875 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 353 Personen weniger (-2,1 Prozent) als vor einem Jahr.

Die Regionen im Überblick


Kreis Olpe

Die Arbeitslosigkeit ist im Kreis Olpe im Dezember 2025 gestiegen. 3.586 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 17 Personen mehr (0,5 Prozent) als im November und 56 Personen bzw. 1,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 4,5 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 4,4 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.661 Personen (54 Personen mehr als im Vormonat und 73 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 1.925 Arbeitslose registriert (37 Personen weniger als im Vormonat und 17 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 54 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 686 Personen arbeitslos. Davon kamen 305 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 656 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 174 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 159 Stellen wurden im Dezember neu gemeldet (83 weniger als im Vormonat und 80 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Verarbeitendes Gewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Baugewerbe, Gesundheits- und Sozialwesen. Aktuell befanden sich damit 933 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 178 (entspricht -5,9 Prozent) auf insgesamt 2.859.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 3.843 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 280 Personen weniger (-6,8 Prozent) als vor einem Jahr.

Kreis Siegen-Wittgenstein

Die Arbeitslosigkeit ist im Kreis Siegen-Wittgenstein im Dezember 2025 gestiegen. 9.462 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 7 Personen mehr (0,1 Prozent) als im November und 446 Personen bzw. 4,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 5,7 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 3.289 Personen (132 Personen mehr als im Vormonat und 374 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 6.173 Arbeitslose registriert (125 Personen weniger als im Vormonat, aber 72 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 65 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.733 Personen arbeitslos. Davon kamen 628 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.734 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 408 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 380 Stellen wurden im Dezember neu gemeldet (14 mehr als im Vormonat und 79 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Verarbeitendes Gewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Gesundheits- und Sozialwesen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Baugewerbe. Aktuell befanden sich damit 1.732 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 59 (entspricht -0,6 Prozent) auf insgesamt 9.426.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 13.031 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 74 Personen weniger (-0,6 Prozent) als vor einem Jahr.