Agentur für Arbeit Thüringen Mitte
„Der Arbeitsmarkt zeigte sich über weite Strecken robust und aufnahmefähig, trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und saisonaler Schwankungen. Zwar kam es im Jahresverlauf immer wieder zu leichten Anstiegen der Arbeitslosigkeit, doch gleichzeitig blieb die Nachfrage nach Arbeits- und Fachkräften hoch. Das zeigte sich im anhaltend hohen Stellenbestand von rund 4.000 gemeldeten offenen Stellen. Unsere zentrale Aufgabe war und bleibt, Menschen und Stellen noch besser zusammenzubringen, insbesondere durch Qualifizierung, Förderung der Beschäftigung und Unterstützung beim Berufseinstieg junger Menschen“, sagt Irena Michel, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Thüringen Mitte.
Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Thüringen Mitte (Stadt Erfurt, Stadt Weimar, Landkreis Gotha, Ilm-Kreis, Landkreis Sömmerda, Landkreis Weimarer Land) im Dezember 2025 gestiegen. 21.630 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 337 Personen mehr (2 Prozent) als im November und 551 Personen bzw. 3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 5,9 Prozent.
Die Unterbeschäftigung lag nach vorläufigen Angaben im Dezember bei 26.880 Personen. Sie erhöhte sich gegenüber dem Vormonat November (195 Personen bzw. 0,7 Prozent) und sank verglichen mit Dezember 2024 (-262 Personen bzw. -1 Prozent). Zur Unterbeschäftigung zählen neben den Arbeitslosen solche Personen, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie beispielsweise im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gefördert werden.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 8.814 Personen (154 Personen mehr als im Vormonat und 816 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 12.816 Arbeitslose registriert (183 Personen mehr als im Vormonat, aber 265 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 59 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 4.487 Personen arbeitslos. Davon kamen 1.783 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 4.140 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 1.249 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 1.063 Stellen wurden im Dezember neu gemeldet (127 mehr als im Vormonat und 35 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Verarbeitendes Gewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, Baugewerbe. Aktuell befanden sich damit 4.258 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 1.059 (entspricht -5 Prozent) auf insgesamt 20.709.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 26.690 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 1.427 Personen weniger (-5 Prozent) als vor einem Jahr.
Jahresrückblick:
Im Jahresdurchschnitt waren in Thüringen Mitte 22.134 Männer und Frauen ohne Arbeit, 671 mehr als 2024. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote lag 2025 bei 6,2 Prozent, 0,2 Prozentpunkte höher als 2024. Einen Anstieg gab es 2025 bei der Arbeitskräftenachfrage. So meldeten Arbeitgeber der Arbeitsagentur insgesamt 12.341 Arbeitsstellen, das waren 91 mehr als noch 2024. Insgesamt waren 2025 im Schnitt 4.051 gemeldete Stellen im Bestand. Die Zahl der Menschen, die auf Grundsicherungsleistungen angewiesen waren, ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken. 2025 wurden in Thüringen Mitte 27.464 erwerbsfähige Leistungsberechtigte von den Jobcentern betreut, 2024 waren es im Schnitt 29.145.
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Die Regionen im Überblick
Stadt Erfurt
„Der Arbeitsmarkt zeigte sich über weite Strecken robust und aufnahmefähig, trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und saisonaler Schwankungen. Zwar kam es im Jahresverlauf immer wieder zu leichten Anstiegen der Arbeitslosigkeit, doch gleichzeitig blieb die Nachfrage nach Arbeits- und Fachkräften hoch. Das zeigte sich im anhaltend hohen Stellenbestand von rund 4.000 gemeldeten offenen Stellen. Unsere zentrale Aufgabe war und bleibt, Menschen und Stellen noch besser zusammenzubringen, insbesondere durch Qualifizierung, Förderung der Beschäftigung und Unterstützung beim Berufseinstieg junger Menschen“, sagt Irena Michel, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Thüringen Mitte.
Die Arbeitslosigkeit ist in der Stadt Erfurt im Dezember 2025 gestiegen. 7.305 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 163 Personen mehr (2 Prozent) als im November und 202 Personen bzw. 3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,2 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,1 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 2.826 Personen (61 Personen mehr als im Vormonat und 280 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 4.479 Arbeitslose registriert (102 Personen mehr als im Vormonat, aber 78 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 61 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.672 Personen arbeitslos. Davon kamen 627 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.519 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 454 eine Erwerbstätigkeit auf.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 475 (entspricht -6 Prozent) auf insgesamt 7.225.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 9.393 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 692 Personen weniger (-7 Prozent) als vor einem Jahr.
Jahresrückblick:
Im Jahresdurchschnitt waren in Erfurt 7.423 Männer und Frauen ohne Arbeit, 102 mehr als 2024. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote lag 2025 bei 6,3 Prozent, damit lag sie auf Vorjahresniveau. Bei der Arbeitskräftenachfrage gab es 2025 einen Rückgang zu verzeichnen. So meldeten Arbeitgeber der Arbeitsagentur insgesamt 4.079 Arbeitsstellen, das waren 822 weniger als noch 2024. Insgesamt waren 2025 im Schnitt 1.108 gemeldete Stellen im Bestand. Die Zahl der Menschen, die auf Grundsicherungsleistungen angewiesen waren, ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken. 2025 wurden 9.791 erwerbsfähige Leistungsberechtigte vom Jobcenter Erfurt betreut, 2024 waren es im Schnitt 10.600.
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Stadt Weimar
„Der Arbeitsmarkt zeigte sich über weite Strecken robust und aufnahmefähig, trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und saisonaler Schwankungen. Zwar kam es im Jahresverlauf immer wieder zu leichten Anstiegen der Arbeitslosigkeit, doch gleichzeitig blieb die Nachfrage nach Arbeits- und Fachkräften hoch. Das zeigte sich im anhaltend hohen Stellenbestand von rund 4.000 gemeldeten offenen Stellen. Unsere zentrale Aufgabe war und bleibt, Menschen und Stellen noch besser zusammenzubringen, insbesondere durch Qualifizierung, Förderung der Beschäftigung und Unterstützung beim Berufseinstieg junger Menschen“, sagt Irena Michel, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Thüringen Mitte.
Die Arbeitslosigkeit ist in der Stadt Weimar im Dezember 2025 gesunken. 2.017 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 19 Personen weniger (-1 Prozent) als im November und 56 Personen bzw. 3 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,1 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,3 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 760 Personen (5 Personen mehr als im Vormonat und 60 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 1.257 Arbeitslose registriert (24 Personen weniger als im Vormonat und 116 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 62 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 383 Personen arbeitslos. Davon kamen 153 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 398 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 129 eine Erwerbstätigkeit auf.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 154 (entspricht -6 Prozent) auf insgesamt 2.386.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 2.989 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 190 Personen weniger (-6 Prozent) als vor einem Jahr.
Jahresrückblick:
Im Jahresdurchschnitt waren in Weimar 2.099 Männer und Frauen ohne Arbeit, 24 mehr als 2024. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote lag 2025 bei 6,3 Prozent, damit lag sie auf Vorjahresniveau. Einen Anstieg gab es 2025 bei der Arbeitskräftenachfrage. So meldeten Arbeitgeber der Arbeitsagentur insgesamt 1.143 Arbeitsstellen, das waren 146 mehr als noch 2024. Insgesamt waren 2025 im Schnitt 373 gemeldete Stellen im Bestand. Die Zahl der Menschen, die auf Grundsicherungsleistungen angewiesen waren, ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken. 2025 wurden 3.093 erwerbsfähige Leistungsberechtigte vom Jobcenter Weimar betreut, 2024 waren es im Schnitt 3.303.
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Landkreis Gotha
„Der Arbeitsmarkt zeigte sich über weite Strecken robust und aufnahmefähig, trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und saisonaler Schwankungen. Zwar kam es im Jahresverlauf immer wieder zu leichten Anstiegen der Arbeitslosigkeit, doch gleichzeitig blieb die Nachfrage nach Arbeits- und Fachkräften hoch. Das zeigte sich im anhaltend hohen Stellenbestand von rund 4.000 gemeldeten offenen Stellen. Unsere zentrale Aufgabe war und bleibt, Menschen und Stellen noch besser zusammenzubringen, insbesondere durch Qualifizierung, Förderung der Beschäftigung und Unterstützung beim Berufseinstieg junger Menschen“, sagt Irena Michel, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Thüringen Mitte.
Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Gotha im Dezember 2025 gestiegen. 4.673 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 10 Personen mehr (0,2 Prozent) als im November und 120 Personen bzw. 3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,5 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,3 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.992 Personen (10 Personen mehr als im Vormonat und 137 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 2.681 Arbeitslose registriert (genauso viele Personen wie im Vormonat, aber 17 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 57 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 856 Personen arbeitslos. Davon kamen 379 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 838 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 273 eine Erwerbstätigkeit auf.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 44 (entspricht -1 Prozent) auf insgesamt 3.936.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 5.082 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 50 Personen weniger (-1 Prozent) als vor einem Jahr.
Jahresrückblick:
Im Jahresdurchschnitt waren in Gotha 4.771 Männer und Frauen ohne Arbeit, 224 mehr als 2024. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote lag 2025 bei 6,6 Prozent, 0,3 Prozentpunkte höher als 2024. Einen Anstieg gab es 2025 bei der Arbeitskräftenachfrage. So meldeten Arbeitgeber der Arbeitsagentur insgesamt 2.310 Arbeitsstellen, das waren 21 mehr als noch 2024. Insgesamt waren 2025 im Schnitt 854 gemeldete Stellen im Bestand. Die Zahl der Menschen, die auf Grundsicherungsleistungen angewiesen waren, ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken. 2025 wurden 5.066 erwerbsfähige Leistungsberechtigte vom Jobcenter Gotha betreut, 2024 waren es im Schnitt 5.187.
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Ilm-Kreis
„Der Arbeitsmarkt zeigte sich über weite Strecken robust und aufnahmefähig, trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und saisonaler Schwankungen. Zwar kam es im Jahresverlauf immer wieder zu leichten Anstiegen der Arbeitslosigkeit, doch gleichzeitig blieb die Nachfrage nach Arbeits- und Fachkräften hoch. Das zeigte sich im anhaltend hohen Stellenbestand von rund 4.000 gemeldeten offenen Stellen. Unsere zentrale Aufgabe war und bleibt, Menschen und Stellen noch besser zusammenzubringen, insbesondere durch Qualifizierung, Förderung der Beschäftigung und Unterstützung beim Berufseinstieg junger Menschen“, sagt Irena Michel, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Thüringen Mitte.
Die Arbeitslosigkeit ist im Ilm-Kreis im Dezember 2025 gestiegen. 3.538 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 130 Personen mehr (4 Prozent) als im November und 236 Personen bzw. 7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,4 Prozent und lag mit 0,3 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.415 Personen (40 Personen mehr als im Vormonat und 186 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 2.123 Arbeitslose registriert (90 Personen mehr als im Vormonat und 50 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 60 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 696 Personen arbeitslos. Davon kamen 276 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 559 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 163 eine Erwerbstätigkeit auf.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 126 (entspricht -4 Prozent) auf insgesamt 3.268.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 4.201 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 190 Personen weniger (-4 Prozent) als vor einem Jahr.
Jahresrückblick:
Im Jahresdurchschnitt waren im Ilm-Kreis 3.571 Männer und Frauen ohne Arbeit, 294 mehr als 2024. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote lag 2025 bei 6,4 Prozent, 0,5 Prozentpunkte höher als 2024. Einen Anstieg gab es 2025 bei der Arbeitskräftenachfrage. So meldeten Arbeitgeber der Arbeitsagentur insgesamt 2.371 Arbeitsstellen, das waren 142 mehr als noch 2024. Insgesamt waren 2025 im Schnitt 857 gemeldete Stellen im Bestand. Die Zahl der Menschen, die auf Grundsicherungsleistungen angewiesen waren, ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken. 2025 wurden 4.299 erwerbsfähige Leistungsberechtigte vom Jobcenter Ilm-Kreis betreut, 2024 waren es im Schnitt 4.551.
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Landkreis Sömmerda
„Der Arbeitsmarkt zeigte sich über weite Strecken robust und aufnahmefähig, trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und saisonaler Schwankungen. Zwar kam es im Jahresverlauf immer wieder zu leichten Anstiegen der Arbeitslosigkeit, doch gleichzeitig blieb die Nachfrage nach Arbeits- und Fachkräften hoch. Das zeigte sich im anhaltend hohen Stellenbestand von rund 4.000 gemeldeten offenen Stellen. Unsere zentrale Aufgabe war und bleibt, Menschen und Stellen noch besser zusammenzubringen, insbesondere durch Qualifizierung, Förderung der Beschäftigung und Unterstützung beim Berufseinstieg junger Menschen“, sagt Irena Michel, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Thüringen Mitte.
Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Sömmerda im Dezember 2025 gestiegen. 2.097 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 22 Personen mehr (1 Prozent) als im November, aber 48 Personen bzw. 2 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 5,9 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 887 Personen (38 Personen mehr als im Vormonat und 47 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 1.210 Arbeitslose registriert (16 Personen weniger als im Vormonat und 95 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 58 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 434 Personen arbeitslos. Davon kamen 172 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 406 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 112 eine Erwerbstätigkeit auf.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 113 (entspricht -5 Prozent) auf insgesamt 1.955.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 2.440 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 144 Personen weniger (-6 Prozent) als vor einem Jahr.
Jahresrückblick:
Im Jahresdurchschnitt waren in der Region Sömmerda 2.214 Männer und Frauen ohne Arbeit, 60 weniger als 2024. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote lag 2025 bei 6,2 Prozent, 0,2 Prozentpunkte niedriger als 2024. Einen Anstieg gab es 2025 bei der Arbeitskräftenachfrage. So meldeten Arbeitgeber der Arbeitsagentur insgesamt 1.149 Arbeitsstellen, das waren 237 mehr als noch 2024. Insgesamt waren 2025 im Schnitt 394 gemeldete Stellen im Bestand. Die Zahl der Menschen, die auf Grundsicherungsleistungen angewiesen waren, ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken. 2025 wurden 2.523 erwerbsfähige Leistungsberechtigte vom Sömmerda betreut, 2024 waren es im Schnitt 2.710.
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Landkreis Weimarer Land
„Der Arbeitsmarkt zeigte sich über weite Strecken robust und aufnahmefähig, trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und saisonaler Schwankungen. Zwar kam es im Jahresverlauf immer wieder zu leichten Anstiegen der Arbeitslosigkeit, doch gleichzeitig blieb die Nachfrage nach Arbeits- und Fachkräften hoch. Das zeigte sich im anhaltend hohen Stellenbestand von rund 4.000 gemeldeten offenen Stellen. Unsere zentrale Aufgabe war und bleibt, Menschen und Stellen noch besser zusammenzubringen, insbesondere durch Qualifizierung, Förderung der Beschäftigung und Unterstützung beim Berufseinstieg junger Menschen“, sagt Irena Michel, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Thüringen Mitte.
Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Weimarer Land im Dezember 2025 gestiegen. 2.000 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 31 Personen mehr (2 Prozent) als im November und 97 Personen bzw. 5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 4,6 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 4,3 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 934 Personen (genauso viele Personen wie im Vormonat, aber 106 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 1.066 Arbeitslose registriert (31 Personen mehr als im Vormonat, aber 9 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 53 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 446 Personen arbeitslos. Davon kamen 176 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 420 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 118 eine Erwerbstätigkeit auf.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 147 (entspricht -7 Prozent) auf insgesamt 1.939.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 2.585 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 161 Personen weniger (-6 Prozent) als vor einem Jahr.
Jahresrückblick:
Im Jahresdurchschnitt waren im Weimarer Land 2.056 Männer und Frauen ohne Arbeit, 88 mehr als 2024. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote lag 2025 bei 4,7 Prozent, 0,2 Prozentpunkte höher als 2024. Einen Anstieg gab es 2025 bei der Arbeitskräftenachfrage. So meldeten Arbeitgeber der Arbeitsagentur insgesamt 1.289 Arbeitsstellen, das waren 367 mehr als noch 2024. Insgesamt waren 2025 im Schnitt 466 gemeldete Stellen im Bestand. Die Zahl der Menschen, die auf Grundsicherungsleistungen angewiesen waren, ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken. 2025 wurden 2.691 erwerbsfähige Leistungsberechtigte vom Jobcenter Weimarer Land betreut, 2024 waren es im Schnitt 2.794.