Fit für die Zukunft mit beruflicher Weiterbildung


 

Um die individuelle Beschäftigungsfähigkeit im sich wandelnden Arbeitsmarkt zu erhalten, rückt Qualifizierung immer mehr in den Vordergrund. Je höher die Qualifikation, desto mehr berufliche Chancen eröffnen sich für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die Wahrscheinlichkeit, arbeitslos zu werden, verringert sich.  Mit Hilfe von Fördermöglichkeiten durch die Bundesagentur für Arbeit können Qualifizierungslücken geschlossen werden.
Die Agentur für Arbeit Trier unterstützt Sie dabei – und Sie profitieren!

Welche Weiterbildungen können gefördert werden?

Berufsabschlussbezogene Weiterbildungen (gemeint sind hier Umschulungen, Vorbereitungslehrgänge auf Externen- und Nichtschülerprüfungen und berufsanschlussfähige Teilqualifizierungen).

Gefördert werden gering qualifizierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Dies sind sowohl Personen ohne Berufsabschluss als auch mit Berufsabschluss, wenn diese seit mindestens vier Jahren eine an- oder ungelernte Tätigkeit verrichten und zudem ihren erlernten Beruf nicht mehr ausüben können.

Der Arbeitnehmerin bzw. dem Arbeitnehmer werden die Lehrgangskosten erstattet und ein Zuschuss zu den notwendigen übrigen Kosten gewährt (zum Beispiel Fahrkosten).

Für weiterbildungsbedingte Ausfallzeiten, also Zeiten, in denen die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer keine Arbeitsleistung im Betrieb erbringen kann, wird dem Arbeitgeber ein Arbeitsentgeltzuschuss gewährt.

Arbeitgeberservice

Team Beschäftigungssicherung

Weiterbildungen zur Anpassung oder Erweiterung beruflicher Kenntnisse

Gefördert werden Weiterbildungen, die im Rahmen des bestehenden Beschäftigungsverhältnisses unter Fortzahlung des Arbeitsentgeltes durchgeführt werden.

Die Weiterbildungen müssen für den allgemeinen Arbeitsmarkt verwertbare Kenntnisse vermitteln, mehr als 160 Unterrichtseinheiten umfassen und für die Weiterbildungsförderung zugelassen sein.

Sofern die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer über einen Berufsabschluss verfügt, muss dieser mindestens vier Jahre zurückliegen (gilt nicht, wenn Geringqualifizierung vorliegt).

Die Lehrgangskosten werden je nach Einzelfall und abhängig von der Betriebsgröße, dem Alter und weiteren personenbezogenen Voraussetzungen der bzw. des Beschäftigten in Höhe von 15 bis 100 Prozent übernommen. Die restlichen Lehrgangskosten sind vom Arbeitgeber zu tragen.

Für Großbetriebe ab 250 Beschäftigte gelten zusätzlich besondere Voraussetzungen.

Sofern die Anpassungsqualifizierung vollständig während der regulären Arbeitszeit erfolgt, kann der Arbeitgeber für die weiterbildungsbedingte Ausfallzeit mit Arbeitsentgeltzuschuss gefördert werden. Der Förderumfang ist abhängig von der Betriebsgröße des Unternehmens bzw. den weiteren personenbezogenen Faktoren der bzw. des Beschäftigten.

Von der Förderung ausgenommen sind Qualifizierungen zu denen der Arbeitgeber gesetzlich oder tarifvertraglich verpflichtet ist.

Zuständigkeit und Antragstellung

Die Entscheidung über die Förderung von beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern obliegt der Agentur für Arbeit, in deren Bezirk der Sitz des Beschäftigungsbetriebes liegt.

Zur Prüfung der Fördervoraussetzungen ist durch das Unternehmen vor Beginn der geplanten Weiterbildung ein Antrag zu stellen. Hierzu steht der Erhebungsbogen zur Verfügung.

Kontakt

Arbeitgeberservice - Team Beschäftiungssicherung

Frau Pütz und Frau Scheuer-Jungen