Stellenangebot: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) Migration und Menschenrecht bei Justus-Liebig-Universität
Das Wichtigste im Überblick
Besondere Merkmale
- 4.829 € – 5.443 €/Jahr
- Beginn ab 01.12.2026
Arbeitsort
Gießen, LahnAngebotsart
ArbeitAnstellungsart
Teilzeit (Vormittag, Nachmittag)Befristung
befristet für 48 MonateBerufsbezeichnung
- Jurist/in
Stellenbeschreibung
Die 1607 gegründete Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) ist eine traditionsreiche Forschungsuniversität. Inspiriert von der Neugier auf das Unbekannte ermöglichen wir rund 25.000 Studierenden und 5.800 Beschäftigten, Wissenschaft für die Gesellschaft voranzutreiben. Gehen Sie zusammen mit uns neue Wege und schreiben Sie Erfolgsgeschichten – Ihre eigene und die der Universität.
Unterstützen Sie uns ab 01.12.2026 in Teilzeit (65 %) als
Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) mit dem Forschungsschwerpunkt Migration und Menschenrechte
Die Stelle ist in dem drittmittelfinanzierten Projekt: „Zugehörigkeit, öffentliche Gewalt und Menschenrechte: Rechtebasierte Mitgliedschaft von Migrant:innen im EU-Recht“ befristet gemäß § 2 WissZeitVG und § 72 HessHG mit Gelegenheit zur eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung an der Professur für Öffentliches Recht und Europarecht am Fachbereich Rechtswissenschaft zu besetzen. Bei Vorliegen der tariflichen Voraussetzungen erfolgt die Vergütung nach Entgeltgruppe 13 TV-H.
Sie werden, soweit die zulässige Höchstdauer einer befristeten Beschäftigung nicht überschritten wird, für die Dauer von 4 Jahren beschäftigt.
Die übergeordnete Fragestellung des Forschungsprojekts ist die Rolle von Menschenrechten für die Begründung und rechtliche Anerkennung von Zugehörigkeitsansprüchen (belonging claims) von Migrantinnen und Migranten. Hierzu nimmt es unionsrechtliche Formen rechtebasierter Mitgliedschaft jenseits der Staatsangehörigkeit und Unionsbürgerschaft in den Blick. Untersucht werden sowohl Situationen verfestigten legalen Aufenthalts als auch Regularisierungsansprüche, die von statuslosen („illegalen“) Migrantinnen und Migranten geltend gemacht werden können
Das Projekt ist Teil der zweiten Förderphase der DFG-Forschungsgruppe „Menschenrechtsdiskurse in der Migrationsgesellschaft (MeDiMi)“ (FOR 5321). Die interdisziplinäre Forschungsgruppe untersucht die Bedingungen, Formen und Folgen der Vermenschenrechtlichung diskursiver Praktiken in migrationsbezogenen Konflikten. Sie analysiert die vielfältigen Bezugnahmen auf Menschenrechte in rechtlichen, politischen und weiteren sozio-kulturellen Kontexten gegenwärtiger Migrationsgesellschaften
Ihre Aufgaben im Überblick
- In enger Zusammenarbeit mit der Projektleitung tragen Sie zur Erreichung der Ziele des Projekts bei, unter anderem durch Analyse der Rechtsentwicklung sowie der einschlägigen rechts- und sozialwissenschaftlichen Literatur
- Sie verfassen zu einem Teilaspekt des Projekts eine wissenschaftliche Monographie, die im Regelfall zugleich eine Promotionsschrift darstellt
- Sie haben Gelegenheit zu weiterer eigenständiger Forschung und zur Teilnahme an wissenschaftlichen Konferenzen
- Sie wirken an der Planung und Durchführung projektübergreifender Workshops und Vortragsveranstaltungen mit, gemeinsam mit anderen wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von MeDiMi
Das Erbringen wissenschaftlicher Dienstleistungen (einschließlich der Bearbeitung eines aus Mitteln Dritter befristet finanzierten Forschungsvorhabens) dient zugleich der wissenschaftlichen Qualifizierung.
Ihre Qualifikationen und Kompetenzen
- Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium im Fach Rechtswissenschaft
- Vertieftes Interesse am Öffentlichen Recht einschließlich des Europarechts und des Internationalen Menschenrechtsschutzes
- Gute Deutsch- und Englischkenntnisse
Unser Angebot an Sie
- Eine abwechslungsreiche Tätigkeit mit flexiblen Arbeitszeiten (Präsenzpflichten während der Vorlesungszeit nach individueller Absprache; Wohnort im Großraum Frankfurt/Main möglich)
- Die kostenlose Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (LandesTicket Hessen)
- Mehr als 100 Seminare, Workshops und E-Learning-Angebote pro Jahr zur persönlichen Weiterbildung sowie vielfältige Gesundheits- und Sportangebote
- Eine Vergütung nach TV-H, betriebliche Altersvorsorge, Kinderzulage sowie Sonderzahlungen
- Die gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf (Zertifikat „audit familiengerechte hochschule“)
Für weitere Rückfragen steht Ihnen Herr Prof. Dr. Jürgen Bast per E-Mail (jurgen.bast@recht.uni-giessen.de) gerne zur Verfügung.
Die JLU begrüßt qualifizierte Bewerbungen unabhängig von biologischem und sozialem Geschlecht, Behinderung, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion, Weltanschauung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität. Die JLU strebt gemäß Frauenförderplan einen höheren Frauenanteil an; deshalb bitten wir qualifizierte Frauen nachdrücklich, sich zu bewerben. Die JLU ist als familiengerechte Hochschule zertifiziert. Bewerbungen Schwerbehinderter werden bei gleicher Eignung bevorzugt.
Sie wollen mit uns neue Wege gehen?
Bewerben Sie sich bis zum 30.09.2026 über unser Bewerbungsformular.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.
Arbeitsorte
Unternehmensdarstellung: Justus-Liebig-Universität
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