Viele Frauen stehen heute in einem dauerhaften Spannungsfeld zwischen Beruf, Familie und persönlichen Verpflichtungen. Chronischer Stress, emotionale Erschöpfung oder depressive Verstimmungen führen häufig zu Überforderung oder zum Verlust der Arbeitsfähigkeit. Immer häufiger zeigt sich, dass selbst kurze Ruhephasen Stress auslösen können. Das Nervensystem befindet sich so dauerhaft im Alarmzustand, dass selbst Entspannung als „Gefahr“ wahrgenommen wird. Betroffene sind in einem Überlebensmodus, in dem das System ständig auf der Suche nach potenziellen Bedrohungen bleibt – selbst dann, wenn objektiv keine Gefahr besteht.
Um diesen Kreislauf zu unterbrechen, braucht es keine „Kopfübungen“, sondern somatische Impulse, die dem Körper wieder Sicherheit vermitteln. Mikropausen, bewusste Atemlenkung und sanfte Bewegungs-/Energieübungen können das Nervensystem Schritt für Schritt aus der Übererregung führen – zurück in Regulation, Erdung und Selbstkontakt.
Referentin ist Angelika Kottke, Entspannungspädagogin und Stressmanagementtrainerin
Zu diesem Termin sind noch zwei ergänzende Follow-Up-Termine online geplant. Diese werden am 09.04. und 21.04.2026 stattfinden.
Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich und kann über https://eveeno.com/wim2026 erfolgen oder per E-Mail: frauenfoerderung@hwk-bls.de.
Hintergrund:
Aus der langjährigen "Veranstaltungsreihe für Frauen" ist das Format "women in motion" geworden. Geblieben sind die drei Institutionen, die dahinterstehen: die Agentur für Arbeit Stade und das Jobcenter im Landkreis Stade durch ihre Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Kristina Brinkmann und Katrin Jungclaus sowie die Koordinierungsstelle zur Frauenförderung der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade, Christina Völkers.