Es waren 139 Unternehmen, die am heutigen Vormittag (12.2.2026) ihre aktuellen Ausbildungs- und dualen Studienangebote präsentierten. Darunter waren etliche Betriebe, die schon länger regelmäßig ihren Nachwuchs auf der KOMPASS finden. Und Newcomer, die sich bei diesem ersten Besuch der Ausbildungsbörse von der Vielfalt guter Gespräche und Begegnungen überrascht zeigten. Hier begegnen Jugendliche Firmen, von den sie bisher nie gehört hatten – und genau das war das Ziel vieler Firmenvertreter. Dr. Norbert Driescher, Head of Expert Team bei der Firmengruppe Zytomics: „Wir sind erstmals auf der KOMPASS und stellen unsere Ausbildung als Biologielaborant/-in vor. Auf diversen Einzelveranstaltungen in Schulen haben wir gemerkt, dass wir an unserer Bekanntheit bei den Schülerinnen und Schülern arbeiten müssen. Heute wollten wir uns einfach öffentlich zeigen und ins Gespräch kommen. Doch erfreulicherweise gab es viele richtig konkrete Kontakte und uns wurden sogar Bewerbungen überreicht.“
„Diese große Ausbildungsbörse ist ein zentraler Baustein zur Fachkräftesicherung in unserer Region. Die Resonanz zeigt, dass sich der direkte Austausch zwischen Unternehmen und Nachwuchs definitiv lohnt und unverzichtbar ist“, betont Olaf Lehmann, Teamleiter des gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit und des Jobcenters. Er stellt augenzwinkernd fest: „Die Kontaktmöglichkeiten sind da. Wenn die Betriebe aktiv auf die Jugendlichen zugehen oder als Gesprächsöffner etwas zum Mitmachen anbieten, dann kann man sich auf der KOMPASS heiser reden.“
Andre Steringer von der Firma James Marquardt & Co.GmbH nutzte alle drei Etagen der Veranstaltung und sprach auf den Fluren aktiv die Jugendlichen an: „Wir bilden Anlagenbauer aus, für dieses Jahr wären noch Plätze frei. Sehr gerne möchten wir auch jungen Frauen ins Team holen, die Mädchen spreche ich direkt auf Jobchancen im Handwerk an. So viele Kontakte bekommen wir sonst nie, obwohl wir über Instagram und TikTok auch aktiv sind.“ Er freut sich: „Fünf Bewerbungen nehme ich schon mit nach diesem Vormittag.“
Auch organisatorisch verlief die Veranstaltung reibungslos. Lehmann dazu: „Über die Jugendberufsagenturen Bremerhaven und Cuxhaven arbeiten wir sehr erfolgreich eng zusammen. Gerade die verlässliche organisatorische Absprache mit den Schulen, jeweils begrenzte Zeitfenster zu nutzen, war für das Gelingen dieser großen Veranstaltung entscheidend.“ Er räumt ein: „Ausreichend Parkplätze vor Ort können wir für den einen Tag leider nicht herbeizaubern. Doch mit einem kurzen Fußweg bieten die umliegenden Straßen oder das VHS-Parkhaus gute Ausweichmöglichkeiten.“
Ausbildungsvermittlung geht weiter
Wer die Ausbildungsbörse verpasst hat, kann sich gerne kostenfrei über
Tel. 0800 4 5555 00 zum Termin bei der Berufsberatung anmelden. Sie informiert persönlich über das Ausbildungsangebot für 2026, aber auch über schulische Ausbildungswege und Studienmöglichkeiten.