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Stellendetails zu: Akademische/r Mitarbeiter/in (m/w/d) im Bereich Geistige Entwicklung am Institut für Sonderpädagogik

Akademische/r Mitarbeiter/in (m/w/d) im Bereich Geistige Entwicklung am Institut für Sonderpädagogik

Kopfbereich

Angebotsart: Arbeit
Arbeitgeber: Pädagogische Hochschule Freiburg

Besondere Merkmale

  • Homeoffice möglich

Arbeitsort

Freiburg im Breisgau

Anstellungsart

Teilzeit (Vormittag, Nachmittag)

Befristung

befristet für 36 Monate

Beginn

ab sofort

Berufsbezeichnung

  • Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in

Stellenbeschreibung

Die Pädagogische Hochschule Freiburg ist eine bildungswissenschaftliche Hochschule universitären Profils mit Promotions- und Habilitationsrecht. An ihr werden ca. 5.000 Studierende in Studiengängen für alle Lehrämter und Schulstufen und in weiteren bildungswissenschaftlichen Bachelor- und Masterstudiengängen ausgebildet.

Im Bereich Geistige Entwicklung am Institut für Sonderpädagogik der Pädagogischen Hochschule Freiburg ist im Rahmen des Projekts „Verhaltensauffälligkeiten erfassen | verstehen | begegnen“ zum 01.10.2026 eine Projektstelle als

Akademische/r Mitarbeiter/in (m/w/d)

mit der Möglichkeit zur Promotion

(bis E 13 TV-L, soweit tarifl. Voraussetzungen erfüllt)  50 %

Kennziffer 1095

befristet auf 3 Jahre zu besetzen.

Eine Besetzung kommt auch im Rahmen einer Teilabordnung (bis Bes.Gr. A 13 hD) in Betracht.

Kurzvorstellung des Projekts:

Das Projekt „Verhaltensauffälligkeiten erfassen | verstehen | begegnen“, gefördert vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, zielt auf die Identifizierung, Reflexion und konzeptionellen Weiterentwicklung genutzter Strategien zum Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten an Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung in Baden-Württemberg.

In Kooperation mit der PH Ludwigsburg ist eine landesweite Befragung mittels einer repräsentativen Stichprobe an SBBZ mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung zum Thema Verhaltensauffälligkeiten sowie eine intensivere qualitativ-rekonstruktive Bestandsaufnahme an zwei bis drei Schulstandorten („Projektschulen“) geplant. An den Projektschulen soll in einem partizipativen Prozess jeweils ein passgenaues, praxistaugliches System entstehen, um Verhaltensauffälligkeiten diagnostisch-pädagogisch noch wirksamer zu begegnen. In der abschließenden Projektphase werden erfolgreiche Implementierungsstrategien und Schulentwicklungsprozesse an den Projektschulen dokumentiert und zur weiteren Übertragbarkeit auf andere SBBZ in Baden-Württemberg systematisch aufbereitet.

Aufgaben:

  • Mitwirkung an der qualitativ-rekonstruktiven Bestandsaufnahme an den Projektschulen (Datengewinnung, -auswertung, Ergebnisaufbereitungen)
  • Partizipative Begleitung der Projektschulen bei der Entwicklung passgenauer Konzepte zum Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten
  • Dokumentation und systematische Aufbereitung der Implementierungs- und Schulentwicklungsprozesse mit Blick auf Transfer und Übertragbarkeit
  • Mitarbeit bei projektbezogenen Publikationen, Tagungsbeiträgen und Vernetzungsaktivitäten
  • Abstimmung mit dem Kooperationsstandort PH Ludwigsburg, insbesondere im Hinblick auf die Verzahnung der quantitativen und qualitativen Projektteile
  • Möglichkeit zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation mit dem Ziel der Promotion im thematischen Rahmen des Projekts

Voraussetzungen:

  • ein abgeschlossenes einschlägiges Studium (Master, Staatsexamen, Diplom) im Bereich der Sonderpädagogik, der Erziehungswissenschaft oder vergleichbarer Studiengänge
  • theoretische und/oder praktische Kenntnisse zur Schülerschaft im Schwerpunkt geistige Entwicklung
  • Kenntnisse qualitativer Forschungsmethoden und qualitativ-rekonstruktiver Verfahren (z. B. Grounded Theory, Dokumentarische Methode) oder die Bereitschaft, sich in diese einzuarbeiten
  • sehr gute Kenntnisse der deutschen und englischen Sprache in Wort und Schrift
  • eine selbstständige, gewissenhafte und teamorientierte Arbeitsweise
  • Beteiligte Schulen sind möglicherweise mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht immer gut erreichbar – unabhängige Mobilität ist daher von Vorteil.

Bewerbungen sind auch möglich, wenn das Studium noch nicht gänzlich abgeschlossen ist, aber zeitnah beendet wird. Eine Einstellung kann dann allerdings erst nach nachgewiesenem erfolgreichem Abschluss erfolgen.

Sensibilität in genderspezifischen Belangen wird erwartet.

Wir bieten:

  • Aktive Mitarbeit in einem innovativen hochschulübergreifenden Projekt zu einem schulisch hochrelevanten Themenfeld
  • Promotionsmöglichkeit in Anbindung an das Projekt
  • Zusammenarbeit in einem hochschulübergreifenden Projektteam und die Kooperation mit schulischen Praxispartner:innen
  • Arbeitsplatz in verkehrsgünstiger Lage (3 Gehminuten zur nächsten Bahnhaltestelle und direkte Anbindung an den Hbf Freiburg)
  • Möglichkeit von Homeoffice und flexible Arbeitszeitgestaltung
  • Einbindung in ein kollegiales, engagiertes Team mit wertschätzender Arbeitsatmosphäre und mit transparenter Kommunikation

Die Pädagogische Hochschule Freiburg versteht sich als familienfreundliche Hochschule. Es gehört zudem zu den strategischen Zielen der Hochschule, den Anteil von Frauen in Forschung und Lehre weiter zu steigern. Bewerbungen geeigneter Frauen sind deshalb besonders erwünscht. Bei gleicher Qualifikation werden Frauen gegenüber männlichen Bewerbern bevorzugt eingestellt.

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt. Ein Nachweis ist beizufügen.

Wir freuen uns auf Ihre Online-Bewerbung bis spätestens 31.05.2026 ausschließlich über unser Bewerbungsportal unter https://stellenangebote.ph-freiburg.de.

Auskünfte zu dieser Stelle erteilt gerne Prof. Dr. Jan M. Stegkemper (E-Mail: jan.stegkemper@ph-freiburg.de, Tel: 0761-682-357).

Arbeitsorte

Unternehmensdarstellung: Pädagogische Hochschule Freiburg

Pädagogische Hochschule Freiburg

Informationen zur Bewerbung