Stellenangebot: Akademische/-r Mitarbeiter/-in (w/m/d) als Leitung Implementationsforschung 358/2026 bei Universität Potsdam
Das Wichtigste im Überblick
Besondere Merkmale
- Homeoffice möglich
Arbeitsort
PotsdamAngebotsart
ArbeitAnstellungsart
VollzeitBefristung
befristet bis 31.12.2030Beginn
ab sofortBerufsbezeichnung
- Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in
Stellenbeschreibung
An der Universität Potsdam, Humanwissenschaftliche Fakultät, Department Erziehungswissenschaft, Professur Erziehungswissenschaftliche Bildungsforschung, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt vorbehaltlich der endgültigen Bewilligung der Mittel durch das BMBFSFJ folgende Stelle zu besetzen:
Akademische/-r Mitarbeiter/-in (w/m/d) als
Leitung Implementationsforschung
Kenn-Nr. 358/2026
Befristet bis 31.12.2030 | Vollzeit (40 Std./Woche, 100 %) | EG 14 TV-L
Die Befristung erfolgt nach § 2 Abs. 1 Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG).
Ihr Arbeitsbereich:
Die Stelle wird im Rahmen der Vernetzungs- und Transferstelle der Bund-Länder-Initiative „Digitales Lehren und Lernen“ eingerichtet. Die Initiative zielt auf eine bundesweite, evidenzbasierte Qualitätsentwicklung im Bereich der digitalen und digitalisierungsbezogenen Lehrkräftebildung. Innerhalb des Gesamtvorhabens werden fünf thematische Kompetenzcluster eingerichtet, die Forschungsprojekte zur Förderung eines digitalen und digital gestützten Unterrichts und zur Entwicklung digitaler Souveränität in Schule und Unterricht bündeln. Die Vernetzungs- und Transferstelle soll die Kompetenzcluster in ihrer Arbeit unterstützen, sie in den Austausch bringen und ihre Arbeitsergebnisse für den Transfer in die Bildungspraxis zusammenführen. Dabei ist eine enge Zusammenarbeit mit der Bildungspraxis, -verwaltung und -politik vorgesehen. Darüber hinaus sind eigene Forschungsprojekte geplant, die sich insbesondere mit der Gestaltung von Transfer- und Implementationsprozessen, der Evaluation von Professionalisierungsangeboten und der Qualifizierung von Multiplikator/-innen[1] beschäftigen. Bei der Vernetzungs- und Transferstelle handelt es sich um ein Konsortium von Universitäten, Forschungsinstituten und dem Forum Bildung Digitalisierung, welches an der Universität Potsdam koordiniert und geleitet wird.
Ihr Aufgabengebiet umfasst:
- Eigenverantwortliche Konzeption und Koordination von Studien zur Evaluation und Implementation von Lehrkräftefortbildungsvorhaben
- Beratung und Unterstützung bei der Gestaltung von Forschungsdesigns zur Untersuchung von Wirkungen von Lehrkräftefortbildungen
- Rückkopplung der Ergebnisse der Evaluations- und Implementationsstudien an die Länder
- Austausch, Vernetzung und Zusammenarbeit innerhalb der Transferstelle und mit Externen
Es besteht die Möglichkeit der wissenschaftlichen Weiterqualifikation (Promotion bzw. Habilitation). Für die eigene vertiefte wissenschaftliche Arbeit steht mindestens ein Drittel der jeweiligen Arbeitszeit zur Verfügung.
Sie bringen Folgendes mit:
- abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder vergleichbarer Abschluss) im Lehramt, auf dem Gebiet Erziehungswissenschaften oder Psychologie oder in einer vergleichbaren, einschlägigen Fachrichtung
- Promotion wünschenswert
- sehr gute Kenntnisse in Forschungsmethoden (quantitativ und qualitativ)
- Interesse an und wenn möglich Vorkenntnisse in der Implementationsforschung
- sicher Umgang mit Office-Software
- gute Kommunikations- und Teamfähigkeiten
- Deutschkenntnisse auf Niveau C2 gemäß GER; Englischkenntnisse B1
Ihre Vorteile an der Universität Potsdam:
- Sicher und fair beschäftigt: sicherer Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst, tarifliche Vergütung und zusätzliche Leistungen wie Jahressonderzahlung und betriebliche Altersvorsorge
- Beruf und Privatleben im Einklang: 30 Tage Urlaub, flexible Arbeitszeiten, mobiles Arbeiten und ein familienfreundliches Umfeld
- Persönlich und fachlich weiterkommen: Entwicklung fachlicher und überfachlicher Kompetenzen in verschiedenen Fortbildungs- und Netzwerkangeboten der Universität Potsdam
- Gut unterwegs: Zuschuss zum Firmenticket für den ÖPNV, gute Anbindung der Universitätsstandorte
- Gesund und aktiv: vielfältige Angebote des Hochschulsports und des betrieblichen Gesundheitsmanagements
- Arbeiten an der Uni Potsdam: Teil einer vielfältigen Gemeinschaft, Arbeit in einem inspirierenden Umfeld und die Möglichkeit, die Universität aktiv mitzugestalten
Weitere Informationen zur Arbeitgeberin Universität Potsdam finden Sie unter https://www.uni-potsdam.de/de/arbeiten-an-der-up/arbeitgeberin/uebersicht
Ihre Bewerbung:
Reichen Sie Ihre Bewerbung mit Anschreiben, tabellarischem Lebenslauf und entsprechenden Qualifikationsnachweisen über das Online-Karriere-Portal der Universität Potsdam ein (Kenn-Nr. 358/2026). Bitte stellen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen in einer zusammengefassten pdf-Datei bereit. Die Bewerbungsfrist endet am 19.10.2026.
Jetzt online bewerben:
https://spp.uni-potsdam.de/karriere
Für nähere Informationen zur ausgeschriebenen Stelle steht Ihnen Herr Prof. Dr. Dirk Richter per E-Mail: dirk.richter@uni-potsdam.de und Telefon: +49 331 / 977 – 2133 gerne zur Verfügung.
Gern können Sie sich bei Fragen zum Bewerbungsprozess oder bei technischen Problemen per E-Mail an bewerbung@uni-potsdam.de wenden.
Sollten Sie Hochschulabschlüsse außerhalb der EU absolviert haben, reichen Sie bitte die deutsche Übersetzung und die Bewertung der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) ein. Ersatzweise bitten wir Sie um Zusendung eines PDF-Auszuges aus der Datenbank zur Anerkennung und Bewertung ausländischer Bildungsnachweise (ANABIN).
Die Universität Potsdam schätzt die Vielfalt ihrer Mitglieder und verfolgt die Ziele der Chancengleichheit unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität. Bewerbungen aus dem Ausland und von Personen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht. Die Universität strebt in allen Beschäftigungsgruppen eine ausgewogene Geschlechterrelation an; in Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt (§ 7 Absatz 4 BbgHG).
Menschen mit Behinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bei Eignungstests und Auswahlgesprächen werden individuelle Nachteilsausgleiche gewährt, die ihrer Behinderung angemessen sind. Sofern ein Mensch mit Behinderung individuelle Nachteilsausgleiche in Anspruch nehmen möchte, teilt er dies bitte im Bewerbungsanschreiben mit.
Arbeitsorte
Unternehmensdarstellung: Universität Potsdam
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