Stellendetails zu: Projektreferent/in in der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus
Projektreferent/in in der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus
Kopfbereich
Besondere Merkmale
- 40.000 € – 45.000 €/Jahr
- Homeoffice möglich
Arbeitsort
verschiedene ArbeitsorteAnstellungsart
Teilzeit (Vormittag, Nachmittag, Abend)Befristung
befristet bis 31.12.2026Beginn
ab sofortBerufsbezeichnung
- Sozialwissenschaftler/in
- Sozialarbeiter/in / Sozialpädagoge/-pädagogin
- Politologe/Politologin
- Systemische/r Berater/in
- Mobile/r Berater/in
Stellenbeschreibung
Für die Fachstelle mobirex – Monitoring | Beratung | Information im Themenfeld extreme Rechte und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sucht die LAGO (Landesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendbildung Baden-Württemberg e.V.) ab sofort
eine/n Projektreferent*in / Mobile Berater*in (75%), m/w/d,
zur Mitarbeit im Mobilen Beratungsteam Nordost im Regierungsbezirk Stuttgart.
Ziel der Mobilen Beratung ist es, Menschen in der Auseinandersetzung mit der extremen Rechten, Rassismus, Antisemitismus und anderen Ungleichwertigkeitsvorstellungen zu unterstützen sowie eine demokratische Alltagskultur zu stärken. Die Arbeit der Mobilen Berater*innen richtet sich dabei an den methodischen und inhaltlichen Grundsätzen des Bundesverbands Mobile Beratung aus.
Hauptaufgaben der Mobilen Berater*innen sind:
- Beratung und Unterstützung von Ratsuchenden aus vielfältigen Bereichen (z.B. Fachkräfte der Jugendarbeit, Vereine, Verbände, zivilgesellschaftliche Bündnisse, Schulen, Wirtschaftsbetriebe, …)
- Entwicklung von Konzepten, Strategien und Arbeitsmaterialien zum Umgang mit individuellen und strukturellen Formen von u.a. Antisemitismus, Rassismus, Antifeminismus und Formen Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (GMF) sowie organisiertem Rechtsextremismus
- fallbezogene Recherchen und Analysen im Themenfeld Rechtsextremismus und GMF unter Berücksichtigung sozialräumlicher und kommunaler Problemlagen in den genannten Themenfeldern
- Organisation, Konzeption und Durchführung von Fachvorträgen, Seminaren und Fortbildungen
- Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit
- Falldokumentation und Evaluation
Die Arbeit findet im Team statt. Die Stelle ist aufgrund der Förderstruktur zunächst befristet bis zum 31.12.2026, eine Weiterbeschäftigung ist vorgesehen.
Wir erwarten ein abgeschlossenes (Fach-)Hochschulstudium in einer relevanten Fachrichtung (Sozialpädagogik, Politikwissenschaft, Pädagogik, Jugend-/Erwachsenenbildung, o.ä.) oder eine vergleichbare Qualifikation sowie fundierte Kenntnisse im Themenfeld extreme Rechte, Rassismus und Antisemitismus, vorzugsweise mit Fokus auf Baden-Württemberg. Weitere Voraussetzungen sind: Erfahrung und Kompetenzen in Beratung (z.B. systemische Beratung) sowie (politischer) Bildungsarbeit, hohe soziale Kompetenz und Empathie, die Bereitschaft, mit zivilgesellschaftlichen, kommunalen und staatlichen Akteur*innen aus unterschiedlichen Kontexten zusammenzuarbeiten und bei Bedarf auch punktuell Abend- oder Wochenendtermine wahrzunehmen sowie ein Führerschein Klasse B.
Wünschenswert sind Erfahrungen und Kompetenzen in der Beratung, Moderation und Konfliktbearbeitung im Gemeinwesen im ländlichen und städtischen Raum, Kenntnisse über die Strukturen und Arbeitsweisen der Kinder- und Jugendarbeit sowie Kenntnisse im Thema extreme Rechte in der Postmigrationsgesellschaft.
Uns ist es wichtig, in einem diversen Team zu arbeiten, in dem marginalisierte Perspektiven einen festen Platz haben. Besonders zur Bewerbung ermutigen möchten wir daher Menschen mit Marginalisierungserfahrungen.
Wir bieten eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem gesellschaftlich hochrelevanten Themenfeld, Bezahlung in Anlehnung an TV-L 11, Einbindung in ein Team, regelmäßige Supervision und kollegiale Beratung, eine gute Arbeitsatmosphäre, eine flexible Gestaltung der Arbeitszeiten und Möglichkeiten zum mobilen Arbeiten.
Arbeitsorte
Unternehmensdarstellung: LAGO B-W e.V.
LAGO B-W e.V.
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