Stellenangebot: Akademische/-r Mitarbeiter/-in (w/m/d) im Bereich Wissens- und Technologietransfer - 370/2026 bei Universität Potsdam
Das Wichtigste im Überblick
Besondere Merkmale
- Beginn ab 01.03.2027
- Homeoffice möglich
Arbeitsort
PotsdamAngebotsart
ArbeitAnstellungsart
Teilzeit (Vormittag, Nachmittag)Befristung
befristet für 48 MonateBerufsbezeichnung
- Wirtschaftsinformatiker/in (Hochschule)
- Sprachwissenschaftler/in
Stellenbeschreibung
An der Universität Potsdam, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät/ Professur Wissens- und Technologietransfer ist zum 01.03.2027 folgende Stelle, befristet für vier Jahre zu besetzen:
Akademische/-r Mitarbeiter/-in (w/m/d) im Bereich Wissens- und Technologietransfer (Schwerpunkt: KI-gestütztes Text-Mining)
Kenn-Nr. 370/2026
Die Arbeitszeit umfasst 26 Wochenstunden (65 %). Die Eingruppierung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 der Entgeltordnung zum TV-Länder. Die Befristung erfolgt nach § 2 Abs. 1 Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG). Gegebenenfalls besteht die Möglichkeit einer Verlängerung bei Vorliegen der persönlichen und tariflichen Voraussetzungen.
Ihr Arbeitsbereich:
Die Professur für Wissens- und Technologietransfer an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam erforscht und gestaltet die Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Unser Fokus liegt auf der Untersuchung systemischer Transferbarrieren durch innovative, KI-gestützte Methoden wie Text-Mining, LLMs und agentenbasierte Simulationen. Wir bedienen im innoFSPEC Transferlabor konkrete Technologietransferprojekte und arbeiten gleichzeitig, ausgehend von neueren KI-Entwicklungen, an theoretischen Beiträgen zum Thema Transfer. In der Lehre vermitteln wir praxisnahes Innovationsmanagement sowie computergestützte Methodenforschung in einem interdisziplinären Qualifizierungsumfeld.
Ihr Aufgabengebiet umfasst:
- Unterstützung der computergestützten quantitativen Methodenausbildung auf Bachelor-Ebene an der Fakultät
- wissenschaftlich-didaktische Begleitung des Bachelor-Seminars „Einführung in Text Mining Methoden zur Analyse großer Textdatenmengen“ (Sommersemester)
- Mitarbeit bei der Durchführung der anwendungsorientierten Lehrveranstaltung „LLMs und Textmining“ (Wintersemester)
- praxisnahe Vermittlung quantitativer Textanalyse, computergestützter Vorverarbeitung unstrukturierter Daten sowie des methodisch sauberen Einsatzes von KI-Werkzeugen
- Mitwirkung an der methodischen Weiterentwicklung von KI-gestützten Text-Mining-Verfahren zur systematischen Untersuchung großer Textkorpora, Untersuchungen von Validierungsmethoden und Fehlerberechnungen bei LLM-basierten Textanalysen.
Es besteht die Möglichkeit zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation (Promotion). Für die eigene vertiefte wissenschaftliche Arbeit steht mindestens ein Drittel der jeweiligen Arbeitszeit zur Verfügung.
Das Lehrdeputat richtet sich nach den jeweils gültigen Vorgaben der Lehrverpflichtungsverordnung (LehrVV) des Landes Brandenburg sowie der vom Senat der Universität Potsdam beschlossenen Bandbreitenregelung. Für diese Stelle erfolgt die Zuordnung zur Gruppe akademischer Mitarbeiter/-innen[1], mit Qualifizierungsmöglichkeit.
Sie bringen Folgendes mit:
- exzellenter wissenschaftlichen Hochschulabschluss (Master oder gleichwertig) in Computerlinguistik (Computational Linguistics), Digital Humanities, Wirtschaftsinformatik, Computational Science, Linguistik/Sprachwissenschaften (mit nachweisbarem digitalem, quantitativem oder computationalem Schwerpunkt) oder einer vergleichbaren Fachrichtung
- theoretische und praktische Kenntnisse im Bereich des Text-Minings
- sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
Darüber hinaus sind folgende Kompetenzen wünschenswert:
- Programmierkenntnisse (vorzugsweise Python) sowie Erfahrung im strukturierten Umgang mit großen, unstrukturierten Textdatenbeständen
- erste Erfahrungen in der Hochschullehre (z. B. durch die Durchführung von Tutorien, Übungen oder Workshops)
- Interesse an interdisziplinärem Arbeiten an der Schnittstelle von Informatik/Linguistik und den Sozial- bzw. Wirtschaftswissenschaften
- erste Berührungspunkte mit wissenschafts- oder förderpolitischen Fragestellungen im deutschen Innovationssystem
- eine zielorientierte Arbeitsweise, ausgeprägte Teamfähigkeit und Freude an gemeinschaftlichen Publikationsprojekten
Unser Angebot an Sie:
Als Universität vereinen wir die Entwicklungsstärke einer Lehr- und Forschungseinrichtung mit den attraktiven Arbeitsbedingungen des öffentlichen Dienstes. Die Universität Potsdam ist eine zuverlässige Arbeitgeberin, die ihre Beschäftigten mit vielfältigen Angeboten und Leistungen unterstützt:
- Entwickeln Sie sich und Ihre fachlichen sowie überfachlichen Kompetenzen in verschiedenen Fortbildungs- und Netzwerkangeboten der Universität Potsdam weiter.
- Alle Standorte bieten eine gute Verkehrsanbindung. Sie können einen monatlichen Zuschuss zum ÖPNV-Jobticket erhalten und Campus-Fahrräder nutzen.
- Profitieren Sie von betrieblicher Altersvorsorge, einer Jahressonderzahlung und vermögenswirksamen Leistungen.
- Nutzen Sie die vielfältigen Angebote des betrieblichen Gesundheitsmanagements sowie des Hochschulsports.
- Zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben bietet die Universität Potsdam ihren Beschäftigten flexible Arbeitszeiten und anteilige mobile Arbeit (z. B. im Home-Office) an. Sie verfügen über 30 Urlaubstage im Jahr (bei einer 5-Tage-Woche) und sind zusätzlich am 24.12. und 31.12. vom Dienst befreit.
Weitere Informationen zur Arbeitgeberin Universität Potsdam finden Sie unter https://www.uni-potsdam.de/de/arbeiten-an-der-up/arbeitgeberin/uebersicht
Für nähere Informationen zur ausgeschriebenen Stelle steht Ihnen Herr Prof. von Grünberg per E-Mail: hans-hennig.von.gruenberg@uni-potsdam.de und Telefon: 0331 / 977 – 3837 gerne zur Verfügung.
Ihre Bewerbung:
Senden Sie Ihre Bewerbung bis zum 15.11.2026 unter Angabe der Kenn-Nr. 370/2026 vorzugsweise per E-Mail an sekretariat-wtt@uni-potsdam.de.
Sollten Sie Hochschulabschlüsse außerhalb der EU absolviert haben, reichen Sie bitte die deutsche Übersetzung und die Bewertung der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) ein. Ersatzweise bitten wir Sie um Zusendung eines PDF-Auszuges aus der Datenbank zur Anerkennung und Bewertung ausländischer Bildungsnachweise (ANABIN).
Die Universität Potsdam schätzt die Vielfalt ihrer Mitglieder und verfolgt die Ziele der Chancengleichheit unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität. Bewerbungen aus dem Ausland und von Personen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht. Die Universität strebt in allen Beschäftigungsgruppen eine ausgewogene Geschlechterrelation an; in Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt (§ 7 Absatz 4 BbgHG). Menschen mit Behinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bei Eignungstests und Auswahlgesprächen werden individuelle Nachteilsausgleiche gewährt, die ihrer Behinderung angemessen sind. Sofern ein Mensch mit Behinderung individuelle Nachteilsausgleiche in Anspruch nehmen möchte, teilt er dies bitte im Bewerbungsanschreiben mit.
[1] Diese Bezeichnung gilt für alle Geschlechterformen (w/m/d).
Arbeitsorte
Unternehmensdarstellung: Universität Potsdam
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