Arbeitsmarktbericht Januar 2026

Die Regionen im Überblick

30.01.2026 | Presseinfo Nr. 9

Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Siegen gestiegen

Bild zeigt den aktuellen Arbeitsmarktbericht in Zahlen

Agentur für Arbeit Siegen
Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Siegen (Olpe, Siegen-Wittgenstein) im Januar 2026 gestiegen. 13.702 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 654 Personen mehr (5 Prozent) als im Dezember und 381 Personen bzw. 2,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 5,8 Prozent und lag mit 0,3 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 5,6 Prozent.
Die Unterbeschäftigung lag nach vorläufigen Angaben im Januar bei 16.926 Personen. Sie erhöhte sich gegenüber dem Vormonat Dezember (526 Personen bzw. 3,2 Prozent) und sank verglichen mit Januar 2025 (-256 Personen bzw. -1,5 Prozent). Zur Unterbeschäftigung zählen neben den Arbeitslosen solche Personen, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie beispielsweise im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gefördert werden.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 5.401 Personen (451 Personen mehr als im Vormonat und 395 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 8.301 Arbeitslose registriert (203 Personen mehr als im Vormonat, aber 14 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 61 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 2.636 Personen arbeitslos. Davon kamen 1.218 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.983 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 561 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 366 Stellen wurden im Januar neu gemeldet (173 weniger als im Vormonat und 115 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen (u. a. Zeitarbeit), Verarbeitendes Gewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Gesundheits- und Sozialwesen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Baugewerbe. Aktuell befanden sich damit 2.557 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 351 (entspricht -2,8 Prozent) auf insgesamt 12.258.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 16.801 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 586 Personen weniger (-3,4 Prozent) als vor einem Jahr.

Die Regionen im Überblick


Olpe
Die Arbeitslosigkeit ist im Olpe im Januar 2026 gestiegen. 3.778 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 192 Personen mehr (5,4 Prozent) als im Dezember, aber 16 Personen bzw. 0,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 4,8 Prozent und lag mit 0,3 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie ebenfalls bei 4,8 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.834 Personen (173 Personen mehr als im Vormonat und 90 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 1.944 Arbeitslose registriert (19 Personen mehr als im Vormonat, aber 106 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 52 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 744 Personen arbeitslos. Davon kamen 385 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 546 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 159 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 137 Stellen wurden im Januar neu gemeldet (22 weniger als im Vormonat und 60 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen (u. a. Zeitarbeit), Verarbeitendes Gewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Baugewerbe, Gesundheits- und Sozialwesen. Aktuell befanden sich damit 885 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 261 (entspricht -8,5 Prozent) auf insgesamt 2.802.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 3.747 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 433 Personen weniger (-10,3 Prozent) als vor einem Jahr.

Siegen-Wittgenstein
Die Arbeitslosigkeit ist im Siegen-Wittgenstein im Januar 2026 gestiegen. 9.924 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 462 Personen mehr (4,9 Prozent) als im Dezember und 397 Personen bzw. 4,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,3 Prozent und lag mit 0,3 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,1 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 3.567 Personen (278 Personen mehr als im Vormonat und 305 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 6.357 Arbeitslose registriert (184 Personen mehr als im Vormonat und 92 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 64 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.892 Personen arbeitslos. Davon kamen 833 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.437 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 402 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 229 Stellen wurden im Januar neu gemeldet (151 weniger als im Vormonat und 55 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen (u. a. Zeitarbeit), Verarbeitendes Gewerbe, Gesundheits- und Sozialwesen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Baugewerbe. Aktuell befanden sich damit 1.672 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 90 (entspricht -0,9 Prozent) auf insgesamt 9.456.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 13.053 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 154 Personen weniger (-1,2 Prozent) als vor einem Jahr.