Rückgang der Beschäftigung durch Strukturwandel

35.485 Arbeitslose im März

Arbeitslosenquote unverändert bei 6,1 %

7.036 freie Arbeitsstellen im Bestand

31.03.2026 | Presseinfo Nr. 9

Die Arbeitslosenquote betrug 6,1 Prozent und blieb auf dem Niveau des Vormonats. Ein Jahr zuvor lag sie bei 5,5 Prozent. Insgesamt waren 35.485 Personen arbeitslos (plus 101), darunter 19.639 Männer und 15.846 Frauen. Die Anzahl der Arbeitslosen stieg im Jahresvergleich um 3.672 Personen.

 

Von den insgesamt 35.485 Arbeitslosen erhielten 21.419 Personen Leistungen aus der Grundsicherung (Jobcenter/Rechtskreis SGB II). Im Vergleich zum Vormonat ergibt sich hier ein Anstieg um 194 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr sind 2.017 Personen mehr zu verzeichnen. 

 

Auf die Arbeitslosenversicherung (Arbeitsagenturen/Rechtskreis SGB III) entfielen 14.066 arbeitslose Männer und Frauen, ein Rückgang von 93 Personen im Vergleich zum Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Arbeitslosen in der Arbeitslosenversicherung um 1.655 Personen gestiegen. Der prozentuale Anstieg der Arbeitslosigkeit im Bereich SGB III (plus 13,3 Prozent) übersteigt dabei die Veränderungen im SGB II (plus 10,4 Prozent).

 

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Jahresvergleich rückläufig

Die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten betrug im Agenturbezirk zum 30.09.2025 631.079 Personen. Das ist ein Plus zum Vormonat von 6.611 Personen (+1,1 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr ist bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ein Minus von 5.196 (-0,8 Prozent) zu verzeichnen.

 

Tobias Pieper, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Stuttgart,

erklärt: 

„Statt einer saisonalen Belebung nach den Wintermonaten bringt der März eine bei 6,1 Prozent stagnierende Arbeitslosenquote und sinkende Beschäftigungszahlen mit sich. Gerade in den Schlüsselbranchen wie der Automobilindustrie geht dabei die Beschäftigung in unserem Agenturbezirk zurück. Zur ausgeprägten konjunkturellen Schwächephase kommt eine tiefgreifende Strukturkrise. Vor dem Hintergrund der angespannten Lage wird die regionale Arbeitsmarktdrehscheibe zu unserem entscheidenden präventiven Hebel für die Stabilisierung. Ziel ist, Arbeitslosigkeit gar nicht erst entstehen zu lassen oder schnell zu beenden. Gleichzeitig sollen Fachkräfte in der Region gehalten und Unternehmen bei strukturellen Veränderungen aktiv unterstützt werden. Wir setzen dabei auf Orientierung und zeigen gezielt Chancen auf, die auch über den angestammten Bereich hinaus gehen. Qualifikationen von Beschäftigten werden mit den Bedarfen der Betriebe abgeglichen, um nahtlose Übergänge von Beschäftigung in Beschäftigung zu ermöglichen.

 

Die regionale Arbeitsmarktdrehscheibe Stuttgart ist ein gemeinsames Angebot der Fachkräfteallianz Region Stuttgart. Sie unterstützt Beschäftigte und Unternehmen – sowohl solche, die Personal abbauen, als auch jene, die Fachkräfte suchen – und gestaltet Übergänge frühzeitig und nachhaltig.“
 

Jugendarbeitslosigkeit weiter deutlich über dem Vorjahresniveau

Die Zahl junger Menschen (15 bis unter 25 Jahre) ohne Arbeit im Agenturbezirk Stuttgart ist im März im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Prozentpunkte auf 2.882 gestiegen. Damit liegt die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen um 17,7 Prozent höher als im März letzten Jahres (plus 433).

 

Weniger Zugang von gemeldeten Arbeitsstellen

Im März wurden 248 Stellen weniger neu gemeldet als im Vormonat. Das sind auch 234 (10,8 Prozent) weniger als im März letzten Jahres. Die Agentur für Arbeit Stuttgart verzeichnet 7.036 freie Stellen. Der Bestand nahm so gegenüber dem Vormonat (minus 42) ab und im Vergleich zum Vorjahresmonat (plus 290) zu. 

 

Der Arbeitsmarkt in der Landeshauptstadt Stuttgart

 

  • 25.214 Arbeitslose im März

  • Arbeitslosenquote steigt auf 7,2 %

  • 4.900 freie Arbeitsstellen im Bestand

 

Die Arbeitslosenquote betrug 7,2 Prozent in der Landeshauptstadt und stieg um 0,1 Prozentpunkte gegenüber dem Vormonat. Ein Jahr zuvor lag sie bei 6,4 Prozent. Insgesamt waren 25.214 Personen arbeitslos (plus 159), darunter 13.879 Männer und 11.335 Frauen. Die Anzahl der Arbeitslosen stieg im Jahresvergleich um 2.970 Personen.

 

Von den insgesamt 25.214 Arbeitslosen erhielten 16.471 Personen Leistungen aus der Grundsicherung (Jobcenter/Rechtskreis SGB II). Im Vergleich zum Vormonat gibt es hier eine Veränderung (plus 214). Im Vergleich zum Vorjahr ist ein Anstieg um 1.850 zu verzeichnen. 

 

Auf die Arbeitslosenversicherung (Arbeitsagenturen/Rechtskreis SGB III) entfielen 8.743 arbeitslose Männer und Frauen, ein Rückgang von 55 Personen im Vergleich zum Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Arbeitslosen in der Arbeitslosenversicherung um 1.120 Personen gestiegen. Der prozentuale Anstieg der Arbeitslosigkeit im Bereich SGB III (plus 14,7 Prozent) übersteigt dabei die Veränderungen im SGB II (plus 12,7 Prozent).

 

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Jahresvergleich rückläufig

Die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten betrug in der Landeshauptstadt Stuttgart zum 30.09.2025 444.295 Personen. Das ist ein Plus zum Vormonat von 5.265 Personen (+1,2 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr ist bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ein Minus von 1.243 Personen (-0,3 Prozent) zu verzeichnen.

 

Tobias Pieper, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Stuttgart,

erklärt:

„Statt einer saisonalen Belebung nach den Wintermonaten bringt der März eine auf 7,2 Prozent leicht gestiegene Arbeitslosenquote und im Jahresvergleich gesunkene Beschäftigungszahlen mit sich. Gerade in den Schlüsselbranchen wie der Automobilindustrie geht dabei die Beschäftigung in der Landeshauptstadt Stuttgart zurück. Zur ausgeprägten konjunkturellen Schwächephase kommt eine tiefgreifende Strukturkrise. Vor dem Hintergrund der angespannten Lage wird die regionale Arbeitsmarktdrehscheibe zu unserem entscheidenden präventiven Hebel für die Stabilisierung. Ziel ist, Arbeitslosigkeit gar nicht erst entstehen zu lassen oder schnell zu beenden. Gleichzeitig sollen Fachkräfte in der Region gehalten und Unternehmen bei strukturellen Veränderungen aktiv unterstützt werden. Wir setzen dabei auf Orientierung und zeigen gezielt Chancen auf, die auch über den angestammten Bereich hinaus gehen. Qualifikationen von Beschäftigten werden mit den Bedarfen der Betriebe abgeglichen, um nahtlose Übergänge von Beschäftigung in Beschäftigung zu ermöglichen.

 

Die regionale Arbeitsmarktdrehscheibe Stuttgart ist ein gemeinsames Angebot der Fachkräfteallianz Region Stuttgart. Sie unterstützt Beschäftigte und Unternehmen – sowohl solche, die Personal abbauen, als auch jene, die Fachkräfte suchen – und gestaltet Übergänge frühzeitig und nachhaltig.“

 

Jugendarbeitslosigkeit weiter deutlich über dem Vorjahresniveau

Die Zahl junger Menschen (15 bis unter 25 Jahre) ohne Arbeit in der Landeshauptstadt ist im März im Vergleich zum Vormonat um 1,2 Prozentpunkte auf 2.077 gestiegen. Damit liegt die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen um 20,7 Prozent höher als im März letzten Jahres (plus 356).

 

Weniger Zugang von gemeldeten Arbeitsstellen in der Landeshauptstadt

Im März wurden 238 Stellen weniger neu gemeldet als im Vormonat. Das sind 113 (8 Prozent) weniger als im März letzten Jahres. Die Stadt Stuttgart verzeichnet 4.900 freie Stellen. Der Bestand nahm so gegenüber dem Vormonat (plus 68) und im Vergleich zum Vorjahresmonat (plus 209) zu. 

 

Der Arbeitsmarkt im Landkreis Böblingen

  • 10.271 Arbeitslose im März

  • Arbeitslosenquote sinkt auf 4,5 %

  • 2.136 freie Arbeitsstellen im Bestand

 

Die Arbeitslosenquote betrug 4,5 Prozent und ging um 0,1 Prozentpunkte im Vergleich zum Vormonat zurück. Ein Jahr zuvor lag sie bei 4,2 Prozent. Insgesamt waren 10.271 Personen arbeitslos (minus 58), darunter 5.760 Männer und 4.511 Frauen. Die Anzahl der Arbeitslosen stieg im Jahresvergleich um 702 Personen.

 

Von den insgesamt 10.271 Arbeitslosen erhielten 4.948 Personen Leistungen aus der Grundsicherung (Jobcenter/Rechtskreis SGB II). Im Vergleich zum Vormonat gibt es hier eine Veränderung von minus 20. Im Vergleich zum Vorjahr ist ein Anstieg um 167 zu verzeichnen. 

 

Auf die Arbeitslosenversicherung (Arbeitsagenturen/Rechtskreis SGB III) entfielen 5.323 arbeitslose Männer und Frauen, ein Rückgang von 38 Personen im Vergleich zum Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Arbeitslosen in der Arbeitslosenversicherung um 535 Personen gestiegen. Der prozentuale Anstieg der Arbeitslosigkeit im Bereich SGB III (plus 11,2 Prozent) übersteigt dabei die Veränderungen im SGB II (plus 3,5 Prozent) deutlich.

 

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Jahresvergleich rückläufig

Die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten betrug im Landkreis Böblingen zum 30.09.2025 186.775 Personen. Das ist ein Plus zum Vormonat von 1.346 Personen (+0,7 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr ist bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ein Minus von 3.953 (-2,1 Prozent) zu verzeichnen.

 

Tobias Pieper, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Stuttgart, erklärt:

 

„Statt einer spürbaren saisonalen Belebung nach den Wintermonaten bringt der März lediglich einen geringen Rückgang der Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkt auf 4,5 Prozent und im Jahresvergleich gesunkene Beschäftigungszahlen mit sich. Gerade in den Schlüsselbranchen wie der Automobilindustrie geht dabei die Beschäftigung im Landkreis Böblingen zurück. Zur ausgeprägten konjunkturellen Schwächephase kommt eine tiefgreifende Strukturkrise. Vor dem Hintergrund der angespannten Lage wird die regionale Arbeitsmarktdrehscheibe zu unserem entscheidenden präventiven Hebel für die Stabilisierung. Ziel ist, Arbeitslosigkeit gar nicht erst entstehen zu lassen oder schnell zu beenden. Gleichzeitig sollen Fachkräfte in der Region gehalten und Unternehmen bei strukturellen Veränderungen aktiv unterstützt werden. Wir setzen dabei auf Orientierung und zeigen gezielt Chancen auf, die auch über den angestammten Bereich hinaus gehen. Qualifikationen von Beschäftigten werden mit den Bedarfen der Betriebe abgeglichen, um nahtlose Übergänge von Beschäftigung in Beschäftigung zu ermöglichen.

 

Die regionale Arbeitsmarktdrehscheibe Stuttgart ist ein gemeinsames Angebot der Fachkräfteallianz Region Stuttgart. Sie unterstützt Beschäftigte und Unternehmen – sowohl solche, die Personal abbauen, als auch jene, die Fachkräfte suchen – und gestaltet Übergänge frühzeitig und nachhaltig.“

 

Jugendarbeitslosigkeit über dem Vorjahresniveau

Die Zahl junger Menschen (15 bis unter 25 Jahre) ohne Arbeit liegt im Landkreis Böblingen um 10,6 Prozentpunkte höher als im März letzten Jahres (plus 77). Die Zahl ist im Vergleich zum Vormonat von 818 auf 805 gesunken.

 

Weniger Zugang von gemeldeten Arbeitsstellen

Im März wurden 10 Stellen weniger neu gemeldet als im Vormonat. Das sind 121 (16,1 Prozent) weniger als im März letzten Jahres. Der Landkreis Böblingen verzeichnet insgesamt 2.136 freie Stellen. Der Bestand nahm gegenüber dem Vormonat um 110 Stellen ab und im Vergleich zum Vorjahresmonat um 81 zu.