Stellendetails zu: wissschaftliche Mitarbeiterin/ wissenschaftlichen Mitarbeiter (m/w/d)
wissschaftliche Mitarbeiterin/ wissenschaftlichen Mitarbeiter (m/w/d)
wissschaftliche Mitarbeiterin/ wissenschaftlichen Mitarbeiter (m/w/d)
Kopfbereich
Besondere Merkmale
Arbeitsort
Koblenz am RheinAnstellungsart
Teilzeit (Vormittag, Nachmittag)Befristung
befristet für 24 MonateBeginn
ab sofortBerufsbezeichnung
- Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in
Stellenbeschreibung
Die Universität Koblenz ist die jüngste Universität Deutschlands – und hat gleichzeitig eine lange akademische Tradition. Fächer- und einrichtungsübergreifende Zusammenarbeit sowie kurze Wege auf dem Campus prägen den Universitätsalltag. Als die interdisziplinäre Universität im Norden von Rheinland-Pfalz mit rund 9800 Studierenden leben wir Wissen-Transformation-Innovation in unseren Profilbereichen „Bildung“, „Informatik“, „Kultur und Vermittlung“ sowie „Material und Umwelt“. Wir stehen für eine zukunftsweisende Lehrkräftebildung für alle Schulformen und gestalten den Transfer in die Gesellschaft und die regionale Wirtschaft.
Werden Sie Teil unseres Teams und gestalten Sie die weitere Entwicklung mit!
Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt
eine wiss. Mitarbeiterin/einen wiss. Mitarbeiter (m/w/d) am Institut für Grundschulpädagogik, im Fachbereich 1: Bildungswissenschaften
Die Beschäftigung für ein Projekt der Bildungsagenda NS-Unrecht des BMF erfolgt im Umfang von 75% einer Vollzeitbeschäftigung (derzeit 29,25 Std./Woche) und ist auf zwei Jahre befristet. Die befristete Einstellung erfolgt auf der Grundlage der Regelungen des Gesetzes über befristete Arbeitsverträge in der Wissenschaft (WissZeitVG) und ist an die Laufzeit des Projektes gebunden.
Aufgabenschwerpunkt ist die Mitarbeit im Projekt „Angst vor dem nächsten Tage – Performatives Erinnern an (Auto)Biographien im Nationalsozialismus“, das vom Bundesfinanzministerium in der Bildungsagenda NS-Unrecht durch die Stiftung „Erinnern – Verantwortung – Zukunft“ gefördert wird. Das Projekt ist an der Universität Koblenz bei Prof. Dr. Wiebke Lohfeld (Arbeitsbereich Ästhetische Bildung, Zentrum für Zeitgenössisches Theater und Performance und Institut für Grundschulpädagogik) verortet und arbeitet in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Frankfurt (Prof. Dr. Mirjam Wenzel) und dem Künstlerkollektiv LIGNA (www.ligna.org).
In Kooperation mit den beteiligten Partnern wird das Projekt sowohl wissenschaftlich als auch künstlerisch und vermittelnd arbeiten. Begleitend wird ein pädagogisches Vermittlungsprogramm und eine App für den Kontext weiterführende Schulen und Lehrkräftebildung entwickelt. Dazu wird es digitale Vermittlungsformate, Proben mit unterschiedlichen Schüler*innengruppen und Aufführungen sowohl in Schulen als auch in Theatern geben. Das gesamte Projekt wird wissenschaftlich begleitet.
Gesucht wird eine Person, die sowohl Erfahrungen in künstlerischer, wissenschaftlicher und Vermittlungsarbeit aufweist als auch die Organisation des Projektes gestaltet und an den Schnittstellen von Wissenschaft und Kunst forscht. Im Kontext aller Projekte der Bildungsagenda NS-Unrecht nimmt das Projekt an übergeordneten Vernetzungstreffen teil und ist damit eingebunden in bundesweite Diskursarenen zur Erinnerungskultur und der Vermittlung der NS-Geschichte für junge Menschen insbesondere in der Kulturellen Bildung.
Ihre Aufgaben
Sie arbeiten an der Durchführung des Projektes wissenschaftlich begleitend mit. Das umfasst u.a. Recherche und Sichten des Materialkorpus sowie ergänzende Archiv-Recherche für einzelne Biographien. Sie koordinieren und unterstützen die künstlerisch-forschende Arbeit von LIGNA bei der Erarbeitung eines Stückes mit Studierenden, begleiten die Proben und Aufführen im Kontext Schule und Theater und begleiten darüber hinaus die dramaturgische Stückentwicklung.
Die wissenschaftlichen und künstlerischen Fachtage des Projektes werden von Ihnen mitorganisiert, wobei Sie kommunikative Prozesse zwischen den beteiligten Projektpartnern und dem Projektträger steuern.
Als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in können Sie im Rahmen des Projektes die Projektentwicklung begleitend evaluieren, wobei qualitative Methoden zum Einsatz kommen sollen.
Sie sollen ferner Unterstützung und Mitwirkung bei der Präsentation von Projektergebnissen und dem Verfassen wissenschaftlicher Publikationen leisten. Zu den Aufgaben zählt die Beteiligung an der projektrelevanten Selbstverwaltung. Außerhalb der Dienstaufgaben besteht Gelegenheit zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation, die entsprechend unterstützt wird.
Die Einwerbung weiterer Drittmittel wird im Rahmen des Projektes angestrebt.
Ihr Profil
- erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium (Master oder vergleichbar) mit deutlichem Bezug zur Ausschreibung (z.B. Erziehungswissenschaft oder Biographieforschung mit dem Schwerpunkt NS oder Künstlerische Forschung oder Erinnerungskultur,
Kulturwissenschaften oder Performance Studies, bzw. Theaterwissenschaft) - Erfahrung in Kulturellen Bildungsprojekten sowie Projektkoordination
- motiviert, zielstrebig, organisiert und künstlerisch forschungsorientiert, erkennbare Kenntnisse über den historischen Gegenstand des Projektes, Erinnerungskultur und Vermittlung.
- Sehr gute organisatorische Fähigkeiten im wissenschaftlichen und künstlerischen Feld Interesse an vernetztem Arbeiten mit Wissenschaft, Vermittlung und Theatern
- Erwartet werden Kenntnisse in universitärer Lehre oder künstlerischer Vermittlungsarbeit
- hohes persönliches Engagement sowie zuverlässiges, eigenständiges, strukturiertes und ergebnisorientiertes Arbeiten im Projektteam (Künstlerkollektiv LIGNA, Jüdisches Museum Frankfurt, Universität Koblenz)
Wir bieten
- ein spannendes und sehr abwechslungsreiches Aufgabengebiet in einem kollegialen Team, in dem es sowohl Raum für Zusammenarbeit und Austausch gibt als auch die Freiheit, eigene Ideen zu entwickeln
- Vergütung nach Entgeltgruppe 13 TV-L sowie die im öffentlichen Dienst üblichen Sozialleistungen gemäß TV-L (Jahressonderzahlung, Altersvorsorge (VBL))
- Vereinbarkeit von Familie und Beruf, flexible Arbeitszeiten
- Einbindung in ein forschungsaktives und gut vernetztes Umfeld
- Möglichkeiten zur Teilnahme an nationalen und internationalen Workshops und Konferenzen, Karriereberatung vielfältiges Sportprogramm mit gesundheitsfördernden Angeboten
Die Universität Koblenz begrüßt Bewerbungen aller Altersgruppen, unabhängig von Geschlechtsidentität, Behinderung, ethnischem oder kulturellem Hintergrund, Religion, Weltanschauung oder sexueller Orientierung.
Wir streben eine Erhöhung des Frauenanteils an und sind daher an Bewerbungen von Frauen besonders interessiert. Sie werden bei gleichwertiger Eignung und Befähigung im Falle einer Unterrepräsentanz bevorzugt berücksichtigt.
Schwerbehinderte Menschen werden bei sonst gleicher fachlicher und persönlicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Für weitere Auskünfte steht Ihnen Frau Prof. Dr. Wiebke Lohfeld zur Verfügung.
Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen Unterlagen bis zum 06.08.2026 unter Angabe der Kennziffer 80/2026 ausschließlich per E-Mail in einer PDF-Datei an bewerbung@uni-koblenz.de.
Von der Einsendung von Bewerbungsfotos ist abzusehen. Wir versenden keine Eingangsbestätigungen. Nach Abschluss des Verfahrens werden die Bewerbungsunterlagen datenschutzkonform vernichtet.
Arbeitsorte
Unternehmensdarstellung: Universität Koblenz
Universität Koblenz
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