Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Thüringen Mitte gestiegen

30.04.2026 | Presseinfo Nr. 14

Agentur für Arbeit Thüringen Mitte

 

"Die Situation auf dem Arbeitsmarkt in Thüringen Mitte bleibt stabil, trotz einer leichten Zunahme der Arbeitslosigkeit. Unternehmen bieten weiterhin viele offene Stellen an und die Zahl der Beschäftigungsaufnahmen stieg leicht. Seit Jahresbeginn ist der Bestand an offenen Stellen hoch, was gute Chancen für Arbeitssuchende bietet. Wenn Bewerber für bestimmte Stellen noch Qualifizierungen benötigen, können sie sich an ihre Arbeitsvermittler wenden, um mögliche Förderungen zu besprechen und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern“, sagt Irena Michel, Leiterin der Agentur für Arbeit Thüringen Mitte.

 

Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Thüringen Mitte (Stadt Erfurt, Stadt Weimar, Landkreis Gotha, Ilm-Kreis, Landkreis Sömmerda, Landkreis Weimarer Land) im April 2026 gestiegen. 23.019 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 141 Personen mehr (1 Prozent) als im März und 881 Personen bzw. 4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,4 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,2 Prozent.

 

Die Unterbeschäftigung lag nach vorläufigen Angaben im April bei 28.132 Personen. Sie sank gegenüber dem Vormonat März (-63 Personen bzw. -0,2 Prozent) und erhöhte sich verglichen mit April 2025 (290 Personen bzw. 1 Prozent). Zur Unterbeschäftigung zählen neben den Arbeitslosen solche Personen, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie beispielsweise im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gefördert werden.

 

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 10.102 Personen (65 Personen mehr als im Vormonat und 1.288 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 12.917 Arbeitslose registriert (76 Personen mehr als im Vormonat, aber 407 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 56 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

 

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 4.709 Personen arbeitslos. Davon kamen 1.963 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 4.571 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 1.757 eine Erwerbstätigkeit auf.

 

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 1.169 Stellen wurden im April neu gemeldet (106 weniger als im Vormonat, aber 118 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen Verarbeitendes Gewerbe, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung. Aktuell befanden sich damit 4.841 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur. 

 

In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 1.310 (entspricht -6 Prozent) auf insgesamt 20.474.

Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 26.313 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 1.742 Personen weniger (-6 Prozent) als vor einem Jahr.

 

(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)

 

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Die Regionen im Überblick

 

Stadt Erfurt

 

"Die Situation auf dem Arbeitsmarkt in Thüringen Mitte bleibt stabil, trotz einer leichten Zunahme der Arbeitslosigkeit. Unternehmen bieten weiterhin viele offene Stellen an und die Zahl der Beschäftigungsaufnahmen stieg leicht. Seit Jahresbeginn ist der Bestand an offenen Stellen hoch, was gute Chancen für Arbeitssuchende bietet. Wenn Bewerber für bestimmte Stellen noch Qualifizierungen benötigen, können sie sich an ihre Arbeitsvermittler wenden, um mögliche Förderungen zu besprechen und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern“, sagt Irena Michel, Leiterin der Agentur für Arbeit Thüringen Mitte.

 

 

Die Arbeitslosigkeit ist in der Stadt Erfurt im April 2026 gestiegen. 7.980 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 129 Personen mehr (2 Prozent) als im März und 580 Personen bzw. 8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,8 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,3 Prozent.

 

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 3.569 Personen (79 Personen mehr als im Vormonat und 691 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 4.411 Arbeitslose registriert (50 Personen mehr als im Vormonat, aber 111 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 55 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

 

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.817 Personen arbeitslos. Davon kamen 764 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.694 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 628 eine Erwerbstätigkeit auf.

 

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 455 Stellen wurden im April neu gemeldet (20 mehr als im Vormonat und 148 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Verarbeitendes Gewerbe, öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung, Gesundheits- und Sozialwesen. Aktuell befanden sich damit 1.283 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur. 

 

In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 546 (entspricht -7 Prozent) auf insgesamt 7.233.

Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 9.384 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 724 Personen weniger (-7 Prozent) als vor einem Jahr.

 

(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)

 

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Stadt Weimar

 

"Die Situation auf dem Arbeitsmarkt in Thüringen Mitte bleibt stabil und in Weimar zeigt sich das auch an einem Rückgang der Arbeitslosigkeit. Unternehmen bieten weiterhin viele offene Stellen an und die Zahl der Beschäftigungsaufnahmen stieg leicht. Seit Jahresbeginn ist der Bestand an offenen Stellen hoch, was gute Chancen für Arbeitssuchende bietet. Wenn Bewerber für bestimmte Stellen noch Qualifizierungen benötigen, können sie sich an ihre Arbeitsvermittler wenden, um mögliche Förderungen zu besprechen und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern“, sagt Irena Michel, Leiterin der Agentur für Arbeit Thüringen Mitte.

 

Die Arbeitslosigkeit ist in der Stadt Weimar im April 2026 gesunken. 2.187 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 43 Personen weniger (-2 Prozent) als im März, aber 83 Personen bzw. 4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,6 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,4 Prozent.

 

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 849 Personen (27 Personen weniger als im Vormonat, aber 129 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 1.338 Arbeitslose registriert (16 Personen weniger als im Vormonat und 46 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 61 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

 

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 427 Personen arbeitslos. Davon kamen 190 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 461 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 183 eine Erwerbstätigkeit auf.

 

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 116 Stellen wurden im April neu gemeldet (15 mehr als im Vormonat und 28 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Erziehung und Unterricht, öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen. Aktuell befanden sich damit 457 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur. 

 

In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 146 (entspricht -6 Prozent) auf insgesamt 2.372.

Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 2.960 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 202 Personen weniger (-6 Prozent) als vor einem Jahr.

 

(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)

 

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Landkreis Gotha

 

"Die Situation auf dem Arbeitsmarkt in Thüringen Mitte bleibt stabil, trotz einer leichten Zunahme der Arbeitslosigkeit in der Region Gotha. Unternehmen bieten weiterhin viele offene Stellen an und die Zahl der Beschäftigungsaufnahmen stieg. Seit Jahresbeginn ist der Bestand an offenen Stellen hoch, was gute Chancen für Arbeitssuchende bietet. Wenn Bewerber für bestimmte Stellen noch Qualifizierungen benötigen, können sie sich an ihre Arbeitsvermittler wenden, um mögliche Förderungen zu besprechen und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern“, sagt Irena Michel, Leiterin der Agentur für Arbeit Thüringen Mitte.

 

Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Gotha im April 2026 gestiegen. 4.831 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 24 Personen mehr (1 Prozent) als im März, aber 24 Personen bzw. 0,5 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,7 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie ebenfalls bei 6,7 Prozent.

 

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 2.087 Personen (17 Personen weniger als im Vormonat, aber 10 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 2.744 Arbeitslose registriert (41 Personen mehr als im Vormonat, aber 34 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 57 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

 

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 882 Personen arbeitslos. Davon kamen 354 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 860 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 360 eine Erwerbstätigkeit auf.

 

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 208 Stellen wurden im April neu gemeldet (17 weniger als im Vormonat und 33 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen Verarbeitendes Gewerbe, öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Gastgewerbe, Gesundheits- und Sozialwesen. Aktuell befanden sich damit 1.136 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur. 

 

In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 219 (entspricht -6 Prozent) auf insgesamt 3.748.

Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 4.798 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 285 Personen weniger (-6 Prozent) als vor einem Jahr.

 

(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)

 

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Ilm-Kreis

 

"Die Situation auf dem Arbeitsmarkt in Thüringen Mitte bleibt stabil und im Ilm-Kreis zeigt sich das auch an einem Rückgang der Arbeitslosigkeit. Unternehmen bieten weiterhin viele offene Stellen an und die Zahl der Beschäftigungsaufnahmen blieb  konstant. Seit Jahresbeginn ist der Bestand an offenen Stellen hoch, was gute Chancen für Arbeitssuchende bietet. Wenn Bewerber für bestimmte Stellen noch Qualifizierungen benötigen, können sie sich an ihre Arbeitsvermittler wenden, um mögliche Förderungen zu besprechen und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern“, sagt Irena Michel, Leiterin der Agentur für Arbeit Thüringen Mitte.

 

Die Arbeitslosigkeit ist im Ilm-Kreis im April 2026 gesunken. 3.620 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 38 Personen weniger (-1 Prozent) als im März, aber 67 Personen bzw. 2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,5 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,4 Prozent.

 

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.544 Personen (20 Personen mehr als im Vormonat und 184 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 2.076 Arbeitslose registriert (58 Personen weniger als im Vormonat und 117 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 57 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

 

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 665 Personen arbeitslos. Davon kamen 266 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 706 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 243 eine Erwerbstätigkeit auf.

 

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 185 Stellen wurden im April neu gemeldet (65 weniger als im Vormonat, aber 5 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen Verarbeitendes Gewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung. Aktuell befanden sich damit 954 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur. 

 

In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 102 (entspricht -3 Prozent) auf insgesamt 3.294.

Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 4.225 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 146 Personen weniger (-3 Prozent) als vor einem Jahr.

 

(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)

 

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Landkreis Sömmerda

 

"Die Situation auf dem Arbeitsmarkt in Thüringen Mitte bleibt stabil, trotz einer leichten Zunahme der Arbeitslosigkeit in der Region Sömmerda. Unternehmen bieten weiterhin viele offene Stellen an und die Zahl der Beschäftigungsaufnahmen blieb relativ konstant. Seit Jahresbeginn ist der Bestand an offenen Stellen hoch, was gute Chancen für Arbeitssuchende bietet. Wenn Bewerber für bestimmte Stellen noch Qualifizierungen benötigen, können sie sich an ihre Arbeitsvermittler wenden, um mögliche Förderungen zu besprechen und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern“, sagt Irena Michel, Leiterin der Agentur für Arbeit Thüringen Mitte.

 

Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Sömmerda im April 2026 gestiegen. 2.223 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 41 Personen mehr (2 Prozent) als im März, aber 4 Personen bzw. 0,2 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,3 Prozent und lag mit 0,2 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie ebenfalls bei 6,3 Prozent.

 

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.007 Personen (5 Personen weniger als im Vormonat, aber 115 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 1.216 Arbeitslose registriert (46 Personen mehr als im Vormonat, aber 119 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 55 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

 

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 447 Personen arbeitslos. Davon kamen 173 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 410 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 169 eine Erwerbstätigkeit auf.

 

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 100 Stellen wurden im April neu gemeldet (16 weniger als im Vormonat und 18 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen Verarbeitendes Gewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Gesundheits- und Sozialwesen, Baugewerbe, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen. Aktuell befanden sich damit 473 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur. 

 

In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 145 (entspricht -7 Prozent) auf insgesamt 1.916.

Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 2.411 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 170 Personen weniger (-7 Prozent) als vor einem Jahr.

 

(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)

 

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Landkreis Weimarer Land

 

"Die Situation auf dem Arbeitsmarkt in Thüringen Mitte bleibt stabil, trotz einer leichten Zunahme der Arbeitslosigkeit im Weimarer Land. Unternehmen bieten weiterhin viele offene Stellen an und die Zahl der Beschäftigungsaufnahmen ist konstant. Seit Jahresbeginn ist der Bestand an offenen Stellen hoch, was gute Chancen für Arbeitssuchende bietet. Wenn Bewerber für bestimmte Stellen noch Qualifizierungen benötigen, können sie sich an ihre Arbeitsvermittler wenden, um mögliche Förderungen zu besprechen und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern“, sagt Irena Michel, Leiterin der Agentur für Arbeit Thüringen Mitte.

 

Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Weimarer Land im April 2026 gestiegen. 2.178 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 28 Personen mehr (1 Prozent) als im März und 179 Personen bzw. 9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 5 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 4,5 Prozent.

 

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.046 Personen (15 Personen mehr als im Vormonat und 159 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 1.132 Arbeitslose registriert (13 Personen mehr als im Vormonat und 20 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 52 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

 

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 471 Personen arbeitslos. Davon kamen 216 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 440 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 174 eine Erwerbstätigkeit auf.

 

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 105 Stellen wurden im April neu gemeldet (43 weniger als im Vormonat und 12 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen Verarbeitendes Gewerbe, Gesundheits- und Sozialwesen, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Baugewerbe, Gastgewerbe. Aktuell befanden sich damit 538 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur. 

 

In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 152 (entspricht -7 Prozent) auf insgesamt 1.911.

Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 2.535 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 215 Personen weniger (-8 Prozent) als vor einem Jahr.

 

(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)