Agentur für Arbeit Thüringen Mitte
„Die Arbeitslosenquote ist im März leicht angestiegen, teilweise bedingt durch Entlassungen im Logistiksektor. Die aktuelle Wirtschaftslage beeinflusst auch andere Branchen, dennoch halten Unternehmen, trotz Unsicherheiten und Kostendruck, ihre Fachkräfte, agieren aber bei Neueinstellungen vorsichtiger. Gleichzeitig sind uns im Agenturbezirk über 4.900 offene Stellen gemeldet, die besetzt werden können. Ich lade alle Arbeitssuchenden ein, die Messen in den Regionen zu besuchen, um direkt mit potenziellen Arbeitgebern in Kontakt zu treten. Ein guter erster Eindruck kann oft den Weg zu einer erfolgreichen Bewerbung ebnen, auch für Quereinsteigende", sagt Irena Michel, Leiterin der Agentur für Arbeit Thüringen Mitte.
Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Thüringen Mitte (Stadt Erfurt, Stadt Weimar, Region Gotha, Ilm-Kreis, Landkreis Sömmerda, Landkreis Weimarer Land) im März 2026 gestiegen. 22.878 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 60 Personen mehr (0,3 Prozent) als im Februar und 494 Personen bzw. 2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,4 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,3 Prozent.
Die Unterbeschäftigung lag nach vorläufigen Angaben im März bei 28.186 Personen. Sie erhöhte sich gegenüber dem Vormonat Februar (42 Personen bzw. 0,1 Prozent) und sank verglichen mit März 2025 (-135 Personen bzw. -0,5 Prozent). Zur Unterbeschäftigung zählen neben den Arbeitslosen solche Personen, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie beispielsweise im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gefördert werden.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 10.037 Personen (111 Personen mehr als im Vormonat und 1.093 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 12.841 Arbeitslose registriert (51 Personen weniger als im Vormonat und 599 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 56 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 4.829 Personen arbeitslos. Davon kamen 2.109 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 4.754 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 1.668 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 1.275 Stellen wurden im März neu gemeldet (494 weniger als im Vormonat, aber 165 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen Verarbeitendes Gewerbe, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung. Aktuell befanden sich damit 4.868 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 1.393 (entspricht -6 Prozent) auf insgesamt 20.493.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 26.407 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 1.831 Personen weniger (-7 Prozent) als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)
Die Regionen im Überblick
Stadt Erfurt
Die Arbeitslosigkeit ist in der Stadt Erfurt im März 2026 gestiegen. 7.851 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 151 Personen mehr (2 Prozent) als im Februar und 422 Personen bzw. 6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,7 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,4 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 3.490 Personen (243 Personen mehr als im Vormonat und 645 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 4.361 Arbeitslose registriert (92 Personen weniger als im Vormonat und 223 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 56 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.892 Personen arbeitslos. Davon kamen 890 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.735 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 587 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 435 Stellen wurden im März neu gemeldet (73 weniger als im Vormonat, aber 43 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Verarbeitendes Gewerbe, Baugewerbe, Gesundheits- und Sozialwesen. Aktuell befanden sich damit 1.334 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 576 (entspricht -7 Prozent) auf insgesamt 7.206.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 9.354 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 764 Personen weniger (-8 Prozent) als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)
Stadt Weimar
Die Arbeitslosigkeit ist in der Stadt Weimar im März 2026 gestiegen. 2.230 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 48 Personen mehr (2 Prozent) als im Februar und 66 Personen bzw. 3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,7 Prozent und lag mit 0,2 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,6 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 876 Personen (5 Personen mehr als im Vormonat und 113 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 1.354 Arbeitslose registriert (43 Personen mehr als im Vormonat, aber 47 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 61 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 487 Personen arbeitslos. Davon kamen 206 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 446 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 177 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 101 Stellen wurden im März neu gemeldet (36 weniger als im Vormonat, aber 2 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Erziehung und Unterricht, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Gastgewerbe. Aktuell befanden sich damit 445 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 170 (entspricht -7 Prozent) auf insgesamt 2.383.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 3.006 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 208 Personen weniger (-7 Prozent) als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)
Region Gotha
Die Arbeitslosigkeit ist in der Region Gotha im März 2026 gesunken. 4.807 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 51 Personen weniger (-1 Prozent) als im Februar und 28 Personen bzw. 1 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,6 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,7 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 2.104 Personen (50 Personen weniger als im Vormonat, aber 8 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 2.703 Arbeitslose registriert (1 Person weniger als im Vormonat und 36 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 56 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 855 Personen arbeitslos. Davon kamen 370 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 895 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 288 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 225 Stellen wurden im März neu gemeldet (259 weniger als im Vormonat, aber 29 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen Verarbeitendes Gewerbe, öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Gastgewerbe. Aktuell befanden sich damit 1.136 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 204 (entspricht -5 Prozent) auf insgesamt 3.779.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 4.849 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 279 Personen weniger (-5 Prozent) als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)
Ilm-Kreis
Die Arbeitslosigkeit ist im Ilm-Kreis im März 2026 gesunken. 3.658 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 44 Personen weniger (-1 Prozent) als im Februar, aber 124 Personen bzw. 4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,6 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,4 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.524 Personen (50 Personen weniger als im Vormonat, aber 167 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 2.134 Arbeitslose registriert (6 Personen mehr als im Vormonat, aber 43 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 58 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 668 Personen arbeitslos. Davon kamen 263 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 716 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 251 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 250 Stellen wurden im März neu gemeldet (26 weniger als im Vormonat, aber 63 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen Verarbeitendes Gewerbe, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Gesundheits- und Sozialwesen, Erziehung und Unterricht. Aktuell befanden sich damit 953 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 124 (entspricht -4 Prozent) auf insgesamt 3.270.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 4.222 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 160 Personen weniger (-4 Prozent) als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)
Landkreis Sömmerda
Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Sömmerda im März 2026 gesunken. 2.182 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 48 Personen weniger (-2 Prozent) als im Februar und 108 Personen bzw. 5 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,1 Prozent und lag mit 0,2 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,5 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.012 Personen (20 Personen weniger als im Vormonat, aber 85 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 1.170 Arbeitslose registriert (28 Personen weniger als im Vormonat und 193 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 54 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 467 Personen arbeitslos. Davon kamen 199 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 507 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 189 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 116 Stellen wurden im März neu gemeldet (69 weniger als im Vormonat und 2 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen Verarbeitendes Gewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Gesundheits- und Sozialwesen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Baugewerbe, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen. Aktuell befanden sich damit 475 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 159 (entspricht -8 Prozent) auf insgesamt 1.929.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 2.424 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 190 Personen weniger (-7 Prozent) als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)
Landkreis Weimarer Land
Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Weimarer Land im März 2026 gestiegen. 2.150 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 4 Personen mehr (0,2 Prozent) als im Februar und 18 Personen bzw. 1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 4,9 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 4,8 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.031 Personen (17 Personen weniger als im Vormonat, aber 75 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 1.119 Arbeitslose registriert (21 Personen mehr als im Vormonat, aber 57 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 52 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 460 Personen arbeitslos. Davon kamen 181 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 455 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 176 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 148 Stellen wurden im März neu gemeldet (31 weniger als im Vormonat, aber 30 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen Verarbeitendes Gewerbe, Gesundheits- und Sozialwesen, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Baugewerbe, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen. Aktuell befanden sich damit 525 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 159 (entspricht -8 Prozent) auf insgesamt 1.927.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 2.553 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 229 Personen weniger (-8 Prozent) als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)