Stellendetails zu: WISSENSCHAFTLICHE MITARBEITER*IN (65 %): KLIMAANPASSUNG UND HITZESCHUTZ IN EINRICH-TUNGEN DER EINGLI

WISSENSCHAFTLICHE MITARBEITER*IN (65 %): KLIMAANPASSUNG UND HITZESCHUTZ IN EINRICH-TUNGEN DER EINGLI

WISSENSCHAFTLICHE MITARBEITER*IN (65 %): KLIMAANPASSUNG UND HITZESCHUTZ IN EINRICH-TUNGEN DER EINGLI

Kopfbereich

Angebotsart: Arbeit
Arbeitgeber: Hochschule Fulda
Stelle ausschließlich für schwerbehinderte oder ihnen gleichgestellten Menschen

Besondere Merkmale

Arbeitsort

Fulda

Anstellungsart

Teilzeit (Vormittag, Nachmittag)

Befristung

befristet bis 31.12.2029

Beginn

ab sofort

Berufsbezeichnung

  • Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in

Stellenbeschreibung

An der Hochschule Fulda ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Fachbereich Gesundheitswissenschaften die Stelle als

WISSENSCHAFTLICHE MITARBEITER*IN (65 %): KLIMAANPASSUNG UND HITZESCHUTZ IN EINRICHTUNGEN DER EINGLIEDERUNGSHILFE

im Umfang einer 65 %-Stelle befristet zunächst auf 36 Monate bis 31.12.2029, in Abhängigkeit der Fördermittel zu besetzen. Bei Erfüllung der Voraussetzungen (u. a. Masterabschluss) ist eine Promotion am Promotionszentrum Public Health Fulda (PZ PH) mit dem Grad Doktor oder Doktorin Public Health (Dr. P.H.) im Rahmen der Tätigkeit vorgesehen.

Hintergrund zur Stelle: Der Klimawandel stellt soziale Einrichtungen und Träger der Freien Wohlfahrtspflege (vor wachsende Herausforderungen. Zunehmende Hitzeereignisse, Extremwetterlagen und weitere klimabedingte Belastungen beeinträchtigen die Gesundheit und Sicherheit insbesondere Personengruppen in vulnerablen Lebenslagen, mit Beeinträchtigung und Behinderung sowie die Arbeitsbedingungen von Fachpersonen in der Eingliederungshilfe (d. h. im Bereich Teilhabe am Arbeitsleben, Besondere Wohnformen). Gleichzeitig besteht ein erheblicher Bedarf an evidenzbasierten und nachhaltig implementierbaren Strategien, um Klimaanpassungsmaßnahmen systematisch in sozialen Einrichtungen zu verankern.

Das Vorhaben verfolgt das Ziel, Klimaanpassungsmaßnahmen in sozialen Einrichtungen partizipativ gemeinsam mit Fachpersonen, Leitungskräften, Bewohner*innen bzw. Beschäftigten mit Behinderung und weiteren relevanten Stakeholdern zu entwickeln, umzusetzen und wissenschaftlich zu evaluieren. Hierzu werden Bedarfe, Barrieren und Ressourcen systematisch erhoben und darauf aufbauend evidenzbasierte, praxisnahe Interventionen sowie ein Schulungs- und Qualifizierungskonzept für Fachpersonen entwickelt und implementiert.

Zur nachhaltigen Verbesserung gesundheitlicher Teilhabe bedarf es künftig systematisch entwickelter, evidenz-basierter und partizipativer Interventionen, die an Lebenswelten und Unterstützungsstrukturen der Eingliederungs- und Behindertenhilfe ansetzen. Wissenschaftliche Forschung (u. a. Bedarfserhebungen und Nutzerbefragungen), die Evaluation von Maßnahmen (auch zur Gesundheits(kompetenz-)förderung) sowie der Transfer in die Praxis sind zentrale Hebel, um wirksame Maßnahmen zu identifizieren, zu entwickeln bzw. weiterzuentwickeln und langfristig in Angebote in den Lebenswelten zu verankern. Die Maßnahmen werden im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses nach dem Plan-Do-Check-Act (PDCA)-Zyklus wissenschaftlich begleitet und hinsichtlich ihrer Akzeptanz, Umsetzbarkeit und Wirksamkeit evaluiert.

Übergeordnetes Ziel des (Promotions-)Vorhabens ist die Entwicklung und Erprobung evidenzbasierter, partizipativer und praxistauglicher Maßnahmen und Konzepte zur nachhaltigen Stärkung der Klimaresilienz in Einrichtungen der Eingliederungshilfe (d. h. im Bereich Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, Besondere Wohnformen) sowie zum Schutz von Risikogruppen und der dort tätigen Fachpersonen sowie deren Begleitforschung.

Arbeitsort ist an der Hochschule Fulda (mit vertraglich geregeltem Home Office-Anteil), mit regelmäßigen digitalen und Vor-Ort-Treffen am Standort der Kooperations- und Praxispartner.

Ihre Aufgabenschwerpunkte:

› Eigenständige Durchführung von Recherchen (u. a. in elektronischen Datenbanken), Literaturverarbeitung und -aufbereitung.

› Erstellung von Erhebungsinstrumenten (qualitative Interviews/Fokusgruppen, quantitative Befragungen) sowie Durchführung von qualitativen und quantitativen (Bedarfs-)Erhebungen für den Einsatz mit Fachkräften/Einrichtungen und Nutzergruppen (u. a. Menschen mit Beeinträchtigung und Behinderung, Fachpersonal, Stakeholdern).

› Erstellung von Interventionsinhalten und -materialien (z. B. Hitzeschutz, (Risiko-)Kommunikation, Schulungen).

› Durchführung von Workshops/Schulungseinheiten mit den Nutzergruppen im Rahmen der Intervention.

› Erhebung und Auswertung des Datenmaterials mit Methoden der empirischen Sozialforschung (unter Verwendung einschlägiger Software, wie SPSS und MAXQDA).

› Die eigene wissenschaftliche Qualifizierung im Rahmen der Tätigkeit (Promotion zu projekt- und aufgabenrelevantem Themengebiet) wird erwartet.

› Mitwirkung an (eigenen) Publikationen, Berichten sowie Präsentation von Ergebnissen auf (internationalen) Fachtagungen.

Ihr Profil:

› Abgeschlossenes einschlägiges Bachelor- oder Masterstudium (oder äquivalent) in Sozial- oder Gesundheitswissenschaften oder vergleichbaren Fachrichtungen mit Abschlüssen.

Bei Erfüllung der Voraussetzungen (u. a. Masterabschluss, Gesamtergebnis mit mindestens der Note 2,0 oder einem ECTS-Rang der Note B (nur bei Masterabschlüssen oder Uni Diplom) ist eine Promotion am Promotionszentrum Public Health Fulda (PZ PH) mit dem Grad Doktor oder Doktorin Public Health (Dr. P.H.) im Rahmen des Projekts vorgesehen.

› Nachgewiesene Erfahrungen in Erhebungs- und Auswertungsmethoden der empirischen Sozialforschung unter Berücksichtigung entsprechender Software-Pakete (wie u. a. SPSS, MAXQDA).

› Sehr gute Ausdrucksweise in Wort und Schrift (deutsch) sowie gute Englischkenntnisse werden vorausgesetzt.

› Teamfähigkeit, gute Kommunikationskenntnisse, zuverlässiges und eigenständiges Arbeiten.

› Hohes Engagement und Interesse an wissenschaftlichen Tätigkeiten in einem interdisziplinären und internationalen Umfeld für die Zusammenarbeit im Team an der Hochschule Fulda sowie mit den Kooperations-/Praxispartnern in Deutschland.

Wir bieten Ihnen:

› Ein buntes und lebendiges Campusleben, geprägt von persönlichem und wertschätzendem Miteinander sowie einer familiären Atmosphäre

› Flexibilität im Berufsleben durch individuelle Arbeitszeitmodelle, Homeoffice-Möglichkeiten und Maßnahmen zur Förderung der Work-Life-Balance sowie zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie

› Vielfältige Fort- und Weiterbildungsangebote mit einem herausragenden Inhouse-Schulungsprogramm

› Umfangreiche Hochschulsportangebote sowie weitere Maßnahmen zur Gesundheitsförderung

› Unsere Mensa inkl. Cafeteria und einen Food-Truck mit regionalen und abwechslungsreichen Gerichten

› Unsere modern ausgestattete Hochschul- und Landesbibliothek

› Eine Vergütung nach Tarifvertrag (TV-H), 30 Tage Urlaub, Kinderzulage und Jahressonderzahlung

› Eine betriebliche Altersvorsorge (VBL) mit einem starken Leistungspaket

› Das LandesTicket Hessen für eine kostenlose Nutzung des ÖPNV

Die Eingruppierung erfolgt bei Vorliegen entsprechender Voraussetzungen bis zur Entgeltgruppe E13 TV-H. Die Hochschule Fulda setzt sich für Chancengerechtigkeit ein und begrüßt ausdrücklich die Bewerbung von Menschen in all ihrer Vielfalt. Menschen mit Behinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt.

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bis zum 31.08.2026 an den Präsidenten der Hochschule Fulda, gerne per E-Mail zusammengefasst in einem PDF-Dokument (bewerbungen@hs-fulda.de). Für Rückfragen steht Ihnen Prof. Dr. Katharina Rathmann (katharina.rathmann@gw.hs-fulda.de) zur Verfügung. Bitte reichen Sie bei postalischer Bewerbung Ihre Unterlagen nur in Kopie (keine Mappen) ein, da diese nach Abschluss des Auswahlverfahrens nicht zurückgesandt werden können. Sie werden unter Berücksichtigung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen vernichtet.

Bewerbungen über das Online-Portal der jobbörse werden nicht berücksichtigt.

Arbeitsorte

Unternehmensdarstellung: Hochschule Fulda

Hochschule Fulda

Informationen zur Bewerbung