Stellenangebot: WISSENSCHAFTLICHER MITARBEITER (50% - 70%) (m/w/d) bei Hochschule Fulda
Das Wichtigste im Überblick
Besondere Merkmale
- Beginn ab 01.10.2026
Arbeitsort
FuldaAngebotsart
ArbeitAnstellungsart
Teilzeit (Vormittag, Nachmittag)Befristung
befristet für 36 MonateBerufsbezeichnung
- Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in
- Sozialwissenschaftler/in
- Gesundheitswissenschaftler/in - Öffentliches Gesundheitswesen
Stellenbeschreibung
An der Hochschule Fulda ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Fachbereich Gesundheitswissenschaften die Stelle als
WISSENSCHAFTLICHER MITARBEITER (m/w/d)
im Umfang einer jeweils 50-75 %-Stelle befristet zunächst bis 31.12.2029 in Abhängigkeit der Fördermittel; Möglichkeit zur Verlängerung auf bis zu zwei Jahre zu besetzen. Bei Erfüllung der Voraussetzungen (u. a. Masterabschluss) ist eine Promotion am Promotionszentrum Public Health Fulda (PZ PH) mit dem Grad Doktor oder Doktorin Public Health (Dr. P.H.) im Rahmen der Tätigkeit vorgesehen.
Hintergrund zur Stelle: Menschen mit Behinderung sind überdurchschnittlich häufig von gesundheitlichen Belastungen betroffen, weisen zugleich einen eingeschränkten Zugang zu Angeboten der Gesundheitsförderung und eine eingeschränkte Gesundheitskompetenz auf. Diese gesundheitlichen Ungleichheiten resultieren wesentlich aus einem Mangel an nutzergruppen-orientierten Angeboten und bislang fehlendem inklusiven Ansatz. Zur nachhaltigen Verbesserung gesundheitlicher Teilhabe bedarf es daher systematisch entwickelter, evidenzbasierter und partizipativer Interventionen, die an Lebenswelten und Unterstützungsstrukturen der Eingliederungs- und Behindertenhilfe ansetzen. Wissenschaftliche Forschung (u. a. Bedarfserhebungen und Nutzerbefragungen), die Evaluation von Maßnahmen der Gesundheits(kompetenz-)förderung sowie der Transfer in die Praxis sind zentrale Hebel, um wirksame Maßnahmen zu identifizieren, zu entwickeln bzw. weiterzuentwickeln und langfristig in Angebote der Gesundheitsförderung und Prävention in den Lebenswelten zu verankern.
Zur nachhaltigen Verbesserung gesundheitlicher Teilhabe bedarf es künftig systematisch entwickelter, evidenzbasierter und partizipativer Interventionen, die an Lebenswelten und Unterstützungsstrukturen der Eingliederungs- und Behindertenhilfe ansetzen. Wissenschaftliche Forschung (u. a. Bedarfserhebungen und Nutzerbefragungen), die Evaluation von Maßnahmen (auch zur Gesundheits(kompetenz-)förderung) sowie der Transfer in die Praxis sind zentrale Hebel, um wirksame Maßnahmen zu identifizieren, zu entwickeln bzw. weiterzuentwickeln und langfristig in Angebote in den Lebenswelten zu verankern. Die Maßnahmen werden im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses nach dem Plan-Do-Check-Act (PDCA)-Zyklus wissenschaftlich begleitet und hinsichtlich ihrer Akzeptanz, Umsetzbarkeit und Wirksamkeit evaluiert.
Übergeordnetes Ziel des (Promotions-)Vorhabens ist die Entwicklung und Erprobung evidenzbasierter, partizipativer und praxistauglicher Maßnahmen und Konzepte zur nachhaltigen Stärkung der Gesundheit(-kompetenz) in Einrichtungen der Eingliederungshilfe (d. h. im Bereich Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, Besondere Wohnformen) sowie zum Schutz von Risikogruppen und der dort tätigen Fachpersonen sowie deren Begleitforschung.
Arbeitsort ist an der Hochschule Fulda (mit vertraglich geregeltem Home Office-Anteil), mit regelmäßigen digitalen und Vor-Ort-Treffen am Standort der Kooperations- und Praxispartner.
Ihre Aufgabenschwerpunkte:
› Eigenständige Durchführung von Recherchen (u. a. in elektronischen Datenbanken), Literaturverarbeitung und -aufbereitung
› Erstellung von Interventionsinhalten und -materialien (Schwerpunkte: Gesundheitsförderung, Förderung der individuellen sowie organisationalen Gesundheitskompetenz)
› Durchführung von Workshops/Schulungseinheiten mit den Nutzergruppen im Rahmen der Intervention
› Erstellung von Erhebungsinstrumenten (qualitative Interviews/Fokusgruppen, quantitative Befragungen) für den Einsatz mit Fachkräften/Einrichtungen und Nutzergruppen (u. a. Menschen mit Beeinträchtigung und Behinderung).
› Erhebung und Auswertung des Datenmaterials mit Methoden der empirischen Sozialforschung (unter Verwendung einschlägiger Software, wie SPSS und MAXQDA).
› Die eigene wissenschaftliche Qualifizierung im Rahmen der Tätigkeit (Promotion zu projekt- und aufgabenrelevantem Themengebiet) wird erwartet.
› Mitwirkung an (eigenen) Publikationen, Berichten sowie Präsentation von Ergebnissen auf (internationalen) Fachtagungen.
Ihr Profil:
› Abgeschlossenes einschlägiges Bachelor- oder Masterstudium (oder äquivalent) in Sozial- oder Gesundheitswissenschaften oder vergleichbaren Fachrichtungen mit Abschlüssen.
Bei Erfüllung der Voraussetzungen (u. a. Masterabschluss, Gesamtergebnis mit mindestens der Note 2,0 oder einem ECTS-Rang der Note B (nur bei Masterabschlüssen oder Uni Diplom) ist eine Promotion am Promotionszentrum Public Health Fulda (PZ PH) mit dem Grad Doktor oder Doktorin Public Health (Dr. P.H.) im Rahmen des Projekts ausdrücklich erwünscht.
› Nachgewiesene Erfahrungen in Erhebungs- und Auswertungsmethoden der empirischen Sozialforschung unter Berücksichtigung entsprechender Software-Pakete (wie u. a. SPSS, MAXQDA), idealerweise haben Sie Erfahrungen besonders in der qualitativen Forschung.
› Sehr gute Ausdrucksweise in Wort und Schrift (deutsch) sowie gute Englischkenntnisse werden vorausgesetzt.
Teamfähigkeit, gute Kommunikationskenntnisse, zuverlässiges und eigenständiges Arbeiten.
› Hohes Engagement und Interesse an wissenschaftlichen Tätigkeiten in einem interdisziplinären und internationalen Umfeld für die Zusammenarbeit im Team an der Hochschule Fulda sowie mit den Kooperations-/Praxispartnern in Deutschland.
Wir bieten Ihnen:
› Ein buntes und lebendiges Campusleben, geprägt von persönlichem und wertschätzendem Miteinander sowie einer familiären Atmosphäre
› Flexibilität im Berufsleben durch individuelle Arbeitszeitmodelle, Homeoffice-Möglichkeiten und Maßnahmen zur Förderung der Work-Life-Balance sowie zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie
› Vielfältige Fort- und Weiterbildungsangebote mit einem herausragenden Inhouse-Schulungsprogramm
› Umfangreiche Hochschulsportangebote sowie weitere Maßnahmen zur Gesundheitsförderung
› Unsere Mensa inkl. Cafeteria und einen Food-Truck mit regionalen und abwechslungsreichen Gerichten
› Unsere modern ausgestattete Hochschul- und Landesbibliothek
› Eine Vergütung nach Tarifvertrag (TV-H), 30 Tage Urlaub, Kinderzulage und Jahressonderzahlung
› Eine betriebliche Altersvorsorge (VBL) mit einem starken Leistungspaket
› Das LandesTicket Hessen für eine kostenlose Nutzung des ÖPNV
Die Eingruppierung erfolgt bei Vorliegen entsprechender Voraussetzungen in die Entgeltgruppe E11 oder E13 TV-H. Die Stelle ist grundsätzlich teilbar.
Die Hochschule Fulda setzt sich für Chancengerechtigkeit ein und begrüßt ausdrücklich die Bewerbung von Menschen in all ihrer Vielfalt. Menschen mit Behinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt.
Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bis zum 09.10.2026 an den Präsidenten der Hochschule Fulda, gerne per E-Mail zusammengefasst in einem PDF-Dokument (bewerbungen@hs-fulda.de). Für Rückfragen steht Ihnen Prof. Dr. Katharina Rathmann (katharina.rathmann@gw.hs-fulda.de) zur Verfügung. Bitte reichen Sie bei postalischer Bewerbung Ihre Unterlagen nur in Kopie (keine Mappen) ein, da diese nach Abschluss des Auswahlverfahrens nicht zurückgesandt werden können. Sie werden unter Berücksichtigung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen vernichtet.
Bewerbungen über das Online-Portal der jobbörse werden nicht berücksichtigt.
Arbeitsorte
Unternehmensdarstellung: Hochschule Fulda
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