Stellendetails zu: eine Referentin / ein Referent (w/m/d) als OSINT Analyst für die Projektgruppe
eine Referentin / ein Referent (w/m/d) als OSINT Analyst für die Projektgruppe
Kopfbereich
Besondere Merkmale
- Homeoffice möglich
Arbeitsort
BerlinAnstellungsart
Vollzeit, Teilzeit (Vormittag, Nachmittag)Befristung
befristet bis 31.05.2027Beginn
ab sofortBerufsbezeichnung
- Sozialwissenschaftler/in
- Verwaltungswissenschaftler/in
- Verwaltungsinformatiker/in
- Wirtschaftsinformatiker/in
- OSINT Analyst
Stellenbeschreibung
eine Referentin / ein Referent (w/m/d)als OSINT Analyst für die Projektgruppe „Zentrale Stelle zur Erkennung ausländischer Informationsmanipulation“für eine befristete Einstellung oder Abordnung bis zum 31. Mai 2027
**Ort:**Berlin
**Bewerbungsfrist: **30. April 2026
Arbeitszeitmodell: Vollzeit / Teilzeit
**Eintrittsdatum:**zum nächstmöglichen Zeitpunkt
Entgelt: EG 13 oder EG 14 TVöD (Abhängig vom Ergebnis einer noch durchzuführenden Arbeitsplatzüberprüfung. Die Eingruppierung richtet sich nach der übertragenen Tätigkeit und den persönlichen Voraussetzungen)
**Besoldung: **bewerbungsberechtigt bis Besoldungsgruppe A 15 im Rahmen einer Abordnung
Laufbahn: höherer nichttechnischer o. technischer Verwaltungsdienst o. vergleichbare Tarifbeschäftigte
**Kennziffer:**BMI-2026-012
Die Projektgruppe Zentrale Stelle für die Erkennung ausländischer Informationsmanipulation (PG ZEAM) hat die Aufgabe, eine Früherkennungseinheit aufzubauen, die die Demokratie vor illegitimer Einflussnahme ausländischer Staaten im deutschen Informationsraum schützt. Sie schafft die technischen und prozeduralen Voraussetzungen, um Manipulationsweisen und Narrative in sozialen Netzwerken und im Internet möglichst früh erkennen und besser verstehen zu können.
Aufgaben des Arbeitsplatzes:
- Entwicklung und Evaluation der Methoden zur frühzeitigen Erkennung, Quantifizierung, Zuordnung von ausländischer Informationsmanipulation und diese unterstützender Analysewerkzeuge
- In diesem Kontext und zur Erfüllung der o. g. Aufgabe im Einzelnen:
- Aufbau einer Wissensbasis durch Erfassung und Auswertung vorliegender Informationen zu Verbreitungs- und Angriffstechniken, technischer Infrastruktur und Kommunikationskanälen
- Durchführung von OSINT Recherchen zur Erkennung ausländischer Informationsmanipulation
- Erprobung von Social-Media Analyse Tools, Dokumentation und Vergleich der Testergebnisse
- Entwicklung und Erstellung von Berichtsformaten
- Erfahrungsaustausch mit nationalen und internationalen Partnern
Anforderungsprofil:
- Abschluss eines Master- oder Diplomstudiums (Universität) der Fachrichtungen
- Sozialwissenschaften (insbes. Politikwissenschaften, Internationale Beziehungen)
- Verwaltungswissenschaften (z.B. Public Management, Public Administration, DACS)
- Intelligence Studies
- Data Science
- (Wirtschafts-/Verwaltungs-)Informatik
- und
- mehrjährige Berufserfahrung in der Funktion einer Referentin/eines Referenten
- fundierte Erfahrungen im Bereich OSINT Recherche und Social Media-Analyse
- schnelle Auffassungsgabe und Bereitschaft, sich kurzfristig in neue Sachverhalte einzuarbeiten
- Fähigkeit, komplexe Sachverhalte selbstständig systematisch aufzubereiten und adressatengerecht darzulegen
- Fähigkeit zu konzeptionellem und selbstständigem Arbeiten
- ausgeprägte Team- und Kooperationsfähigkeit
- überdurchschnittlich engagierte und zuverlässige Arbeitsweise
- sehr gute Sprachkenntnisse in Deutsch (mind. Niveaustufe C 1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen)
- gute Englischkenntnisse (mind. Niveaustufe B 2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen)
- Bereitschaft zur Durchführung einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung (Ü2-Sabotageschutz) nach § 9 Sicherheitsüberprüfungsgesetz (SÜG) nach dem Sicherheitsüberprüfungsgesetz (SÜG)
Wünschenswert:
- Grundkenntnisse im Programmieren (z.B. Python, R) und / oder im Umgang mit dem Betriebssystem Linux
- Erfahrung in prozessgesteuerter Erkenntnis-Gewinnung, z. B. über den Intelligence Cycle
- Erfahrung im Aufsetzen und Umgang mit virtuellen Maschinen
- Grundkenntnisse im Bereich Datenschutz und Informationssicherheit
- Freude an bereichsübergreifender agiler Arbeit
Wir bieten:
- Eine befristete Einstellung nach § 14 Absatz 1 Satz 2 Nr. 1 TzBfG oder Abordnung bis zum 31.05.2027
- Möglichkeit des ortsunabhängigen und zeitflexiblen Arbeitens gemäß geltender Dienstvereinbarung (bis zu 60 % der Arbeitszeit im mobilen Arbeiten) inkl. vollumfänglicher technischer Ausstattung
- flexible Arbeitszeitmodelle
- Zahlung einer Ministerialzulage von mindestens 275 Euro monatlich und vermögenswirksame Leistungen
- Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf, inkl. Leistungen des Familienservice
- professionelles Onboarding, vielfältiges Fortbildungs- und Qualifizierungsangebot
- Gesundheitsförderung (wie z. B. interne Sportangebote), betriebliche Altersvorsorge (für Tarifbeschäftigte), vermögenswirksame Leistungen
- modernes Dienstgebäude mit ergonomischer Büroausstattung
- Jobticket, zentrale Lage und günstige ÖPNV-Anbindung
Sind Sie bereits im öffentlichen Dienst tätig, können Sie im Wege einer befristeten Einstellung oder Abordnung bis zum 31. Mai 2027 im BMI tätig werden.
Das BMI fördert die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern und begrüßt deshalb besonders Bewerbungen von Frauen.
Das BMI fördert die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Von ihnen wird lediglich ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Fühlen Sie sich angesprochen?
Dann bewerben Sie sich bitte ausschließlich über das Online-Bewerbungssystem. Der Link zum Online-Bewerbungssystem lautet:
https://bewerbung.dienstleistungszentrum.de/frontend/BMI-2026-012/index.html
Die Zugangsdaten erhalten Sie dort unter Angabe Ihrer E-Mail-Adresse.
Bitte laden Sie Ihre vollständigen deutschsprachigen Bewerbungsunterlagen **als PDF-Datei (max. 20 MB) **hoch:
- Motivationsschreiben
- Lebenslauf mit bisherigen Berufserfahrungen
- Diplom (Universität) bzw. Masterurkunde mit Notenübersicht
- Arbeitszeugnisse, bei Beschäftigung im öffentlichen Dienst: dienstliche Beurteilungen (inkl. der aktuellsten - max. 24 Monate alt)
- ggfs. Nachweis der Schwerbehinderung oder Gleichstellung
Wir bitten um Verständnis, dass wir nur vollständige Bewerbungsunterlagen für das Auswahlverfahren berücksichtigen. Unvollständige Unterlagen führen zum Verfahrensausschluss.
Bei ausländischen Bildungsabschlüssen ist eine Vergleichbarkeit mit einem deutschen Abschluss erforderlich. In der von der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) bereitgestellten Datenbank anabin (https://anabin.kmk.org/anabin.html) können Sie die Vergleichbarkeit Ihres Bildungsabschlusses überprüfen. Sofern Ihr Bildungsabschluss dort nicht aufgeführt ist, bitten wir um Übersendung entsprechender Nachweise über die Gleichwertigkeit mit einem deutschen Abschluss (Zeugnisbewertung): www.KMK.org/ZAB.
Datenschutzhinweis:
https://www.bmi.bund.de/datenschutz-personalgewinnung
Für Fragen im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Servicezentrum Personalgewinnung des Bundesverwaltungsamtes unter der Rufnummer 022899 358-87500 gerne zur Verfügung.
Arbeitsorte
Unternehmensdarstellung: Bundesverwaltungsamt
Bundesverwaltungsamt
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