Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Darmstadt gestiegen

Arbeitslosenzahl im Dezember:              +214 auf 23.822                         

Arbeitslosenquote im Dezember:           5,1 Prozent

07.01.2026 | Presseinfo Nr. 2

Grafik zu den Arbeitslosenzahlen im Dezember 2025

„Internationale Konflikte, wirtschaftliche Unsicherheiten und handelspolitische Veränderungen haben den Arbeitsmarkt im Jahr 2025 geprägt und zu schwierigeren Rahmenbedingungen geführt.

Auch in den nächsten Monaten wird sich an dieser Situation kaum etwas ändern. Die Chancen für arbeitslose Menschen, eine neue Beschäftigung zu finden, haben sich verschlechtert und die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen ist bedingt durch viele Unsicherheiten zurückgegangen.

Neue Arbeitsplätze in der Region Südhessen sind fast ausschließlich in den Behörden und im Pflegebereich entstanden, während in den konjunkturabhängigen Wirtschaftssektoren Jobs abgebaut werden. Impulse der Politik zur Stärkung der regionalen Wirtschaft sind nun gefragt, um die Situation auf dem Arbeitsmarkt nachhaltig zu verbessern,“ so Alexander Baumann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Darmstadt.

Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Darmstadt ( Darmstadt,  Bergstraße, Darmstadt-Dieburg,  Odenwaldkreis) im Dezember 2025 gestiegen. 23.822 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 214 Personen mehr (0,9 Prozent) als im November und 1.065 Personen bzw. 4,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 5,1 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 4,9 Prozent.

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 8.597 Personen (222 Personen mehr als im Vormonat und 1.041 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 15.225 Arbeitslose registriert (8 Personen weniger als im Vormonat, aber 24 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 64 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 4.566 Personen arbeitslos. Davon kamen 1.704 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 4.347 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 1.156 eine Erwerbstätigkeit auf.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 975 Stellen wurden im Dezember neu gemeldet (53 weniger als im Vormonat, aber 19 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Verarbeitendes Gewerbe, Baugewerbe. Aktuell befanden sich damit 5.182 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur. 

In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 303 (entspricht -1 Prozent) auf insgesamt 23.699.

Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 33.442 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 556 Personen weniger (-2 Prozent) als vor einem Jahr.


Die Regionen im Überblick

Wissenschaftsstadt Darmstadt

Die Arbeitslosigkeit ist in Darmstadt im Dezember 2025 gestiegen. 5.907 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 29 Personen mehr (0,5 Prozent) als im November und 535 Personen bzw. 10 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,3 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 5,9 Prozent.

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.923 Personen (88 Personen mehr als im Vormonat und 268 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 3.984 Arbeitslose registriert (59 Personen weniger als im Vormonat, aber 267 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 67 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.138 Personen arbeitslos. Davon kamen 427 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.105 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 341 eine Erwerbstätigkeit auf.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 364 Stellen wurden im Dezember neu gemeldet (24 mehr als im Vormonat und 67 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Verarbeitendes Gewerbe, öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung. Aktuell befanden sich damit 1.361 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur. 

In der Grundsicherung (Jobcenter) stieg die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 192 (entspricht 3 Prozent) auf insgesamt 7.104.

Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 9.768 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 258 Personen mehr (3 Prozent) als vor einem Jahr.
 

Bergstraße

Die Arbeitslosigkeit ist im Kreis Bergstraße im Dezember 2025 gestiegen. 6.821 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 86 Personen mehr (1,3 Prozent) als im November und 248 Personen bzw. 3,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 4,5 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 4,3 Prozent.

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 2.737 Personen (43 Personen mehr als im Vormonat und 301 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 4.084 Arbeitslose registriert (43 Personen mehr als im Vormonat, aber 53 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 60 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.469 Personen arbeitslos. Davon kamen 551 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.378 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 328 eine Erwerbstätigkeit auf.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 306 Stellen wurden im Dezember neu gemeldet (20 weniger als im Vormonat, aber 58 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Baugewerbe, Verarbeitendes Gewerbe. Aktuell befanden sich damit 1.932 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur. 

In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 384 (entspricht -5 Prozent) auf insgesamt 6.702.

Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 9.544 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 603 Personen weniger (-6 Prozent) als vor einem Jahr.
 

Darmstadt-Dieburg

Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Darmstadt-Dieburg im Dezember 2025 gestiegen. 8.680 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 98 Personen mehr (1,1 Prozent) als im November und 352 Personen bzw. 4,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 5,2 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 5 Prozent.

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 2.984 Personen (109 Personen mehr als im Vormonat und 478 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 5.696 Arbeitslose registriert (11 Personen weniger als im Vormonat und 126 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 66 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.530 Personen arbeitslos. Davon kamen 567 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.434 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 372 eine Erwerbstätigkeit auf.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 210 Stellen wurden im Dezember neu gemeldet (73 weniger als im Vormonat und 102 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Verarbeitendes Gewerbe, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, Baugewerbe. Aktuell befanden sich damit 1.435 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur. 

In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 79 (entspricht -1 Prozent) auf insgesamt 7.586.

Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 10.789 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 156 Personen weniger (-1 Prozent) als vor einem Jahr.
 

Odenwaldkreis

Die Arbeitslosigkeit ist im Odenwaldkreis im Dezember 2025 gestiegen. 2.414 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 1 Person mehr als im November, aber 70 Personen bzw. 2,8 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 4,6 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 4,7 Prozent.

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 953 Personen (18 Personen weniger als im Vormonat und 6 Personen weniger als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 1.461 Arbeitslose registriert (19 Personen mehr als im Vormonat, aber 64 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 61 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 429 Personen arbeitslos. Davon kamen 159 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 430 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 115 eine Erwerbstätigkeit auf.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 95 Stellen wurden im Dezember neu gemeldet (16 mehr als im Vormonat, aber 4 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, Verarbeitendes Gewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Baugewerbe, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen. Aktuell befanden sich damit 454 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur. 

In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 32 (entspricht -1 Prozent) auf insgesamt 2.307.

Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 3.341 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 55 Personen weniger (-2 Prozent) als vor einem Jahr.