Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Darmstadt gestiegen

Arbeitslosenzahl im Januar:              +1205 auf 25.027                         

Arbeitslosenquote im Januar:           5,4 Prozent

30.01.2026 | Presseinfo Nr. 6

Grafik zu Arbeitsmarktreport Januar 2026

„Im Wintermonat Januar ist die Zahl der Arbeitslosen in Südhessen saisontypisch angestiegen. Diese Entwicklung ist hauptsächlich auf die Winterpause in Außenberufen sowie auslaufenden Verträgen zum Jahresende zurückzuführen,“ so Alexander Baumann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Darmstadt.

Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Darmstadt ( Darmstadt,  Bergstraße,  Darmstadt-Dieburg,Odenwaldkreis) im Januar 2026 gestiegen. 25.027 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 1.205 Personen mehr (5,1 Prozent) als im Dezember und 944 Personen bzw. 3,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 5,4 Prozent und lag mit 0,3 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 5,2 Prozent.

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 9.537 Personen (940 Personen mehr als im Vormonat und 1.034 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 15.490 Arbeitslose registriert (265 Personen mehr als im Vormonat, aber 90 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 62 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 5.273 Personen arbeitslos. Davon kamen 2.492 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 4.074 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 1.137 eine Erwerbstätigkeit auf.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 756 Stellen wurden im Januar neu gemeldet (219 weniger als im Vormonat, aber 63 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Verarbeitendes Gewerbe, Baugewerbe. Aktuell befanden sich damit 5.053 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.

In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 459 (entspricht -2 Prozent) auf insgesamt 23.620.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 33.412 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 693 Personen weniger (-2 Prozent) als vor einem Jahr.

(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)


Die Regionen im Überblick

Darmstadt

Die Arbeitslosigkeit ist in Darmstadt im Januar 2026 gestiegen. 6.225 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 318 Personen mehr (5,4 Prozent) als im Dezember und 470 Personen bzw. 8,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,7 Prozent und lag mit 0,4 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,3 Prozent.

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 2.158 Personen (235 Personen mehr als im Vormonat und 324 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 4.067 Arbeitslose registriert (83 Personen mehr als im Vormonat und 146 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 65 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.323 Personen arbeitslos. Davon kamen 645 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.014 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 317 eine Erwerbstätigkeit auf.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 222 Stellen wurden im Januar neu gemeldet (142 weniger als im Vormonat, aber 11 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Verarbeitendes Gewerbe, öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung. Aktuell befanden sich damit 1.298 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.

In der Grundsicherung (Jobcenter) stieg die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 178 (entspricht 3 Prozent) auf insgesamt 7.102.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 9.790 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 254 Personen mehr (3 Prozent) als vor einem Jahr.

(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)

Bergstraße

Die Arbeitslosigkeit ist im Kreis Bergstraße im Januar 2026 gestiegen. 7.222 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 401 Personen mehr (5,9 Prozent) als im Dezember und 117 Personen bzw. 1,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 4,8 Prozent und lag mit 0,3 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 4,7 Prozent.

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 3.018 Personen (281 Personen mehr als im Vormonat und 259 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 4.204 Arbeitslose registriert (120 Personen mehr als im Vormonat, aber 142 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 58 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.646 Personen arbeitslos. Davon kamen 740 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.246 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 359 eine Erwerbstätigkeit auf.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 213 Stellen wurden im Januar neu gemeldet (93 weniger als im Vormonat, aber 55 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Verarbeitendes Gewerbe, Baugewerbe. Aktuell befanden sich damit 1.900 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.

In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 437 (entspricht -6 Prozent) auf insgesamt 6.663.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 9.496 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 683 Personen weniger (-7 Prozent) als vor einem Jahr.

(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet) 

Darmstadt-Dieburg

Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Darmstadt-Dieburg im Januar 2026 gestiegen. 9.062 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 382 Personen mehr (4,4 Prozent) als im Dezember und 318 Personen bzw. 3,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 5,4 Prozent und lag mit 0,2 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 5,2 Prozent.

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 3.322 Personen (338 Personen mehr als im Vormonat und 494 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 5.740 Arbeitslose registriert (44 Personen mehr als im Vormonat, aber 176 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 63 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.799 Personen arbeitslos. Davon kamen 850 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.412 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 360 eine Erwerbstätigkeit auf.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 228 Stellen wurden im Januar neu gemeldet (18 mehr als im Vormonat und 5 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Verarbeitendes Gewerbe, Gesundheits- und Sozialwesen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Baugewerbe. Aktuell befanden sich damit 1.412 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.

In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 157 (entspricht -2 Prozent) auf insgesamt 7.554.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 10.778 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 220 Personen weniger (-2 Prozent) als vor einem Jahr.

(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet) 

Odenwaldkreis

Die Arbeitslosigkeit ist im Odenwaldkreis im Januar 2026 gestiegen. 2.518 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 104 Personen mehr (4,3 Prozent) als im Dezember und 39 Personen bzw. 1,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 4,8 Prozent und lag mit 0,2 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 4,7 Prozent.

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.039 Personen (86 Personen mehr als im Vormonat, aber 43 Personen weniger als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 1.479 Arbeitslose registriert (18 Personen mehr als im Vormonat und 82 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 59 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 505 Personen arbeitslos. Davon kamen 257 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 402 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 101 eine Erwerbstätigkeit auf.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 93 Stellen wurden im Januar neu gemeldet (2 weniger als im Vormonat und 8 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, Verarbeitendes Gewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Baugewerbe, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen. Aktuell befanden sich damit 443 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.

In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 43 (entspricht -2 Prozent) auf insgesamt 2.301.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 3.348 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 44 Personen weniger (-1 Prozent) als vor einem Jahr.

(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)