Stellendetails zu: Wissenschaftlichen Mitarbeiterin*Mitarbeiters (m-w-d)
Wissenschaftlichen Mitarbeiterin*Mitarbeiters (m-w-d)
Wissenschaftlichen Mitarbeiterin*Mitarbeiters (m-w-d)
Kopfbereich
Besondere Merkmale
- Beginn ab 01.11.2026
Arbeitsort
Halle (Saale)Anstellungsart
Teilzeit (Vormittag, Nachmittag, Abend)Befristung
befristet für 36 MonateBerufsbezeichnung
- Sozialwissenschaftler/in
- Gesundheitswissenschaftler/in - Öffentliches Gesundheitswesen
Stellenbeschreibung
7-119/26-D Zukunft mit Tradition – Wissenschaft gestalten: Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) bietet ein breites Fächerspektrum in den Geistes-, Sozial-, Natur- und den medizinischen Wissenschaften. Die älteste und größte Hochschule Sachsen-Anhalts entstand 1817 aus dem Zusammenschluss der Universitäten in Wittenberg (1502) und Halle (1694). Heute hat sie 340 Professoren und 20.000 Studierende. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Material- und Biowissenschaften, der Aufklärungs- sowie der Gesellschafts- und Kulturforschung.
An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät, Institut für Medizinische im Rahmen des Drittmittelprojekts „TeleAuge: Entwicklung und Evaluation eines Soziologie, telemedizinischen Versorgungsmodells - zur nachhaltigen augenärztlichen Versorgung im ländlichen Raum Sachsen-Anhalts“ ab dem 01.11.2026 die auf 3 Jahre befristete Stelle einereines ist Wissenschaftlichen MitarbeiterinMitarbeiters (m-w-d) in Teilzeit (75%) zu besetzen.
Die Vergütung erfolgt je nach Aufgabenübertragung und Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen bis zur Entgeltgruppe 13 TV-L. Arbeitsaufgaben:
- Wissenschaftliche Mitarbeit in dem Drittmittelprojekt „TeleAuge“, mit Schwerpunkt auf der versorgungswissenschaftlichen Begleitung und Evaluation eines KI-gestützten teleophthalmologischen Versorgungsmodells im ländlichen Raum Sachsen-Anhalts
- Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung eines Mixed-Methods-Evaluationsdesigns zur Untersuchung von Akzeptanz, Nutzungsbereitschaft, Bedarfen, Barrieren und Umsetzungserfahrungen bei Patientinnen, Augenärztinnen und weiteren versorgungsrelevanten Akteuren
- Vorbereitung, Durchführung und Auswertung quantitativer und v.a. qualitativer Erhebungen, z. B. Interviews, Fokusgruppen, Fragebogenerhebungen und Prozessdokumentationen
- Wissenschaftliche Begleitung der Implementierung und Pilotierung der telemedizinischen Versorgungsstruktur, einschließlich Analyse zu Zugangsbarrieren und Anforderungen an eine spätere Verstetigung
- Koordination und Kommunikation mit den Projektpartnern sowie Dokumentationen und Organisation
- Mitarbeit an wissenschaftlichen Publikationen, Ergebnisberichten, Transferformaten und Handlungsempfehlungen zur Implementierung, Skalierung und möglichen Überführung des Versorgungsmodells in die Regelversorgung
Voraussetzungen:
- Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium im Bereich der Sozialwissenschaften, Gesundheitswissenschaften, Versorgungswissenschaft/-forschung oder verwandter Disziplinen (Master, Diplom)
- Kenntnisse in empirischen Forschungsmethoden, insbesondere in qualitativen und/oder quantitativen Erhebungs- und Auswertungsverfahren
- Gute Kenntnisse in mindestens einem der folgenden Bereiche: Versorgungsforschung, Evaluationsforschung, digitaler Gesundheit, Telemedizin, Implementierungsforschung und/oder gesundheitlicher Chancengerechtigkeit
- Gute Englischkenntnisse
- sehr gute Kommunikations- und Organisationsfähigkeit sowie Freude an interdisziplinärer Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen, medizinischen und technischen Projektpartnern Erfahrungen in der Präsentation (Kongresse, Konferenzen) von Forschungsergebnissen von Vorteil Sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift
- Strukturierte, zuverlässige und selbstständige Arbeitsweise sowie die Fähigkeit, Aufgaben eigenverantwortlich zu planen, umzusetzen und zu dokumentieren Flexibilität und Interesse an interdisziplinärer Projektarbeit im Kontext digitaler Gesundheitsversorgung und Versorgungsforschung
Wir bieten:
- Umfassende Personalentwicklung in allen Phasen des Berufslebens mit vielfältigen Weiterbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten einschließlich Bildungsurlaub
- Die Möglichkeit, mit Ihrer Tätigkeit die Bildung junger Menschen zu unterstützen und dazu beizutragen, dass neue Erkenntnisse gewonnen und wichtige wissenschaftliche Forschungsfragen beantwortet werden können Eine Beschäftigung im öffentlichen Dienst, Vergütung gem. Tarifvertrag der Länder (TV-L) einschließlich einer Jahressonderzahlung und einer betrieblichen Altersvorsorge
- Die Möglichkeit der Teilhabe an vielfältigen sozialen Gemeinschaften (u. a. Universitätssportteams, Universitätschor oder Universitätsorchester) und der Teilnahme an spannenden Veranstaltungen, z. B. Lange Nacht der Wissenschaften, Hochschulinformationstag, Winterball der Universität Einen sicheren Arbeitsplatz und attraktive Arbeitsbedingungen (Homeoffice, flexible Arbeitszeitgestaltung, variable Teilzeitmodelle)
- 30 Tage Erholungsurlaub im Jahr, zusätzlich arbeitsfrei am 24. und 31. Dezember
Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen und ihnen gleichgestellten Menschen werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt. Frauen werden nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.
Die Bewerbung von Menschen aller Nationalitäten ist ausdrücklich erwünscht. Bewerber*innen mit einem Abschluss, der nicht an einer deutschen Hochschule erworben wurde, müssen zum Nachweis der Gleichwertigkeit bei Abschluss des Arbeitsvertrages eine Zeugnisbewertung für ausländische Hochschulqualifikationen (Statement of Comparability for Foreign Higher Education Qualifications) der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (https://www.kmk.org/zab/central-office-for-foreign-education) vorlegen. Möglichkeiten zur Beantragung eines finanziellen Zuschusses hierfür, finden Sie unter: https://www.anerkennung-in-deutschland.de/html/de/pro/anerkennungszuschuss.php#.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Vertret-Prof.in Dr.in Irene Moor, E-Mail: irene.moor@medizin.uni-halle.de.
Ihre Bewerbung richten Sie bitte unter Angabe der Reg.-Nr. 7-119/26-D mit den üblichen Unterlagen bis zum 04.08.2026 an die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät, Institut für Medizinische Soziologie, Sekretariat, Frau Patricia Schmidt, 06097 Halle (Saale) oder per E-Mail als PDF-Datei an: medizinische-soziologie@medizin.uni-halle.de.
Bewerbungskosten werden von der Martin-Luther-Universität nicht erstattet. Bewerbungsunterlagen werden nur zurückgesandt, wenn ein ausreichend frankierter Rückumschlag beigefügt wurde. Eine elektronische Bewerbung ist erwünscht.
Arbeitsorte
Unternehmensdarstellung: Martin-Luther-Universität Medizinische Fakultät
Martin-Luther-Universität Medizinische Fakultät
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