Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Piwik. Das hilft uns, um Ihnen ein gutes Nutzungserlebnis zu bieten und unsere Website zu verbessern. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Hier erfahren Sie mehr über die Nutzung Ihrer Daten und Möglichkeiten zum Widerspruch.

Kinderzuschlag beantragt – das ist zu beachten

Sie haben den Antrag auf Kinderzuschlag ausgefüllt und abgegeben?
Hier erfahren Sie, was nun wichtig ist.

Sobald Ihr Antrag bei uns eingeht, überprüfen wir Ihre Angaben und Unterlagen. Wenn etwas fehlt, informieren wir Sie: Wir rufen Sie an oder schreiben Ihnen. Wenn Sie nach 6 Wochen noch nichts von uns gehört haben, können Sie telefonisch nach dem Stand der Bearbeitung fragen:

0800 4 5555 30 (gebührenfrei)

Übrigens: Dauert die Bearbeitung etwas länger, ändert sich nicht ihr Bewilligungszeitraum. Bewilligte Kinderzuschläge werden Ihnen am nächsten Auszahlungstermin nachgezahlt.

Beispiel: Sie haben im März Kinderzuschlag beantragt. Ende April erhalten Sie den Bescheid, in dem Ihnen Kinderzuschlag bewilligt wird. An Ihrem nächsten Auszahlungstermin bekommen Sie den Betrag für Mai sowie die Nachzahlung für März und April.

Der Kinderzuschlag wird für die Dauer von 6 Monaten bewilligt und – zusammen mit dem Kindergeld – monatlich ausgezahlt. Wenn sich während des Bewilligungszeitraums Änderungen in der Zusammensetzung Ihrer Bedarfsgemeinschaft ergeben (zum Beispiel, wenn ein Familienmitglied ein- oder auszieht), kann sich das auf Ihren Anspruch auswirken. Die Leistung kann sich erhöhen oder verringern beziehungsweise ganz entfallen.

Um zu vermeiden, dass Sie Leistungen zurückzahlen müssen, die Sie zu Unrecht erhalten haben, sollten Sie Folgendes unbedingt beachten:

  • Informieren Sie uns rechtzeitig, wenn sich Änderungen Ihrer persönlichen Verhältnisse abzeichnen oder ergeben. 
  • Lassen Sie uns, der Familienkasse, die entsprechenden Unterlagen zukommen. Es reicht nicht, sie bei einer anderen Stelle, zum Beispiel der Arbeitsvermittlung, abzugeben.

Falls Sie nicht sicher sind, ob Sie eine Veränderung mitteilen müssen, fragen Sie bitte bei Ihrer Familienkasse nach.

Manchmal kommt es vor, dass

  • ein Antrag abgelehnt wird,
  • Sie weniger Geld bekommen, als Sie gedacht haben, oder
  • Ihnen unklar ist, was der Bescheid genau bedeutet.

Gerne helfen wir Ihnen in einem persönlichen Gespräch weiter. Wenden Sie sich an Ihre Familienkasse vor Ort, um Fragen zu klären oder Ihren Bescheid nochmals überprüfen zu lassen. Sie können aber auch Widerspruch gegen den Bescheid einlegen.

Widerspruch gegen einen Bescheid einlegen

Sie können innerhalb eines Monats Widerspruch gegen den Bescheid einlegen. Bitte schicken Sie Ihren Widerspruch an den Absender des Bescheids.

Am Ende eines Bescheids werden Sie über Ihre Rechte informiert (Rechtsbehelfsbelehrung).

Klage gegen einen Bescheid einreichen

Wurde Ihr Widerspruch abgelehnt, können Sie dagegen klagen. In der Rechtsbehelfsbelehrung finden Sie dazu nähere Informationen – zum Beispiel, welches Gericht zuständig ist.

Einen neuen Antrag stellen

Eine Ablehnung Ihres Antrages wirkt immer nur für den Monat der Antragstellung. Wenn sich Ihre Verhältnisse ändern (mehr oder weniger Einkommen, höhere oder geringere Kosten der Unterkunft, neuer Anspruch auf Kindergeld für ein Kind), können Sie im Folgemonat erneut einen Antrag auf Kinderzuschlag stellen.

Einen Antrag auf ergänzendes Arbeitslosengeld II stellen

Hat sich Ihr Einkommen verringert, kann es passieren, dass mit dem Kinderzuschlag und gegebenenfalls Wohngeld der Bedarf Ihrer Familie nicht mehr gedeckt ist. In diesem Fall wird der Kinderzuschlag nicht neu berechnet.

Sie können aber einen Antrag beim Jobcenter auf ergänzendes Arbeitslosengeld II stellen. Bitte teilen Sie dem Jobcenter dann mit, dass Sie Kinderzuschlag erhalten, da die Leistung als Einkommen zählt. Auch wenn Sie Wohngeld erhalten, müssen Sie bei der zuständigen Stelle angeben, dass Sie ergänzendes Arbeitslosengeld II erhalten.