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Stellendetails zu: Doktorand:in der Forschungsabteilung IR-Biospektroskopie (m/w/d)

Doktorand:in der Forschungsabteilung IR-Biospektroskopie (m/w/d)

Kopfbereich

Angebotsart: Arbeit
Arbeitgeber: Leibniz-Institut für Photonische Technologien

Besondere Merkmale

  • 55.200 € – 63.600 €/Jahr
  • Beginn ab 01.09.2026

Arbeitsort

Thüringen

Anstellungsart

Teilzeit (Vormittag, Nachmittag, Abend)

Befristung

befristet für 36 Monate

Berufsbezeichnung

  • Biochemiker/in
  • Biophysiker/in
  • Chemiker/in

Stellenbeschreibung

Doktorand:in der Forschungsabteilung IR-Biospektroskopie (m/w/d) in Jena

Im Leibniz-Institut für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT) ist in der Forschungsabteilung IR-Biospektroskopie, Arbeitsgruppe Applikative IR-Biospektroskopie ab 01. 09.2026 eine Stelle als

Doktorand:in (m/w/d)

in Teilzeit (65%) zu besetzen. Die Stelle ist für 3 Jahre zunächst befristet. Eine Verlängerung wird bei Eignung angestrebt.

Das Leibniz-IPHT ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft sowie eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung mit enger Anbindung an die Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Ihr Aufgabenfeld:

Mikro- und Nanoplastikpartikel gelten als aufkommende Umweltkontaminanten, die zelluläre Prozesse beeinflussen können, welche mit neurodegenerativen Erkrankungen in Zusammenhang stehen. Das Verständnis ihrer Auswirkungen auf Proteinaggregation und zelluläre Stressantworten erfordert moderne multimodale Bildgebungs- und spektroskopische Ansätze.

Dieses Promotionsprojekt konzentriert sich auf die Entwicklung einer korrelativen Fluoreszenz-, Raman- und O-PTIR-Bildgebungsplattform zur Untersuchung nanoplastikinduzierter Fehlfaltung von Proteinen und Proteostase-Störungen in Modellen neurodegenerativer Erkrankungen. Die erfolgreiche Kandidatin bzw. der erfolgreiche Kandidat wird mit neuronalen Zellmodellen arbeiten, die für Alzheimer- und Parkinson-Erkrankungen relevant sind, und Fluoreszenzmikroskopie mit Raman- und O-PTIR-Bildgebung kombinieren, um intrazelluläre Nanoplastikakkumulation, Proteinaggregation und lysosomale Dysfunktion zu untersuchen.

Das Projekt umfasst Zellkulturexperimente, multimodale spektroskopische Bildgebung, Datenanalyse sowie ergänzende funktionelle Assays im Zusammenhang mit Proteostase- und Aggregat-Clearance-Mechanismen. Die Kandidatin bzw. der Kandidat wird in einem hochgradig interdisziplinären Forschungsumfeld an der Schnittstelle von Spektroskopie, Bildgebung, Biophotonik und Zellbiologie arbeiten.

Verantwortlichkeiten:
  • Kultivierung und Behandlung neuronaler Zellmodelle, die Nanoplastiken ausgesetzt werden
  • Anwendung moderner Fluoreszenzbildgebungs- und spektroskopischer Techniken zur zellulären Analyse
  • Untersuchung von Proteinaggregation, zellulären Stressantworten und proteostasebezogenen Prozessen
  • Entwicklung und Optimierung multimodaler bioanalytischer und bildgebender Arbeitsabläufe
  • Verarbeitung, Analyse und Interpretation spektroskopischer und bildgebender Daten
  • Validierung spektroskopischer Ergebnisse mittels ergänzender biochemischer und zellbasierter Assays
  • Zusammenarbeit mit interdisziplinären Teams an der Schnittstelle von Biologie, Spektroskopie, Bildgebung und Datenwissenschaften
  • Dokumentation, Präsentation und Publikation wissenschaftlicher Ergebnisse in Projekttreffen, auf internationalen Konferenzen und in begutachteten Fachzeitschriften
  • Aktive Teilnahme an wissenschaftlichen Trainingsmaßnahmen und interdisziplinären Forschungsprojekten
Ihre Qualifikation:
  • Abgeschlossenes Masterstudium in Biophotonik, Biochemie, Biologie, Chemie, Medizinischer Photonik, Biophysik, Biotechnologie oder einem verwandten Fachgebiet
Gewünschte Kenntnisse und Fähigkeiten:
  • Grundkenntnisse in Raman- oder Infrarotspektroskopie bzw. Mikroskopie
  • Erfahrung in Zellkultur, im Umgang mit biologischen Proben sowie in der Fluoreszenzmikroskopie ist wünschenswert
  • Programmiererfahrung in Python, Matlab oder vergleichbaren Programmen ist von Vorteil
  • Starkes Interesse an Neurodegeneration, Proteostase, Spektroskopie, Bildgebung und Nanoplastikforschung
  • Erfahrung mit Bildanalyse, multimodaler Datenverarbeitung sowie Programmierung in Python, Matlab oder vergleichbarer Software ist von Vorteil
  • Fähigkeit zum selbstständigen Arbeiten in einem interdisziplinären Forschungsumfeld an der Schnittstelle von Biologie, Spektroskopie und Datenwissenschaften
  • Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
Wir bieten:
  • Eine offene Willkommenskultur und ein integratives und interdisziplinäres Arbeitsumfeld: Das Leibniz-IPHT befindet sich auf dem Beutenberg-Campus in Jena und beherbergt mehr als 400 Mitarbeiter aus der ganzen Welt, die an der Schnittstelle von Physik, Biochemie, Technologie, Datenwissenschaften und Medizin arbeiten, um die photonischen Technologien von morgen zu entwickeln.
  • Geräte und Einrichtungen von Weltklasse: Das Leibniz-IPHT verfügt über eine Vielzahl von Physik-, Chemie- und Biologielaboren auf höchstem Niveau. Darüber hinaus verfügt es über modernste Faserzieh- und Reinraumanlagen sowie Mikrofluidik-Fertigung und Big-Data-Computing-Anlagen.
  • Ein gründliches und umfassendes persönliches Training: Die Vermittlung guter Praktiken im wissenschaftlichen Arbeiten und in der Wissenschaftskommunikation ist eines unserer Hauptanliegen. In einem respektvollen und wertschätzenden Umfeld lernen Sie bei uns alles, was für eine Karriere innerhalb und außerhalb der Wissenschaft erforderlich ist. Darüber hinaus bieten das Leibniz IPHT, die Abbe School of Photonics und die Graduiertenakademie der Friedrich-Schiller-Universität Jena zahlreiche Workshops und Möglichkeiten zum wissenschaftlichen Austausch an.
  • Flexible Arbeitszeitmodelle sowie 30 Tage Urlaub/Jahr, Jahressonderzahlung, Brückentage u. v. m.
  • Ein familienfreundliches Arbeitsumfeld mit Unterstützungsangeboten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf (bspw. Eltern-Kind-Büro, Campus-Kindergartenplätze, Beratung zu familiären Pflegesituationen durch geschulte Pflegelots:innen u. v. m.).
  • Jena – Stadt der Wissenschaft: Eine junge Stadt mit einer lebendigen lokalen Kulturagenda!
Vergütung:

Die Vergütung erfolgt entsprechend dem Tarifvertrag der Länder (TV-L) und Ihrer Qualifikation und Erfahrung.

Über uns:

Wir sind ein modernes, international ausgerichtetes Forschungsinstitut. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist eines unserer zentralen Anliegen. Wir wertschätzen Diversität und begrüßen daher alle Bewerbungen - unabhängig von Geschlecht, Behinderung, Nationalität oder ethnischer und sozialer Herkunft. Sind Frauen im Bereich der ausgeschriebenen Stelle unterrepräsentiert, werden sie bei gleicher Eignung bei der Einstellung bevorzugt berücksichtigt.

Weitergehende Informationen:

Bei Rückfragen wenden sich Interessierte bitte an Dr. Samir Elmashtoly, mail samir.elmashtoly@leibniz-ipht.de.

Bewerbung:

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung bis zum 31. Juli 2026 mit den üblichen Unterlagen (Motivationsschreiben, Abiturzeugnis, Hochschulabschluss / Masterzeugnis, Lebenslauf) per E-Mail, vorzugsweise in einer pdf-Datei, unter Angabe der Kennziffer 1421 an das:

Leibniz-Institut für Photonische Technologien Jena e.V.

Personalabteilung

Albert-Einstein-Straße 9, 07745 Jena

E-Mail: Personal_Abtl@leibniz-ipht.de

Kennziffer: 1421

Arbeitsorte

Unternehmensdarstellung: Leibniz-Institut für Photonische Technologien

Leibniz-Institut für Photonische Technologien

Informationen zur Bewerbung