Stellenangebot: Fachärztin*Facharzt (m-w-d) für Orthopädie/Unfallchirurgie od. Assistenzärztin*Assistenzarzt (m-w-d) bei Martin-Luther-Universität Medizinische Fakultät
Das Wichtigste im Überblick
Besondere Merkmale
Arbeitsort
Halle (Saale)Angebotsart
ArbeitAnstellungsart
VollzeitBefristung
befristet für 24 MonateBeginn
ab sofortBerufsbezeichnung
- Facharzt/-ärztin - Orthopädie und Unfallchirurgie
- Assistenzarzt/-ärztin
Stellenbeschreibung
7-187/26-D Modern, vernetzt, traditionsbewusst: Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ist die größte Hochschule des Landes Sachsen-Anhalt. Sie kann auf eine Geschichte von über 500 Jahren zurückblicken und hat heute rund 20.000 Studierende. Die Forschungsschwerpunkte der MLU liegen in den Material- und Biowissenschaften, der Aufklärungs- sowie der Gesellschafts- und Kulturforschung. Darüber hinaus beherbergt die Universität eine Vielzahl Kleiner Fächer unter ihrem Dach, die zum Teil einzigartig sind. National wie international ist die MLU hervorragend vernetzt und kooperiert mit zahlreichen außeruniversitären Forschungseinrichtungen, über 250 Hochschulen und der Wirtschaft.
Für den Bereich Genetische Sarkomveranlagung ist daher an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät, Department für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie (Direktor: Prof. Dr. K.-St. Delank), ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt die auf bis zu 2 Jahre befristete, Drittmittel-finanzierte Stelle einereines FachärztinFacharztes (m-w-d) für Orthopädie/Unfallchirurgie oder Assistenzärztin*Assistenzarzt (m-w-d) zur Weiterbildung in Orthopädie/Unfallchirurgie in Vollzeit zu besetzen.
Die Vergütung erfolgt je nach Aufgabenübertragung und Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen bis zur Entgeltgruppe Ä2 TV-Ärzte. In dem Drittmittel-geförderten Projekt Sarkomprädisposition werden Patientinnen und Patienten mit Sarkomen umfassend klinisch, molekulargenetisch und pathologisch charakterisiert, um die Häufigkeit von Veränderungen in relevanten Prädispositionsgenen zu erfassen und Risikofaktoren für eine genetische Sarkomveranlagung zu identifizieren. Die Position ist an der Schnittstelle von Orthopädie, Onkologie, Humangenetik und Molekularpathologie angesiedelt.
Arbeitsaufgaben:
- Rekrutierung von PatientInnen aus der orthopädischen Regelversorgung heraus, in die laufende Studie Sarkomprädisposition
- Erhebung von klinisch-anamnestischen Risikomerkmalen in der laufenden Studie Sarkomprädisposition
- Klassifikation der Varianten in der laufenden Studie Sarkomprädisposition
- Teilnahme, Ausbau und Weiterentwicklung des Prädispositionsboard OnkoPred
- Aufbau und Umsetzung des Broad Consent an der Universitätsmedizin Halle (Kinder und Erwachsene)
- Vernetzung mit anderen Sarkomzentren Entwicklung der geplanten Nachfolgestudie
- Schreiben von Projektanträgen, Publikationen, Ethikanträgen
Voraussetzungen:
- Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Medizin
- Abgeschlossene Approbation als Ärztin*Arzt
- Abgeschlossene Weiterbildung zurzum FachärztinFacharzt für Orthopädie/Unfallchirurgie ODER Interesse an Weiterbildung zurzum FachärztinFacharzt für Orthopädie/Unfallchirurgie
- Fachkenntnisse in der Anwendung von Statistikprogrammen sowie Excel/PowerPoint etc.
- Erfahrungen in der Onkologie oder Humangenetik wünschenswert
- Fähigkeit zur Mitwirkung an Projektanträgen, Ethikanträgen und Publikationen
- Interesse an wissenschaftlichem Arbeiten
- Sehr gute Deutschkenntnisse
- Sehr gute Englischkenntnisse
- Weit fortgeschrittene oder abgeschlossene Dissertation (Dr. med.) wünschenswert
- Kommunikations- und Beratungskompetenz im Umgang mit Betroffenen, Angehörigen und Zuweisern
- Zuverlässigkeit und ausgeprägtes Zeitmanagement Strukturierte Arbeitsweise, Fähigkeit zu analytischem Denken
Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen und ihnen gleichgestellten Menschen werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt. Frauen werden nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.
Die Bewerbung von Menschen aller Nationalitäten ist ausdrücklich erwünscht. Bewerber*innen mit einem Abschluss, der nicht an einer deutschen Hochschule erworben wurde, müssen zum Nachweis der Gleichwertigkeit bei Abschluss des Arbeitsvertrages eine Zeugnisbewertung für ausländische Hochschulqualifikationen (Statement of Comparability for Foreign Higher Education Qualifications) der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (https://www.kmk.org/zab/central-office-for-foreign-education) vorlegen. Möglichkeiten zur Beantrafinden Sie unter: https://www.anerkennung-in-deutschgung eines land.de/html/de/pro/anerkennungszuschuss.php#.
finanziellen Zuschusses hierfür, Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Prof. Dr. Simone Hettmer, Tel.: 0345 557-2388, E-Mail: kinderklinik1@uk-halle.de oder Herrn Prof. Dr. Karl-Stefan Delank, Tel.: 0345/557-4805, E-Mail: douw@uk-halle.de.
Ihre Bewerbung richten Sie bitte unter Angabe der Reg.-Nr. 7-187/26-D mit den üblichen Unterlagen bis zum 19.10.2026 an die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät, Department für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Prof. Dr. K.-St. Delank und Frau Prof. S. Hettmer, 06097 Halle (Saale) oder per E-Mail an douw@uk-halle.de.
Bewerbungskosten werden von der Martin-Luther-Universität nicht erstattet. Bewerbungsunterlagen werden nur zurückgesandt, wenn ein ausreichend frankierter Rückumschlag beigefügt wurde. Eine elektronische Bewerbung ist erwünscht.
Arbeitsorte
Unternehmensdarstellung: Martin-Luther-Universität Medizinische Fakultät
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