Halbzeit am Ausbildungsmarkt:
Flexibel sein und Chancen nutzen - gemeinsam mehr erreichen!
Gemeinsam veröffentlichen die Industrie- und Handelskammer, die Kreishandwerkerschaften, die Jobcenter sowie die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal die Halbjahresbilanz des Ausbildungsmarktes 2026. Bei der Arbeitsagentur meldeten sich in den letzten sechs Monaten mehr Ausbildungsinteressierte, jedoch meldeten die Unternehmen weniger Ausbildungsstellen.
Stimmen zur Ausbildung im Bergischen Städtedreieck
Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal
Thorsten Schumacher, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal
„Die Lage am Ausbildungsmarkt bietet trotz steigender Bewerberzahlen und geringerer Ausbildungsplatzangebote Chancen für junge Menschen, wenn sie flexibel sowohl in der Wahl des Ausbildungsplatzes als auch räumlich sind. Viele Unternehmen im Handel, im Handwerk, in den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen sowie im Finanz- und Versicherungswesen bieten noch Ausbildungsplätze – überwiegend im kaufmännischen Bereich und im Verkauf.
Wer noch unschlüssig ist, sollte sich an die Berufsberatung der Agentur für Arbeit wenden. Im Beratungsgespräch können Ideen entwickelt und neue Perspektiven geschaffen werden.“
Ausbildung in Industrie und Handel
Carmen Bartl-Zorn, Geschäftsführerin Aus- und Weiterbildung der Bergischen IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid:
Der Ausbildungsmarkt zeigt sich aktuell insgesamt noch stabil, steht jedoch unter dem Einfluss der wirtschaftlichen Lage. Vor allem Industriebetriebe zeigen sich bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen zunehmend zurückhaltend, während zugleich die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber wächst. Dadurch verschiebt sich das Verhältnis zugunsten der Betriebe: Sie können stärker auswählen, während für junge Menschen der Wettbewerb um Ausbildungsplätze spürbar zunimmt. Insgesamt bleibt die duale Ausbildung aber ein verlässlicher Einstieg in den Beruf.
„Gerade in dieser Phase ist es wichtig, dass wir junge Menschen frühzeitig orientieren und Betriebe aktiv unterstützen. Unter dem Label ‚Abflug in Ausbildung' setzen wir in den kommenden Wochen verstärkt auf praxisnahe Orientierung mit unseren Ausbildungsbotschaftern. Gleichzeitig bauen wir unsere Vermittlungsangebote aus – unter anderem mit Veranstaltungen in Solingen und Remscheid, bei denen wir Betriebe und Ausbildungsinteressierte gezielt zusammenbringen."
Ausbildung im Handwerk
Sascha Bomann, Geschäftsführer der Berufsausbildungsabteilung der Kreishandwerkerschaft Solingen-Wuppertal:
„Das Handwerk im Städtedreieck ist Motor der Transformation. Die guten Ausbildungszahlen des letzten Jahres zeigen: Junge Menschen verstehen immer mehr, dass die Energiewende und der digitale Wandel keine abstrakten Begriffe sind, sondern in unseren Werkstätten Realität werden. Wer heute bei uns eine Ausbildung beginnt, wird zum aktiven Gestalter des Klimaschutzes und der modernen Infrastruktur im Bergischen. Wir bieten nicht nur Krisensicherheit, sondern die Chance, mit HighTech und handwerklichem Geschick die Welt von morgen zu bauen.“
Bastian Eidloth, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Remscheid:
„Bei Berufsberatungen an Remscheider Schulen ist ein steigendes Interesse an einer handwerklichen dualen Ausbildung messbar und wird vermehrt einem Studium vorgezogen.
Trotz der Umstellung von G8 auf G9 und weniger Schulabgängern verzeichnen wir leicht steigende Ausbildungszahlen zum Vorjahr. Attraktiv bleiben vor allem Klimahandwerke, wie z.B. Anlagenmechaniker (SHK), Dachdecker, Elektroniker, Kraftfahrzeugmechatroniker oder Maler- und Lackierer. Dies zeichnet das Handwerk mit Ihren zukunftssicheren Branchen aus. Trotz einer schwächelnden Wirtschaft werden gut ausgebildete Fachkräfte dringend benötigt. Hierfür sprechen insbesondere die guten Übernahmechancen bei bestandener Abschlussprüfung, sowie eine hervorragende Perspektive.“
Ausbildung in den Jobcentern
Sven Heidkamp, Geschäftsführer des Jobcenters Remscheid:
„Das Angebot an Ausbildungsstellen in Remscheid ist noch relativ stabil und viele Betriebe zeigen großes Engagement bei der Nachwuchsgewinnung. Herausfordernd ist es jedoch, Angebot und Nachfrage zusammen zu führen. Bei Fragen und Unterstützungsbedarf insbesondere rund um das Thema „Ausbildung“ bietet die vom Jobcenter Remscheid, der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal und der Stadt Remscheid gemeinsam betriebene Jungendberufsagentur individuelle Beratung für junge Menschen in Remscheid an.“
Este Brugger, Abteilungsleiterin Markt & Integration und stellv. Stadtdienstleiterin, des kommunalen Jobcenters Solingen:
„Wir setzen als Jobcenter Solingen alles daran, dass sich mehr Jugendliche für eine Ausbildung entscheiden. Derzeit sehen wir jedoch, dass sich rund zwei Drittel lieber für eine schnelle Arbeitsaufnahme entscheiden – und damit gegen den Ausbildungsstart. Dabei ist eine Ausbildung für viele der wichtigste Schritt zu langfristiger Sicherheit und guten Entwicklungsmöglichkeiten.“
Kristin Degener, Vorstandsvorsitzende des Jobcenters Wuppertal AöR:
„Ausbildung ist die zentrale Säule unserer Fachkräftesicherung und schafft entscheidende Zukunftsperspektiven in Wuppertal. Um den Herausforderungen gerecht zu werden, setzen wir auf passgenaue Vermittlung und Flexibilität. Wir müssen junge Menschen und Betriebe noch enger zusammenbringen, damit Ausbildung weiterhin ein Garant für sozialen Zusammenhalt und berufliche Perspektiven bleibt.“
Der Ausbildungsmarkt im Bergischen Städtedreieck
- 2.670 Bewerberinnen und Bewerber, 302 weniger als im Vorjahr
1.600 unversorgte Bewerberinnen und Bewerber, 132 mehr als im Vorjahr
1.943 Ausbildungsstellen, 621 weniger als vor einem Jahr
1.266 freie Ausbildungsstellen, 455 weniger als vor einem Jahr
Hinweis zur Statistik der gemeldeten Ausbildungsstellen
Die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen ist aktuell unterzeichnet, es werden auf Bundesebene schätzungsweise rund sechs Prozent Ausbildungsstellen zu wenig ausgewiesen. Hintergrund sind veränderte Prozesse in Fachverfahren der BA. Diese müssen noch in die statistische Erhebung integriert werden, das wird im Sommer abgeschlossen. Die BA überprüft und vereinfacht derzeit Prozesse, um Angebote für Arbeitgebende und Unternehmen zu verbessern und bürokratischen Aufwand zu reduzieren.
Woche der Ausbildung vom 16. bis 20. März
Unter dem Motto "Gemeinsam mehr erreichen - Ausbildung starten!" machte die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal Ausbildungschancen sichtbar und bot Orientierungsmöglichkeiten. Das vielfältige Angebot richtete sich an Jugendliche, deren Eltern und Erwachsene, die sich über berufliche Perspektiven informieren, oder konkrete Unterstützung auf dem Weg in eine Ausbildung erhalten wollten. Ziel der Veranstaltungswoche war es, Perspektiven aufzuzeigen, eine Brücke zwischen Unternehmen und potenziellen Auszubildenden zu schlagen und so den Austausch über Karrierechancen in der Region zu intensivieren. Die positiven Resonanzen und die Zahl der Teilnehmenden bestätigen das gelungene Konzept.
„Es ist wichtig, dass sich Jugendliche frühzeitig informieren und um eine Ausbildung kümmern. Mit unserem Beratungsangebot sind wir wöchentlich an den weiterführenden und berufsbildenden Schulen präsent. Dieser unkomplizierte Zugang zu unseren Beratungsfachkräften und das persönliche Beratungsgespräch sind ein enorm wichtiges Unterstützungsangebot für Schülerinnen und Schüler. Auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten bleibt Ausbildung eine zentrale Zukunftsinvestition, vor allem in Kontext der demografischen Entwicklung und des Fachkräftebedarfs“, so Thorsten Schumacher.
Im Städtedreieck waren bis März insgesamt 2.670 Bewerberinnen und Bewerber für eine Ausbildungsstelle oder ein duales Studium bei der Berufsberatung gemeldet, das waren 302 Personen (12,8 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Davon suchen derzeit noch 1.600 Bewerberinnen und Bewerber eine Ausbildung oder ein duales Studium.
40,3 Prozent der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber bewarben sich mit dem Realschulabschluss, 25,1 Prozent mit dem Hauptschulabschluss und 26,3 Prozent mit der Fach- oder Hochschulreife auf die offenen Stellen. 35,2 Prozent der Jugendlichen hat die Schule im aktuellen Berufsberatungsjahr beendet, die übrigen schon in den Jahren davor.
Es haben sich bislang 1.070 Jugendliche bei der Berufsberatung abgemeldet. Von ihnen begannen rund 23 Prozent eine Berufsausbildung bzw. ein duales Studium. Rund 10 Prozent der abgemeldeten Jugendlichen besuchen auch zukünftig die Schule. Weitere ca. 3 Prozent starteten in ein Studium. Rund 64 Prozent der Bewerberinnen und Bewerber nahmen eine Erwerbstätigkeit auf, begannen eine Fördermaßnahme zur Berufsvorbereitung oder leisten gemeinnützige/soziale Dienste.
Die regionalen Unternehmen haben bisher statistisch 1.943 – unter Berücksichtigung der oben beschriebenen Unterzeichnung sind es grob geschätzt 2.060 – Ausbildungs- und duale Studienplätze gemeldet (621 Stellen bzw. 24,2 Prozent weniger als vor einem Jahr). Rein rechnerisch kommen damit auf 100 Stellen 138 Bewerberinnen und Bewerber.
Aktuell sind 1.266 Ausbildungs- und duale Studienplätze frei, vor allem in den Berufen Verkäufer/in, Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Bankkaufmann/-frau, Fachwirt/in - Handel und In-dustriekaufmann/-frau.
Die Berufs- und Studienberatung ist von überall telefonisch und per Videotelefonie erreichbar und bietet individuelle Beratungen an: Hotline 0800 4 5555 00.
Finanzielle Förderungsmöglichkeiten für Unternehmen
Die Agentur für Arbeit und Jobcenter unterstützen Unternehmen bei der Ausbildung von Nachwuchskräften:
https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/foerderung-ausbildung
Vorbereitung auf eine Ausbildung / Einstiegsqualifizierung:
Eine Einstiegsqualifizierung ist ein sozialversicherungspflichtiges Praktikum. Sie soll Jugendliche und junge Erwachsene, die sich bereits für einen konkreten Beruf entschieden haben, auf eine Ausbildung vorbereiten. Im Betrieb werden sie an die entsprechenden Ausbildungsinhalte herangeführt und können ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Ein solches Praktikum dauert zwischen 6 und 12 Monaten. Die Teilnehmenden bekommen vom Unternehmen eine Vergütung. Diese kann bezuschusst werden. Eine vorherige sozialversicherungspflichtige Beschäftigung des jungen Menschen in dem gleichen Unternehmen schließt eine Förderung aus.
Hilfen während der Ausbildung - Assistierte Ausbildung
Für junge Menschen, die eine besondere Förderung brauchen und eine Ausbildung nicht ohne Unterstützung schaffen, gibt es die Assistierte Ausbildung (AsA). Die Auszubildenden bekommen individuell angepassten Förderunterricht und Unterstützung bei persönlichen Problemen. Darüber hinaus wird dem ausbildenden Unternehmen Entlastung bei der Durchführung und Organisation der Ausbildung angeboten. Die Assistierte Ausbildung kann auch bereits vor Ausbildungsbeginn zur Unterstützung der Ausbildungsaufnahme ansetzen.
Die Regionen im Überblick
Remscheid
Im Remscheid waren bis März insgesamt 418 Interessierte als Bewerberinnen und Bewerber für eine Ausbildungsstelle oder ein duales Studium bei der Berufsberatung gemeldet, darunter befanden sich 116 Jugendliche mit ausländischem Pass.
Von den 418 Bewerberinnen und Bewerbern waren 49 Personen (13,3 Prozent) mehr als im März 2025 gemeldet. Aktuell suchen 280 Bewerberinnen und Bewerber aktiv nach einer Ausbildung oder einem dualen Studium. Alle anderen Bewerberinnen und Bewerber haben sich bereits für ein Angebot entschieden oder eine andere Alternative für sich gefunden.
42,1 Prozent der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber bewarben sich mit dem Realschulabschluss, 24,2 Prozent mit dem Hauptschulabschluss und 26,8 Prozent mit der Fach- oder Hochschulreife auf die offenen Stellen. 31,8 Prozent der Jugendlichen hat die Schule im aktuellen Berufsberatungsjahr beendet, die übrigen schon in den Jahren davor.
Die Top 10 der Berufswünsche der Jugendlichen sind: Kaufmann/-frau - Büromanagement, Verkäufer/in, Kfz.-Mechatroniker - PKW-Technik, Friseur/in, Fachinformatiker-Anwendungsentwicklung, Medizinische/r Fachangestellte/r, Elektroniker/in für Betriebstechnik, Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Anlagenmechaniker - Sanitär-/Heiz.-Klimatechniker/in und In-dustriekaufmann/-frau.
Es haben sich bislang 138 Jugendliche bei der Berufsberatung abgemeldet. Weitere vier Prozent starteten in ein Studium.
Die regionalen Unternehmen haben bisher 434 Ausbildungs- und duale Studienplätze gemel-det (167 Stellen bzw. 27,8 Prozent weniger als vor einem Jahr). Rein rechnerisch kommen damit auf 100 Stellen 97 Bewerberinnen und Bewerber.
Aktuell sind 309 Ausbildungs- und duale Studienplätze frei, vor allem in den Berufen Verkäufer/in, Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Bankkaufmann/-frau, Industriemechaniker/in und Zerspanungsmechaniker/in.
Die Top 10 der gemeldeten Ausbildungsstellen (inkl. der dualen Studienplätze) waren: Verkäufer/in, Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Zerspanungsmechaniker/in, Bankkaufmann/-frau, Industriemechaniker/in, Fachwirt/in - Handel, Industriekaufmann/-frau, Fachkraft - Lagerlogistik, Kaufmann/-frau - Büromanagement und Elektroniker/in für Betriebstechnik.
Die Berufs- und Studienberatung ist von überall telefonisch und per Videotelefonie erreichbar und bietet individuelle Beratungen an: Hotline 0800 4 5555 00.
Solingen
Im Solingen waren bis März insgesamt 636 Interessierte als Bewerberinnen und Bewerber für eine Ausbildungsstelle oder ein duales Studium bei der Berufsberatung gemeldet, darunter befanden sich 132 Jugendliche mit ausländischem Pass.
Von den 636 Bewerberinnen und Bewerbern waren 2 Personen (0,3 Prozent) mehr als im März 2025 gemeldet. Aktuell suchen 371 Bewerberinnen und Bewerber aktiv nach einer Ausbildung oder einem dualen Studium. Alle anderen Bewerberinnen und Bewerber haben sich bereits für ein Angebot entschieden oder eine andere Alternative für sich gefunden.
43,2 Prozent der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber bewarben sich mit dem Realschulabschluss, 17,3 Prozent mit dem Hauptschulabschluss und 30,2 Prozent mit der Fach- oder Hochschulreife auf die offenen Stellen. 31,4 Prozent der Jugendlichen hat die Schule im aktuellen Berufsberatungsjahr beendet, die übrigen schon in den Jahren davor.
Die Top 10 der Berufswünsche der Jugendlichen sind: Kfz.-Mechatroniker - PKW-Technik, Kaufmann/-frau - Büromanagement, Verkäufer/in, Fachinformatiker/in - Systemintegration, Anlagenmechaniker - Sanitär-/Heizung-Klimatechniker/in, Fachinformatiker/in-Anwendungs-entwicklung, Bankkaufmann/-frau, Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Automobilkaufmann/-frau und Industriekaufmann/-frau.
Es haben sich bislang 265 Jugendliche bei der Berufsberatung abgemeldet. Rund acht Prozent der abgemeldeten Jugendlichen besuchen auch zukünftig die Schule. Weitere rund drei Prozent starteten in ein Studium.
Die regionalen Unternehmen haben bisher 369 Ausbildungs- und duale Studienplätze gemeldet (215 Stellen bzw. 36,8 Prozent weniger als vor einem Jahr). Rein rechnerisch kommen damit auf 100 Stellen 173 Bewerberinnen und Bewerber.
Aktuell sind 229 Ausbildungs- und duale Studienplätze frei, vor allem in den Berufen Verkäufer/in, Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Kaufm. -Groß/Außenhandelsmanager/in - Großhan-del, Fachwirt/in - Handel und Bankkaufmann/-frau.
Die Top 10 der gemeldeten Ausbildungsstellen (inkl. der dualen Studienplätze) waren: Verkäufer/in, Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Industriekaufmann/-frau, Kaufm. -Groß/Außenhandelsmanager/in - Großhandel, Fachkraft - Lagerlogistik, Fachwirt/in - Handel, Fachinformatiker/in-Anwendungsentwicklung, Bankkaufmann/-frau, Fachlagerist/in und Kaufmann/-frau. - Versicherungen/Finanzanlagen.
Die Berufs- und Studienberatung ist von überall telefonisch und per Videotelefonie erreichbar und bietet individuelle Beratungen an: Hotline 0800 4 5555 00.
Wuppertal
Im Wuppertal waren bis März insgesamt 1.616 Interessierte als Bewerberinnen und Bewerber für eine Ausbildungsstelle oder ein duales Studium bei der Berufsberatung gemeldet, darunter befanden sich 523 Jugendliche mit ausländischem Pass.
Von den 1.616 Bewerberinnen und Bewerbern waren 251 Personen (18,4 Prozent) mehr als im März 2025 gemeldet. Aktuell suchen 949 Bewerberinnen und Bewerber aktiv nach einer Ausbildung oder einem dualen Studium. Alle anderen Bewerberinnen und Bewerber haben sich bereits für ein Angebot entschieden oder eine andere Alternative für sich gefunden.
38,6 Prozent der gemeldeten Bewerberinnen bzw. Bewerber bewarben sich mit dem Realschulabschluss, 28,4 Prozent mit dem Hauptschulabschluss und 24,6 Prozent mit der Fach- oder Hochschulreife auf die offenen Stellen. 37,5 Prozent der Jugendlichen hat die Schule im aktuellen Berufsberatungsjahr beendet, die übrigen schon in den Jahren davor.
Die Top 10 der Berufswünsche der Jugendlichen sind: Verkäufer/in, Kaufmann/-frau - Büromanagement, Kfz-Mechatroniker/in - PKW-Technik, Anlagenmechaniker/in - Sanitär-/Heizung-Klimatechniker/in, Medizinische/r Fachangestellte/r, Fachlagerist/in, Automobilkauf-mann/-frau, Friseur/in, Elektroniker/in- Energie-/Gebäudetechnik und Fachinformatiker/in-Anwendungsentwicklung.
Es haben sich bislang 667 Jugendliche bei der Berufsberatung abgemeldet. Von ihnen begannen rund 20 Prozent eine Berufsausbildung bzw. ein duales Studium. Rund 12 Prozent der abgemeldeten Jugendlichen besuchen auch zukünftig die Schule. Weitere rund 3 Prozent starteten in ein Studium. Rund 65 Prozent der Bewerberinnen und Bewerber nahmen eine Erwerbstätigkeit auf, begannen eine Fördermaßnahme zur Berufsvorbereitung oder leisten gemeinnützige/soziale Dienste.
Die regionalen Unternehmen haben bisher 1.140 Ausbildungs- und duale Studienplätze gemeldet (239 Stellen bzw. 17,3 Prozent weniger als vor einem Jahr). Rein rechnerisch kommen damit auf 100 Stellen 143 Bewerberinnen bzw. Bewerber.
Aktuell sind 728 Ausbildungs- und duale Studienplätze frei, vor allem in den Berufen Verkäufer/in, Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Fachwirt/in - Handel, Bankkaufmann/-frau und Kaufmann/-frau - Versicherungen/Finanzanlagen.
Die Top 10 der gemeldeten Ausbildungsstellen (inkl. der dualen Studienplätze) waren: Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Verkäufer/in, Fachwirt/in - Handel, Bankkaufmann/-frau, Industriekaufmann/-frau, Kaufmann/-frau - Versicherungen/Finanzanlagen, Medizinische/r Fachangestellte/r, Fachkraft - Lagerlogistik, Kaufmann/-frau - Büromanagement und Kaufmännischer -Groß/Außenhandelsmanager/in - Großhandel
Die Berufs- und Studienberatung ist von überall telefonisch und per Videotelefonie er-reichbar und bietet individuelle Beratungen an: Hotline 0800 4 5555 00.