Stellenangebot: Systemarchitekt/-in der Geodateninfrastruktur (m/w/d) bei Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik

Das Wichtigste im Überblick

Besondere Merkmale

Arbeitsort

Mainz am Rhein

Angebotsart

Arbeit

Anstellungsart

Vollzeit

Befristung

unbefristet

Beginn

ab sofort

Berufsbezeichnung

  • Geoinformatiker/in

Stellenbeschreibung

Systemarchitekt/-in der Geodateninfrastruktur (m/w/d) PIA 3 – Auswertung und Visualisierung (Kennziffer: 10/5/PIA3/2026)

Zur Onlinebewerbung

Zur Verstärkung der Abteilung Zentrale Technik, Dezernat Polizeiliche IT-Anwendungen (PIA), sucht das Ministerium des Innern, für Integration und Verkehr für das Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik zum nächstmöglichen Zeitpunkt unbefristet eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter (m/w/d) als

Systemarchitekt/-in der Geodateninfrastruktur (m/w/d)

PIA 3 – Auswertung und Visualisierung

 (Kennziffer: 10/5/PIA3/2026)

Dienstort: Mainz

Das Dezernat Polizeiliche IT-Anwendungen (PIA) in der Abteilung Zentrale Technik (ZT) ist innerhalb der Polizei Rheinland-Pfalz für die Erneuerung und Harmonisierung der polizeilichen IT–Systeme in enger Abstimmung mit dem Bundesprogramm Polizei 20/20 zuständig. Das Programm „Polizei 20/20 Rheinland-Pfalz“ führt zu diesem Zweck in Kooperation mit der Polizei des Saarlands mehrere Projekte mit landesweiter und bundesweiter Bedeutung durch.

Das Sachgebiet PIA 3 stellt über die zentrale Geodateninfrastruktur landesweit einheitliche Geoinformationen bereit – von Kartendarstellungen und GPS-Einsatzvisualisierungen bis hin zu 3D-Drohnenbildern sowie mobilen Lösungen wie der Karten-App „maps2go“. Durch die Anbindung zahlreicher Fachsysteme entsteht ein innovatives Zusammenspiel aus Datenanalyse, Geoinformation und digitaler Einsatzunterstützung, das Effizienz, Transparenz und Handlungssicherheit in komplexen Lagen nachhaltig steigert.

Den Aufgabenbereich prägen insbesondere folgende Tätigkeiten:

  • Konzeptionierung und Weiterentwicklung einer hochverfügbaren Geodateninfrastruktur (GDI) basierend auf aktuellen OGC-Standards, die sicherheitskritische Dienste und Systeme miteinander verbindet
  • Erhebung und Analyse der funktionalen Anforderungen sowie der vorgesehenen Geschäftsprozesse und Geschäftsanwendungsfälle an eine Gesamtsystemarchitektur sicherheitskritischer Dienste und Anwendungen
  • Integration von Geodatenbanken und WebGIS-Komponenten in bestehende IT-Landschaften
  • Administration und Ausbau des eingesetzten WebGIS auf Basis der Software ArcGIS Enterprise (inkl. der Erweiterungen GeoEvent-Server und Survey123) und ArcGIS Pro
  • Entwicklung, Implementierung und Veröffentlichung von Geowebdiensten
  • Identifikation und Definition von Schnittstellen, Koordination von Schnittstellenanpassungen und Sicherstellung der Interoperabilität
  • Durchführung von Modul-, Integrations- und Akzeptanztests
  • Verantwortlich für die Integration der Systeme, Anwendungen und Services in die bestehenden IT-Landschaften der tangierten Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS)
  • Anwendersupport und zentrale Schnittstelle zwischen GIS-Nutzern, IT und externen Dienstleistern
  • Definition, Beschreibung und Begründung von technischen Realisierungsoptionen

Gesucht wird eine fachlich kompetente Persönlichkeit, die die nachfolgenden Anforderungen und Bewerbungsvoraussetzungen erfüllt:

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder Diplom) in Geoinformatik oder in einem vergleichbaren Studiengang
  • fundierte Kenntnisse und möglichst praktische Erfahrung in der Erstellung von komplexen technischen Konzepten sowie der Modellierung von komplexen Systemarchitekturen
  • fundierte Erfahrung im Umgang mit ArcGIS-Produkten (ArcGIS Pro und ArcGIS Enterprise)
  • fundierte Kenntnisse mit ETL-Prozessen und der ETL-Software FME
  • Kenntnisse in Geodatenbanken (PostGIS, ArcGIS Enterprise Geodatabase, Oracle Spatial, MS SQL) und Datenformaten (GML, GeoJSON)
  • Kenntnisse mit OGC-Standards (WMS, WFS, WMTS) und ISO-Normen für Geodaten
  • tätigkeitsrelevante Kenntnisse und Qualifikationen zur Informationssicherheit bzw. die Bereitschaft, sich diese anzueignen
  • Erfahrungen in der Anwendung von Methoden und Werkzeugen zur Durchführung von Anforderungsanalysen sowie zur Optimierung und Standardisierung von Prozessen und Schnittstellen

Soweit es sich bei der ausgeschriebenen Stelle um eine sogenannte „sicherheitsempfindliche Tätigkeit“ handelt, ist die endgültige Übertragung dieser Stelle abhängig von der erfolgreich und erkenntnisfrei abgeschlossenen Sicherheitsüberprüfung nach dem LSÜG (Landessicherheitsüberprüfungsgesetz).

Unser Angebot

Im Rahmen der Unterstützung einer guten Work-Life-Balance sowie der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bieten wir eine möglichst flexible Dienstzeitgestaltung, ***Behördliches Gesundheitsmanagement, ***Möglichkeiten zur gezielten, fachlichen Aus- und Weiterbildung.

Wir bieten Ihnen für diesen abwechslungsreichen und interessanten Aufgabenbereich, bei Vorliegen der tariflichen und persönlichen Voraussetzungen, eine Vergütung bis zur Entgeltgruppe 13 des Tarifvertrages der Länder (TV-L). Die Entgelttabelle finden Sie unter http://oeffentlicher-dienst.info/tv-l/allg/.

Die zu besetzende Stelle umfasst eine durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit von 39 Stunden und ist für Teilzeitkräfte geeignet. Gehen entsprechende Bewerbungen ein, wird geprüft, ob den Teilzeitwünschen im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten entsprochen werden kann.

Unsere Werte

Das Land Rheinland-Pfalz beschäftigt viele Menschen in sehr unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern und mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen. Wir fördern aktiv die Gleichbehandlung aller Menschen und wünschen uns daher ausdrücklich Bewerbungen aus allen Altersgruppen, unabhängig von der ethnischen Herkunft, dem Geschlecht, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung oder der sexuellen Identität.

Menschen mit einer Schwerbehinderung oder Gleichstellung im Sinne des § 2 SGB IX werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt. Ein Nachweis ist der Bewerbung beizufügen.

Im Rahmen des Landesgleichstellungsgesetzes streben wir eine Erhöhung des Frauenanteils und sind daher an Bewerbungen von Frauen besonders interessiert.

Eine Einstellung in den öffentlichen Dienst des Landes Rheinland-Pfalz darf nur erfolgen, wenn Sie die Gewähr dafür bieten, jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes und der Verfassung für Rheinland-Pfalz einzutreten.

Die Verwaltungsvorschrift, die 'Belehrung über die Pflicht zur Verfassungstreue im öffentlichen Dienst‘ sowie die ‚Liste extremistischer Organisationen‘ finden Sie zu Informationszwecken auf der Website

https://www.polizei.rlp.de/karriere/downloads

unter dem Reiter ‚Für die Bewerbung als Verwaltungsbeamtin/Verwaltungsbeamter sowie Tarifbeschäftige/Tarifbeschäftigter‘.

Die Berücksichtigung der Bewerbung im Auswahlverfahren ist abhängig von der elektronischen Übersendung der ausgefüllten und unterzeichneten Zustimmungserklärung zur Zuverlässigkeitsüberprüfung gem. § 67 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 POG; eine Ablichtung Ihres Personalausweises oder Reisepasses ist beizufügen. Mit der Abgabe der Erklärung stimmen Sie – vorbehaltlich des Vorliegens der formalen Bewerbungsvoraussetzungen – einer Überprüfung Ihrer Person anhand eines Datenabgleichs mit den Datenbeständen u. a. der Polizeien des Bundes und der Länder sowie des Verfassungsschutzes zu, vgl. § 67 Abs. 3 Satz 2 POG. Die Zustimmungserklärung zur Zuverlässigkeitsüberprüfung finden Sie auf der Website

https://www.polizei.rlp.de/karriere/downloads

unter dem Reiter ‚Für die Bewerbung als Verwaltungsbeamtin/ Verwaltungsbeamter sowie Tarifbeschäftige/Tarifbeschäftigter‘. Es wird darauf hingewiesen, dass die zu unterzeichnenden Unterlagen im späteren Verlauf des Auswahlverfahrens im Original vorzulegen sind.

Für fachliche Auskünfte steht Ihnen Herr Klaus Giesing als Leiter des Sachgebietes PIA 3 (Tel.: 06131/65-85530), für personalrechtliche Fragestellungen Frau Franziska Heiden (Tel.: 06131/65-87312) aus dem Sachgebiet PV 3 Personal/Soziales gerne zur Verfügung.

Ihre aussagekräftige Bewerbung senden Sie bitte bis spätestens zum 24. Oktober 2026 an das

Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik

Sachgebiet Personal/Soziales

Postfach 100 131

55133 Mainz

Gerne können Sie Ihre Bewerbung auch elektronisch (eine zusammenhängende PDF-Datei, maximal 5 MB) an PPELT.PV3.Bewerbungen@polizei.rlp.de senden. Bitte stellen Sie uns ausschließlich Kopien (ohne Mappe, Heftung oder Büroklammern) zur Verfügung.

Es erfolgt keine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen, diese werden nach Abschluss des Auswahlverfahrens nach den Bestimmungen des Datenschutzes vernichtet.

Bildungsabschluss

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder Diplom) in Geoinformatik oder in einem vergleichbaren Studiengang

Anforderungen

  • fundierte Kenntnisse und möglichst praktische Erfahrung in der Erstellung von komplexen technischen Konzepten sowie der Modellierung von komplexen Systemarchitekturen
  • fundierte Erfahrung im Umgang mit ArcGIS-Produkten (ArcGIS Pro und ArcGIS Enterprise)
  • fundierte Kenntnisse mit ETL-Prozessen und der ETL-Software FME
  • Kenntnisse in Geodatenbanken (PostGIS, ArcGIS Enterprise Geodatabase, Oracle Spatial, MS SQL) und Datenformaten (GML, GeoJSON)
  • Kenntnisse mit OGC-Standards (WMS, WFS, WMTS) und ISO-Normen für Geodaten
  • tätigkeitsrelevante Kenntnisse und Qualifikationen zur Informationssicherheit bzw. die Bereitschaft, sich diese anzueignen
  • Erfahrungen in der Anwendung von Methoden und Werkzeugen zur Durchführung von Anforderungsanalysen sowie zur Optimierung und Standardisierung von Prozessen und Schnittstellen

Bewerbungsadresse

Land Rheinland-Pfalz
Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik
Dekan-Laist-Str. 7
55129 Mainz

E-Mailadresse für Anfragen

ppelt.pv3.bewerbungen@polizei.rlp.de

Zusätzliche Bewerbungsarten

E-Mail,Brief

Ende der Bewerbungsfrist

24.10.2026

Arbeitsorte

Unternehmensdarstellung: Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik

Das Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik (PP ELT) ist „DER“ Dienstleister der Polizei Rheinland-Pfalz. Fachlichkeiten und Zuständigkeit der sieben Abteilungen des PP ELT umfassen die spezifische Einsatzunterstützung auf Landes- und Bundesebene (Bereitschaftspolizei und Spezialeinheiten) sowie die Einsatzkompetenz auf den schiffbaren Wasserstraßen des Landes (Wasserschutzpolizei).

Die Aufgabenwahrnehmung in den Bereichen Beschaffung, Technik und Gesundheitsmanagement erfolgt in landesweiter Zuständigkeit für alle Polizeibehörden sowie für weitere Behörden und Organisationen mit Sicherheitsauftrag des Landes Rheinland-Pfalz.

Informationen zur Bewerbung