Steigende Arbeitslosigkeit zum Jahresbeginn

35.767 Arbeitslose im Januar

Arbeitslosenquote steigt auf 6,2%  

6.604 freie Arbeitsstellen im Bestand

30.01.2026 | Presseinfo Nr. 4

Die Arbeitslosenquote lag im Januar bei 6,2 Prozent und damit um 0,4 Prozentpunkte höher als im Vormonat. Ein Jahr zuvor lag die Arbeitslosenquote bei 5,5 Prozent. Insgesamt waren 35.767 Personen arbeitslos gemeldet, 2.073 Personen mehr als im Dezember. Im Jahresvergleich nahm die Zahl der Arbeitslosen um 4.080 Personen zu.

Von den insgesamt 35.767 Arbeitslosen erhielten 21.440 Personen Leistungen aus der Grundsicherung (Jobcenter/ Rechtskreis SGB II). Das entspricht einem Anstieg um 680 Personen gegenüber dem Vormonat. Gegenüber dem Vorjahr nahm die Zahl um 2.163 Personen zu.

Auf die Arbeitslosenversicherung (Arbeitsagenturen/ Rechtskreis SGB III) entfielen 14.327 arbeitslose Männer und Frauen, ein Plus von 1.393 Personen im Vergleich zum Vormonat. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Arbeitslosen in der Arbeitslosenversicherung um 1.917 Personen. Der prozentuale Anstieg der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr fällt im SGB III (plus 15,4 Prozent) stärker aus als im SGB II (plus 11,2 Prozent).

 

Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit setzt sich fort

12.800 Menschen sind von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen. Das entspricht einem Anteil von 35,8 Prozent an allen Arbeitslosen. Gegenüber dem Vormonat sind 528 Personen mehr langzeitarbeitslos (plus 4,3 Prozent), gegenüber dem Vorjahr sind es 1.786 (16,2 Prozent) mehr. Die Mehrheit der Langzeitarbeitslosen (11.700 Personen) wird im Rechtskreis SGB II von den Jobcentern betreut. Mehr als die Hälfte aller Arbeitslosen in der Grundsicherung ist langzeitarbeitslos.

 

Gunnar Schwab, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Stuttgart, erklärt:

„Die Arbeitsmarktlage bleibt auch zum Start des neuen Jahres angespannt. Die Zahl der Arbeitslosen ist über den Jahreswechsel deutlich angestiegen. Die anhaltende konjunkturelle Schwäche und die strukturellen Veränderungen in der Wirtschaft führen unter anderem auch dazu, dass die Langzeitarbeitslosigkeit zunimmt. Eine gute Qualifikation ist und bleibt der Schlüssel für gute Chancen am Arbeitsmarkt. Passgenaue Qualifizierungsmaßnahmen sind ein wichtiger Hebel, um langfristige Perspektiven am Arbeitsmarkt zu eröffnen.“

Leichter Zuwachs im Bestand der gemeldeten Arbeitsstellen

Im Agenturbezirk Stuttgart waren 6.604 freie Arbeitsstellen gemeldet. Der Bestand nahm gegenüber dem Vormonat um 44 Stellen zu. Im Januar wurden 1.696 freie Arbeitsstellen neu gemeldet, 19 weniger als im Vormonat. Damit gingen 1,1 Prozent weniger Stellenangebote neu ein als im Vormonat und 15,0 Prozent weniger als im Januar des Vorjahres.

Mehr arbeitslose Jugendliche im Agenturbezirk

Die Zahl der arbeitslosen jungen Menschen zwischen 15 und unter 25 Jahren ist im Berichtsmonat gestiegen. Die Jugendarbeitslosenquote lag bei 4,9 Prozent (Vormonat: 4,7 Prozent). Insgesamt waren 2.825 Jugendliche arbeitslos gemeldet, 143 mehr als im Vormonat und 447 mehr als im Vorjahr. 

 

Der Arbeitsmarkt in der Landeshauptstadt

Stuttgart

Steigende Arbeitslosigkeit zum Jahresbeginn 

  • 25.235 Arbeitslose im Januar

  • Arbeitslosenquote steigt auf 7,2%  

  • 4.466 freie Arbeitsstellen im Bestand

     

Die Arbeitslosenquote lag im Januar bei 7,2 Prozent und damit um 0,4 Prozentpunkte höher als im Vormonat. Ein Jahr zuvor lag die Arbeitslosenquote bei 6,1 Prozent. Insgesamt waren 25.235 Personen arbeitslos gemeldet, 1.256 Personen mehr als im Dezember. Im Jahresvergleich nahm die Zahl der Arbeitslosen um 3.113 Personen zu.

Von den insgesamt 25.235 Arbeitslosen erhielten 16.371 Personen Leistungen aus der Grundsicherung (Jobcenter/Rechtskreis SGB II). Das entspricht einem Anstieg um 503 Personen gegenüber dem Vormonat. Gegenüber dem Vorjahr nahm die Zahl um 1.868 Personen zu.

Auf die Arbeitslosenversicherung (Arbeitsagenturen/Rechtskreis SGB III) entfielen 8.864 arbeitslose Männer und Frauen, ein Plus von 753 Personen im Vergleich zum Vormonat. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Arbeitslosen in der Arbeitslosenversicherung um 1.868 Personen. Der prozentuale Anstieg der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr fällt im SGB III (plus 9,3 Prozent) stärker aus als im SGB II (plus 3,2 Prozent).

Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit setzt sich fort

10.121 Menschen sind von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen. Das entspricht einem Anteil von 40,1 Prozent an allen Arbeitslosen. Gegenüber dem Vormonat sind 429 Personen mehr langzeitarbeitslos (plus 4,4 Prozent), gegenüber dem Vorjahr sind es 1.461 (16,9 Prozent) mehr. Die Mehrheit der Langzeitarbeitslosen (9.564 Personen) wird im Rechtskreis SGB II von den Jobcentern betreut. Mehr als die Hälfte aller Arbeitslosen ist in der Grundsicherung langzeitarbeitslos.

Grafik: Zeitreihe zum Bestand an Langzeitarbeitslosen - Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit

 

Gunnar Schwab, Vorsitzender der Geschäftsführung, Agentur für Arbeit

Stuttgart, erklärt: 

„Die Arbeitsmarktlage bleibt auch zum Start des neuen Jahres angespannt. Die Zahl der Arbeitslosen ist über den Jahreswechsel deutlich angestiegen. Die anhaltende konjunkturelle Schwäche und die strukturellen Veränderungen in der Wirtschaft führen unter anderem auch dazu, dass auch die Langzeitarbeitslosigkeit zunimmt. Eine gute Qualifikation ist und bleibt der Schlüssel für gute Chancen am Arbeitsmarkt. Passgenaue Qualifizierungsmaßnahmen sind ein wichtiger Hebel, um langfristige Perspektiven am Arbeitsmarkt zu eröffnen.“

Weniger Stellen im Bestand der gemeldeten Arbeitsstellen

In der Landeshauptstadt Stuttgart waren 4.466 freie Arbeitsstellen gemeldet. Der Bestand nahm gegenüber dem Vormonat um 3 Stellen ab. Im Januar wurden 1.013 freie Arbeitsstellen neu gemeldet, 286 weniger als im Vormonat. Damit gingen 22,0 Prozent weniger Stellenangebote neu ein als im Vormonat und 14,9 Prozent weniger als im Januar des Vorjahres.

Mehr arbeitslose Jugendliche in der Landeshauptstadt Stuttgart

Die Zahl der arbeitslosen jungen Menschen zwischen 15 und unter 25 Jahren ist im Berichtsmonat auf eine Arbeitslosenquote von 5,7 Prozent gestiegen (Vormonat 5,5 Prozent). Im Januar letzten Jahres lag die Jugendarbeitslosenquote noch bei 4,9 Prozent. Insgesamt waren 2.020 Jugendliche arbeitslos gemeldet, 64 mehr als im Vormonat und 303 mehr als im Vorjahr.

 

Der Arbeitsmarkt im Landkreis Böblingen

Steigende Arbeitslosigkeit zum Jahresbeginn 

  • 10.532 Arbeitslose im Januar

  • Arbeitslosenquote steigt auf 4,6%  

  • 2.138 freie Arbeitsstellen im Bestand

 

Die Arbeitslosenquote lag im Januar bei 4,6 Prozent und damit um 0,3 Prozentpunkte höher als im Vormonat. Ein Jahr zuvor lag die Arbeitslosenquote bei 4,2 Prozent. Insgesamt waren 10.532 Personen arbeitslos gemeldet, 817 Personen mehr als im Dezember.  Im Jahresvergleich nahm die Zahl der Arbeitslosen um 967 Personen zu.

Von den insgesamt 10.532 Arbeitslosen erhielten 5.069 Personen Leistungen aus der Grundsicherung (Jobcenter/Rechtskreis SGB II). Das entspricht einem Anstieg um 177 Personen gegenüber dem Vormonat. Gegenüber dem Vorjahr nahm die Zahl um 295 Personen zu.

Auf die Arbeitslosenversicherung (Arbeitsagenturen/Rechtskreis SGB III) entfielen 5.463 arbeitslose Männer und Frauen, ein Plus von 640 Personen im Vergleich zum Vormonat. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Arbeitslosen in der Arbeitslosenversicherung um 672 Personen. Der prozentuale Anstieg der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr fällt im SGB III (plus 13,3 Prozent) stärker aus als im SGB II (plus 3,6 Prozent).

 

Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit setzt sich fort

2.678 Menschen sind von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen. Das entspricht einem Anteil von 25,4 Prozent an allen Arbeitslosen. Gegenüber dem Vormonat sind 99 Personen mehr langzeitarbeitslos (plus 3,6 Prozent), gegenüber dem Vorjahr sind es 325 (13,8 Prozent) mehr. Die Mehrheit der Langzeitarbeitslosen (2.136 Personen) wird im Rechtskreis SGB II von den Jobcentern betreut. Mehr als die Hälfte aller Arbeitslosen in der Grundsicherung ist langzeitarbeitslos.

 

Grafik: Zeitreihe zum Bestand an Langzeitarbeitslosen - Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit

 

Gunnar Schwab, Vorsitzender der Geschäftsführung, Agentur für Arbeit

Stuttgart, erklärt: 

„Die Arbeitsmarktlage bleibt auch zum Start des neuen Jahres angespannt. Die Zahl der Arbeitslosen ist über den Jahreswechsel deutlich angestiegen. Die anhaltende konjunkturelle Schwäche und die strukturellen Veränderungen in der Wirtschaft führen unter anderem auch dazu, dass auch die Langzeitarbeitslosigkeit zunimmt. Eine gute Qualifikation ist und bleibt der Schlüssel für gute Chancen am Arbeitsmarkt. Passgenaue Qualifizierungsmaßnahmen sind ein wichtiger Hebel, um langfristige Perspektiven am Arbeitsmarkt zu eröffnen.“

Zuwachs im Bestand der gemeldeten Arbeitsstellen

Im Landkreis Böblingen waren 2.138 freie Arbeitsstellen gemeldet. Der Bestand nahm gegenüber dem Vormonat um 47 Stellen zu. Im Januar wurden 683 freie Arbeitsstellen neu gemeldet. Das entspricht einem Anstieg um 64,2 Prozent gegenüber dem Vormonat, jedoch einem Rückgang um 15,2 Prozent gegenüber dem Januar des Vorjahres.

Deutlich mehr arbeitslose Jugendliche im Landkreis

Die Zahl der arbeitslosen jungen Menschen zwischen 15 und unter 25 Jahren ist im Berichtsmonat gestiegen auf eine Jugendarbeitslosenquote von 3,7 Prozent (im Vormonat 3,4 Prozent). Im Januar letzten Jahres lag dieser Wert noch bei 3,0 Prozent. Insgesamt waren 805 Jugendliche arbeitslos gemeldet, 79 mehr als im Vormonat und 144 mehr als im Vorjahr