Stellendetails zu: Promotionsstelle im Bereich Harmful Algal Blooms und Phycotoxin-Analytik
Promotionsstelle im Bereich Harmful Algal Blooms und Phycotoxin-Analytik
Promotionsstelle im Bereich Harmful Algal Blooms und Phycotoxin-Analytik
Kopfbereich
Besondere Merkmale
- Beginn ab 01.11.2026
- Homeoffice möglich
Arbeitsort
RostockAnstellungsart
Teilzeit (Vormittag, Nachmittag)Befristung
befristet für 36 MonateBerufsbezeichnung
- Chemiker/in
- Ozeanograf/in
- Umweltwissenschaftler/in
Stellenbeschreibung
Stellenausschreibung (CHE 02/2026)
Das Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) ist ein unabhängiges Forschungsinstitut der Leibniz-Gemeinschaft. Unser Forschungsschwerpunkt sind die Küsten- und Randmeere, insbesondere die Ostsee. Die Mitarbeitenden der fünf Abteilungen Physikalische Ozeanographie, Meereschemie, Biologische Meereskunde, Marine Geowissenschaften und Meeresbeobachtung arbeiten interdisziplinär im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprogramms. Chancengleichheit, Familienfreundlichkeit und Work-Life-Balance haben für uns einen hohen Stellenwert.
Wir besetzen zum ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine befristete
Promotionsstelle
im Bereich Harmful Algal Blooms und Phycotoxin-Analytik
für einen Zeitraum von 36 Monaten in Teilzeit (30h/Woche). Die Vergütung richtet sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L), Entgeltgruppe TV-L EG 13 (75%).
Die Promotionsarbeit wird in der Arbeitsgruppe Organische Spurenstoffe (Webseite der AG), Abteilung Meereschemie angesiedelt sein, jedoch in enger Kollaboration mit Kolleg:Innen der Arbeitsgruppen Phytoplanktonökologie (Abteilung Biologische Meereskunde) und Paläozeanographie und Sedimentologie (Abteilung Marine Geowissenschaften) erfolgen.
Zum Projekt
Diese Promotionsarbeit zielt auf ein besseres Verständnis des Auftretens und der Bedeutung von Algenblüten phycotoxinproduzierender Phytoplanktontaxa (Harmful Algal Blooms, HABs) in der Ostsee. Es sollen zunächst bis in die 1980er Jahre bestehende Langzeitdaten aus dem küstennahen Monitoring analysiert werden, um Umweltfaktoren zu eruieren, die zu einer Veränderung der Phytoplanktongemeinschaft zu häufiger auftretenden HABs führten, sowie relevante HAB-Taxa und Phycotoxine zu identifizieren. Des Weiteren sollen mittels organochemischer Analytik Phycotoxine gemeinsam mit phytoplanktonspezifischen Lipiden in Filter- und Sedimentproben der Ostsee analysiert werden, um einen Überblick über das Vorkommen von Phycotoxinen zu erhalten. Für eine Rekonstruktion des Auftretens von HABs über die vergangenen ca. 7200 Jahre, sollen Sedimentkerne untersucht werden.
Was sind Ihre Aufgaben?
Im Rahmen Ihrer Promotionsarbeit führen Sie eigenständig die Datenanalyse mittels multivariater statistischer Verfahren durch. Weiterhin entwickeln Sie eigenständig chemisch-instrumentelle Verfahren *(LC-MSMS, GC-MS)* zur Analyse von Phycotoxinen in Filter- und Sedimentproben der Ostsee auf der Basis bereits bestehender Methoden für die Phytoplankton-Lipid-Analytik. Sie erheben quantitative Daten für Phycotoxine und Phytoplankton-Lipide in Proben der Ostsee und organisieren und führen entsprechende Feldarbeiten zur Probenahme durch.
Sie arbeiten sich in die relevante wissenschaftliche Literatur ein, führen umfangreiche Datenauswertungen durch und präsentieren Ihre Forschungsergebnisse auf Konferenzen und publizieren diese in wissenschaftlich begutachteten Fachzeitschriften.
Was erwarten wir von Ihnen?
Sie verfügen über einen guten bis sehr guten Master-Abschluss in Chemie, chemischer Ozeanographie, Umweltwissenschaften, mariner Geologie oder einem verwandten Fachgebiet. Sie sind eine team-orientierte, loyale Person mit Kommunikations- und Konfliktlösekompetenzen und interessiert an interdisziplinärer Zusammenarbeit. Wir setzen Ihre Bereitschaft zur Organisation und Teilnahme an Feldarbeiten zur Probenahme voraus. Wir erwarten sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift.
Idealerweise verfügen Sie über Kenntnisse zu phycotoxinproduzierenden Phytoplanktontaxa. Sie verfügen über ein grundlegendes Verständnis der instrumentellen Analytik und idealerweise erste Arbeitserfahrungen in diesem Bereich. Sie sind interessiert an der Entwicklung von analytischen Methoden und verfügen über Grundkenntnisse in der Datenauswertung und Statistik mit Programmiersprachen wie R oder Python.
Was bietet das IOW?
Das IOW bietet Ihnen einen abwechslungsreichen Arbeitsplatz in unmittelbarer Nähe der Ostsee mit flexibler Arbeitsgestaltung, der Möglichkeit für mobiles Arbeiten, betrieblichen Gesundheitsmaßnahmen, Jahressonderzahlung, Altersvorsorge (VBL), 30 Tagen Urlaub im Jahr, frei am Heiligen Abend und Silvester sowie Qualifizierungs- und Fortbildungsmöglichkeiten. Sie finden bei uns ein familiäres Arbeitsklima mit kurzen Wegen und verbindlichen Entscheidungen, eine Cafeteria, kostenfreie Parkplätze sowie Unterstützungsangebote bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Eine sehr gute Infrastruktur mit moderner Labor- und Büroausstattung auch auf dem eigenen Forschungsschiff bilden den Rahmen für beste Arbeitsbedingungen.
Wie fördern wir Chancengleichheit?
Unsere Arbeitsangebote richten sich an alle Personen unabhängig von ihrem Geschlecht. Forschung profitiert von einer diversen Arbeitswelt, weshalb wir die Charta der Vielfalt unterzeichnet haben.
Das IOW strebt an, Frauen in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, speziell zu fördern. Dazu hat sich das Institut einen Plan zur Förderung der Gleichstellung gegeben (Plan zur Gleichstellung am IOW) und wurde für sein Engagement wiederholt mit dem Total E-Quality Prädikat (Webseite TOTAL E-QUALITY e. V.) ausgezeichnet. Einen Überblick über unsere Maßnahmen zur Gleichstellung und zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie finden Sie auf unserer Webseite.
Wir berücksichtigen Bewerbungen schwerbehinderter Personen bevorzugt bei gleicher fachlicher und persönlicher Eignung. Bitte weisen Sie bereits im Bewerbungsschreiben auf die Behinderung bzw. Gleichstellung hin und fügen Sie eine Kopie des Behindertenausweises bei.
Wie bewerben Sie sich?
Bitte senden Sie uns Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen mit
- Anschreiben
- Lebenslauf
- Kopien Ihrer Zeugnisse
- Beschreibung relevanter Tätigkeiten und Erfahrungen
- Zertifikate, Beurteilungen, Referenzen
Bitte nennen Sie uns 2 Referenzen, die wir ggf. kontaktieren können.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung unter Angabe des
Kennwortes: CHE 02/2026
bis zum 30.08.2026
oder
Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde
Personalabteilung
Seestraße 15
18119 Rostock
Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich am 22. oder 23. September 2026 statt.
Ihre Bewerbungs- und Reisekosten können wir leider nicht übernehmen.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Dr. Marion Kanwischer (marion.kanwischer@iow.de)
Arbeitsorte
Unternehmensdarstellung: Leibniz-Institut für Ostseef.
Leibniz-Institut für Ostseef.
- Forschung
- Wissenschaft
- Ostsee
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