Hamm
Zum Jahresbeginn gab es den erwarteten Anstieg der Arbeitslosigkeit in der Stadt Hamm. Die Zahl
der Arbeitslosen stieg um 440 oder 5,2 Prozent auf 8.846. Dabei waren sowohl die Arbeitslosenversicherung als auch die Grundsicherung betroffen. Die Arbeitslosenquote stieg nochmals deutlich um 0,4 Punkte auf 9,1 Prozent. Ein Jahr zuvor waren es 9,0 Prozent. „Ein deutlicher Anstieg der Arbeitslosigkeit zum Jahresbeginn ist normal. Der Januar ist erfahrungsgemäß der Monat, in dem die Erwerbslosigkeit überall am stärksten steigt. Diesmal war es aber besonders deutlich, da der Anstieg über den Jahreswechsel in den letzten fünf Jahren durchschnittlich rund 300 Personen ausmachte, aktuell aber 440. Leider kommen ungünstige saisonale Faktoren und die schwache Konjunktur zusammen, sodass die Chancen für Arbeitsuchende derzeit nicht rosig sind“, so Agenturchefin Sandra Pawlas. „Die Zunahme betrifft alle Personenkreise. Künftig werden viele Arbeitsuchende nur Chancen mit entsprechender Qualifizierung haben. Die Zukunft gehört den Fachkräften. Wir helfen dabei.“ Nicht zu optimistisch sind die Erwartungen der Arbeitsmarktexpertin auch für die nächste Zeit:
„Für den Februar rechne ich mit einem weiteren saisonalen Anstieg der Arbeitslosigkeit.“
Die vollständige Presseinformation finden Sie unter dem Pressematerial.
Kreis Unna
Im Kreis Unna erhöhte sich die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 724 auf 16.415. Im Vergleich zu Januar 2025 sank die Arbeitslosigkeit um 41 (-0,2 Prozent). Die Arbeitslosenquote erhöhte sich in Relation zum Vormonat um 0,4 Punkte auf 7,6 Prozent und lag damit exakt auf dem Niveau von Januar 2025. „Auf den ersten Blick erscheint der Anstieg an arbeitslosen Menschen im Januar im Kreis Unna drastisch, dennoch haben wir es mit einer saisonal typischen und erwartbaren Entwicklung zu tun“, summiert Agenturchefin Sandra Pawlas die aktuellen Trends auf dem Arbeitsmarkt. Üblicherweise käme es nach den Weihnachtstagen zu nachlassender Dynamik im Handel sowie witterungsbedingt in den meisten Außenberufen. Für Sandra Pawlas steht jedoch fest, dass ein bloßes Abwarten auf bessere Monate künftig nicht mehr ausreichen werde, um die eigenen Jobchancen zu erhöhen: „Der Arbeitsmarkt befindet sich in einer grundlegenden Transformation. Abläufe und Berufsbilder verändern sich nachhaltig und machen ein Umdenken bei allen Beteiligten erforderlich. Wo Digitalisierung und KI Einzug halten, werden manche Jobs entbehrlich, in anderen steigt die Nachfrage spürbar. Daher sollte sich jeder kritisch mit der eigenen beruflichen Situation auseinandersetzen und mithilfe unserer Arbeitsmarktexperten herausfinden, wie er und sie sich unentbehrlich machen kann. Qualifizierungen werden zum Gamechanger und mehr als je zuvor zum lebenslangen Begleiter einer erfolgreichen
Erwerbsbiografie.“ Für die kommenden Wintermonate rechnet die Agenturleiterin mit einem weiteren saisontypischen Anstieg an Arbeitslosen
Die vollständige Presseinformation finden Sie unter dem Pressematerial.