Stellendetails zu: BMBFSFJ-2026-012 - eine Referentin / einen Referenten (m/w/d)

BMBFSFJ-2026-012 - eine Referentin / einen Referenten (m/w/d)

BMBFSFJ-2026-012 - eine Referentin / einen Referenten (m/w/d)

Kopfbereich

Angebotsart: Arbeit
Arbeitgeber: Bundesverwaltungsamt

Besondere Merkmale

Arbeitsort

Berlin

Anstellungsart

Vollzeit, Teilzeit (Vormittag, Nachmittag)

Befristung

unbefristet

Beginn

ab sofort

Berufsbezeichnung

  • Sozialwissenschaftler/in

Stellenbeschreibung

Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ)

sucht für die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung,

Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) zum sofortigen Eintritt

eine Referentin / einen Referenten (m/w/d)
  • Entgeltgruppe E 13 TVöD (unbefristet) -

für den Dienstort Berlin.

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) ist eine fachlich unabhängige Stelle beim Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ), die von der Unabhängigen Bundesbeauftragten für Antidiskriminierung geleitet wird. Sie ist Anlaufstelle für Menschen, die von Diskriminierung betroffen sind, betreibt Öffentlichkeitsarbeit, führt wissenschaftliche Untersuchungen durch und ergreift Maßnahmen zur Beseitigung und Verhinderung von Diskriminierungen. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.antidiskriminierungsstelle.de/.

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt ist für das Referat „Forschung und Vernetzung“ die Stelle einer Referentin / eines Referenten (m/w/d) zu besetzen. Dienstort ist Berlin.

Ihr Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:

  • Eigenständige Konzeption, Ausschreibung und Begleitung von wissenschaftlichen Studien;
  • Mitarbeit an der Erstellung der Berichte der ADS gemäß § 27 AGG;
  • Fachliche Begleitung des Beirats der ADS gemäß § 30 AGG;
  • Vernetzung mit Forschung, Wirtschaft und Unternehmensnetzwerken sowie anderen Akteurinnen und Akteuren der Antidiskriminierungsarbeit;
  • Fachliche Zuarbeit zu Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen im Themenbereich Forschung;
  • Bearbeitung von Aufgaben im Themenbereich Diversität;
  • Inhaltliche Vorbereitung von Leitungsentscheidungen und von Terminen der Unabhängigen Bundesbeauftragten für Antidiskriminierung einschließlich des Erstellens von Konzepten, Leitungsvorlagen und Sprechzetteln im Bereich Forschung und Vernetzung;
  • Referatsbezogene Beiträge zu parlamentarischen Anfragen und Berichten der Bundesregierung.

Sie verfügen über:

  • ein an einer staatlichen beziehungsweise staatlich anerkannten Hochschule abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Magister oder Universitätsdiplom) im Bereich der Sozialwissenschaften, Politikwissenschaften oder Volkswirtschaftslehre jeweils im Hauptfach mit mindestens der Note „gut“ oder
  • ein an einer staatlichen beziehungsweise staatlich anerkannten Hochschule abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Magister oder Universitätsdiplom) im Bereich der Sozialwissenschaften, Politikwissenschaften oder Volkswirtschaftslehre verbunden mit einer mindestens zweijährigen Berufserfahrung als wissenschaftliche Referentin / wissenschaftlicher Referent im Bereich der Antidiskriminierungsarbeit;
  • Fachkenntnisse im Themenfeld der Antidiskriminierung und Diversität;
  • Kenntnisse des Antidiskriminierungsrechts, insbesondere des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG), beziehungsweise die Bereitschaft, sich diese rasch anzueignen;
  • Kenntnisse in der Betreuung von qualitativen und quantitativen Projekten im Bereich Sozialforschung bzw. die Bereitschaft, sich diese zügig anzueignen;
  • die Fähigkeit, Sachverhalte unter gesellschaftspolitischen, sozialen und wirtschaftlichen Aspekten und im Hinblick auf aktuelle Entwicklungen (beispielsweise die Digitalisierung) zu betrachten und Zusammenhänge herzustellen;
  • gute Kenntnisse der englischen Sprache;
  • die Fähigkeit komplexe Fragestellungen verständlich und bürger- und bürgerinnennah darstellen zu können;
  • hohe Team- und Konfliktfähigkeit;
  • die Fähigkeit, ziel- und ergebnisorientiert auch unter besonderem Zeitdruck zu arbeiten;
  • ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein, Verhandlungs- und Organisationsgeschick sowie Entscheidungsfreude;
  • interkulturelle Kompetenzen und eine diskriminierungssensible und diversitätsorientierte Kommunikationsfähigkeit;
  • digitale Kompetenz und Bereitschaft, die Digitalisierung der Verwaltung aktiv voranzutreiben.

Einschlägige Berufserfahrung im Themenfeld der Antidiskriminierung und Diversität ist wünschenswert.

Wir freuen uns zudem über Bewerbungen, aus denen Ihr soziales oder gesellschaftliches Engagement, gerne in einem der Tätigkeitsfelder der ADS, hervorgeht.

Unser Angebot:

  • eine unbefristete Einstellung in der Entgeltgruppe 13 gemäß Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD Bund),
  • eine monatliche Zulage für die Tätigkeit bei einer obersten Bundesbehörde (Ministerialzulage),
  • eine anspruchsvolle Tätigkeit im politisch aktuellen, spannenden Aufgabenbereich der Antidiskriminierungspolitik auf bundespolitischer Ebene,
  • ein wertschätzendes, offenes und transparentes Arbeitsklima,
  • die Möglichkeit (unter Einhaltung von Präsenzzeiten) auch mobil zu arbeiten,
  • ein Einführungsprogramm und einen Nachwuchskreis, welche Ihnen den Einstieg ins Haus und in Ihre neuen Aufgaben erleichtern sowie Beschäftigtennetzwerke,
  • ein familienfreundliches Arbeitsumfeld (u.a. hauseigene Kita) sowie flexible und moderne Arbeitszeiten und -formen, die es Ihnen unter Berücksichtigung der Präsenzerfordernisse ermöglichen, berufliche und private Herausforderungen erfolgreich miteinander in Einklang zu bringen.

Weitere Informationen zu unseren Benefits finden Sie hier.

Das BMBFSFJ ist mit dem audit berufundfamilie für eine familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik zertifiziert.

Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Die Einstellung erfolgt am Dienstort Berlin. Es wird jedoch die Bereitschaft zu gelegentlichen Dienstreisen erwartet.

Besondere Hinweise:

Wir legen Wert auf Diversität am Arbeitsplatz und begrüßen Bewerbungen von Menschen jeder kulturellen und sozialen Herkunft, jeden Alters, jeder Religion oder sexuellen Identität sowie insbesondere Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen. Das BMBFSFJ unterstützt die Ziele des Nationalen Integrationsplans der Bundesregierung und freut sich über Bewerbungen von Menschen mit Migrationsbiografie, um deren Anteil an den Beschäftigten des Hauses zu erhöhen.

Auch die berufliche Gleichstellung aller Geschlechter ist uns ein Anliegen, das wir auch in unserer Personalauswahl leben. Die Vorgaben zur Förderung von Frauen im vergleichbar höheren Dienst nach dem Bundesgleichstellungsgesetz sind im BMBFSFJ bereits erfüllt.

Bewerbende mit einer Schwerbehinderung (m/w/d) werden nach Maßgabe des Sozialgesetzbuches – Neuntes Buch – (SGB IX) bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.

Der Schutz Ihrer Daten ist uns wichtig. Nähere Informationen zum Umgang mit personenbezogenen Daten im BMBFSFJ können Sie der Datenschutzerklärung unter BMBFSFJ - Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten entnehmen.

Ihre Bewerbung:

Um Chancengerechtigkeit zu fördern, beteiligt sich das BMBFSFJ am Projekt „Anonymisiertes Bewerbungsverfahren“ der Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Bitte vermeiden Sie Angaben, die Rückschlüsse auf Ihr Alter, Ihr Geschlecht, Ihren Familienstand oder Ihre Religion zulassen. Im Hinblick auf die Fördermechanismen des Neunten Sozialgesetzbuches für Menschen mit Behinderungen können schwerbehinderte Menschen oder ihnen gleichgestellte behinderte Menschen im Sinne des Paragraph 2 Absatz 3 SGB IX freiwillig den Grad der Behinderung angeben. Bitte beachten Sie, dass die Entscheidung für die Einladung zum Auswahlgespräch ausschließlich auf Basis der anonymisierten Online-Bewerbung erfolgen wird.

Fühlen Sie sich angesprochen? Dann freuen wir uns über Ihre Bewerbung bis zum 21.08.2026 ausschließlich über das im Internet eingestellte Onlinebewerbungssystem. Der Link lautet: https://bewerbung.dienstleistungszentrum.de/frontend/BMBFSFJ-2026-012/index.html

Passwort und Account erhalten Sie unter Angabe Ihrer E-Mail‑Adresse.

Bitte laden Sie während des Prozesses der Onlinebewerbung Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Bewerbungsanschreiben, Lebenslauf, Studienabschlusszeugnisse, Arbeitszeugnisse beziehungsweise dienstliche Beurteilungen, gegebenenfalls Nachweis über Schwerbehinderung / Gleichstellung, gegebenenfalls Nachweis über die Anerkennung eines ausländischen Bildungsabschlusses et cetera) hoch. Bei ausländischen Bildungsabschlüssen bitten wir um Übersendung entsprechender Nachweise über die Gleichwertigkeit mit einem deutschen Abschluss. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Internetseite der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) unter https://www.kmk.org/zab/zentralstelle-fuer-auslaendisches-bildungswesen.html.

Papier- und E-Mail‑Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden!

Für Rückfragen im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Servicezentrum Personalgewinnung des Bundesverwaltungsamtes unter der Rufnummer 022899 358-87500 gerne zur Verfügung. Bitte geben Sie bei Rückfragen die Kennziffer BMBFSFJ-2026-012 an.

Arbeitsorte

Unternehmensdarstellung: Bundesverwaltungsamt

Bundesverwaltungsamt

Informationen zur Bewerbung