Frauen am Arbeitsmarkt

04.03.2026 | Presseinfo Nr. 8

Frauen sind unverzichtbar für eine stabile Wirtschaft - sie stellen etwa die Hälfte aller Beschäftigten. Aber auch heute noch erschweren traditionelle Rollenmuster ihr Arbeitsleben. Danach sind Frauen hauptverantwortlich für Sorgearbeit. Teilzeitverträge sind oft die unweigerliche Folge um Beruf und Familie in Einklang miteinander bringen zu können. 

„Frauen sind eine wesentliche Säule der Beschäftigten in Thüringen Mitte. Durch die Förderung von Chancengleichheit und die Nutzung ihres vollen Potenzials können Frauen erfolgreich in allen Bereichen des Arbeitsmarktes, einschließlich Leitungsfunktionen, tätig sein", sagt Irena Michel, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Thüringen Mitte.

Stadt Erfurt

Letztes Jahr gingen mit 116.209 Beschäftigten (Datenstand Juni 2025) in der Stadt Erfurt etwa 11.800 Personen mehr einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit nach, als noch vor zehn Jahren. Der Anteil der Frauen betrug dabei zuletzt 49 Prozent. Während Männer insbesondere Berufe der Lagerwirtschaft, der Unternehmensorganisation und im Bereich Fahrzeugführung ausüben, sind Frauen zumeist in konjunkturell weniger abhängigen Berufsfeldern tätig. Die meisten Frauen arbeiten im Büro oder Sekretariat, der Verwaltung sowie in der Lagerwirtschaft.

Die Zahl von Frauen in Führungspositionen in der Stadt Erfurt ist mit 1.335 Beschäftigten in den letzten zehn Jahren recht konstant geblieben. Mit Blick auf alle Beschäftigten in Führungspositionen, liegt ihr Anteil bei 33 Prozent. Rund 77 Prozent erbringen ihre Arbeit in Vollzeit.

 

Stadt Weimar

Letztes Jahr gingen mit 25.414 Beschäftigten (Datenstand Juni 2025) in der Stadt Weimar etwa 1.800 Personen mehr einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit nach, als noch vor zehn Jahren. 
Der Anteil der Frauen betrug dabei zuletzt 49 Prozent. Während Männer insbesondere Berufe in der Bauplanung und -überwachung, Architektur, im Maschinenbau- und Betriebstechnik oder in der Sparte Gebäudetechnik ausüben, sind Frauen zumeist in konjunkturell weniger abhängigen Berufsfeldern tätig. Die meisten Frauen arbeiten im Büro und Sekretariat, im Bereich Erziehung, Sozialarbeit und Heilerziehungspflege sowie im Bereich Gesundheits-, Krankenpflege, Rettungsdienst, Geburtshilfe. 

Die Zahl von Frauen in Führungspositionen in der Stadt Weimar ist mit 403 Beschäftigten ist im 10-Jahres Vergleich recht konstant geblieben. Mit Blick auf alle Beschäftigten in Führungspositionen, liegt ihr Anteil bei 33 Prozent. Rund 73 Prozent erbringen ihre Arbeit in Vollzeit

 

Region Gotha

Letztes Jahr gingen mit 46.819 Beschäftigten (Datenstand Juni 2025) in Gotha etwa 1.300 Personen weniger einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit nach, als noch vor zehn Jahren. 

Der Anteil der Frauen betrug dabei zuletzt 46 Prozent. Während Männer insbesondere Berufe in der Lagerwirtschaft, im Maschinenbau- und Betriebstechnik oder Fahrzeugführung im Straßenverkehr ausüben, sind Frauen zumeist in konjunkturell weniger abhängigen Berufsfeldern tätig. 

Die meisten Frauen arbeiten im Bereich Erziehung, Sozialarbeit und Heilerziehungspflege, im Büro und Sekretariat sowie in der Lagerwirtschaft. 

 

Die Zahl von Frauen in Führungspositionen ist mit 474 Beschäftigten ist im 10-Jahres Vergleich recht konstant geblieben. Mit Blick auf alle Beschäftigten in Führungspositionen, liegt ihr Anteil bei 35 Prozent. Rund 75 Prozent erbringen ihre Arbeit in Vollzeit.

 

 

Ilm-Kreis

Letztes Jahr gingen mit 40.511 Beschäftigten (Datenstand Juni 2025) etwa 3.300 Personen mehr einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit nach, als noch vor zehn Jahren. 

Der Anteil der Frauen betrug dabei zuletzt 41 Prozent. Während Männer insbesondere Berufe im Maschinenbau- und Betriebstechnik, der Lagerwirtschaft sowie der Metallbearbeitung ausüben, sind Frauen zumeist in konjunkturell weniger abhängigen Berufsfeldern tätig. 

Die meisten Frauen arbeiten im Bereich Büro und Sekretariat, dem Verkauf und im Bereich Erziehung, Sozialarbeit und Heilerziehungspflege.

 

Die Zahl von Frauen in Führungspositionen ist mit 427 Beschäftigten im 10-Jahres Vergleich mit einem Plus von 27 Prozent spürbar gestiegen. Mit Blick auf alle Beschäftigten in Führungspositionen, liegt ihr Anteil bei 33 Prozent. Rund 75 Prozent erbringen ihre Arbeit in Vollzeit.

 

Sömmerda

Letztes Jahr gingen mit 22.292 Beschäftigten (Datenstand Juni 2025) etwa 681 Personen weniger einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit nach, als noch vor zehn Jahren. 

Der Anteil der Frauen betrug dabei zuletzt 44 Prozent. Während Männer insbesondere Berufe im Maschinenbau- und Betriebstechnik, der Lagerwirtschaft sowie der Metallbearbeitung ausüben, sind Frauen zumeist in konjunkturell weniger abhängigen Berufsfeldern tätig. 

Die meisten Frauen arbeiten im Bereich Erziehung, Sozialarbeit und Heilerziehungspflege Büro, dem Verkauf und im Sekretariat.

Die Zahl von Frauen in Führungspositionen ist mit 176 Beschäftigten im 10-Jahres Vergleich stabil geblieben. Mit Blick auf alle Beschäftigten in Führungspositionen, liegt ihr Anteil bei 31 Prozent. Rund 76 Prozent erbringen ihre Arbeit in Vollzeit.

 

 

 

Weimarer-Land

Letztes Jahr gingen mit 26.654 Beschäftigten (Datenstand Juni 2025) etwa 1.700 Personen mehr einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit nach, als noch vor zehn Jahren. 

Der Anteil der Frauen betrug dabei zuletzt 44 Prozent.  Während Männer insbesondere Berufe der Lagerwirtschaf, in der Metallbearbeitung sowie im Bereich Maschinenbau- und Betriebstechnik ausüben, sind Frauen zumeist in konjunkturell weniger abhängigen Berufsfeldern tätig. 

Die meisten Frauen arbeiten im Bereichen Gesundheits- und Krankenpflege, Rettungsdienst und Geburtshilfe, Erziehung, Sozialarbeit und Heilerziehungspflege sowie im Büro und Sekretariat.

Die Zahl von Frauen in Führungspositionen ist mit 260 Beschäftigten im 10-Jahres Vergleich leicht gesunken (-28 Frauen). Mit Blick auf alle Beschäftigten in Führungspositionen, liegt ihr Anteil bei 33 Prozent. Rund 75 Prozent erbringen ihre Arbeit in Vollzeit.