Der Arbeitsmarkt in Leipzig im März 2026

Die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Leipzig ist gesunken. Die Arbeitslosenquote betrug 8,9 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 8,5 Prozent.

 

31.03.2026 | Presseinfo Nr. 10

Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Leipzig gesunken

Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Leipzig im März 2026 gesunken. 31.206 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 222 Personen weniger (-1 Prozent) als im Februar, aber 2.052 Personen bzw. 7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 8,9 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 8,5 Prozent.

Zitat:

„Mit dem Beginn des Frühjahrs sendet der Leipziger Arbeitsmarkt erste positive Signale. Die Arbeitslosenquote ist – saisonüblich – leicht auf aktuell 8,9 Prozent gesunken. Gleichzeitig verzeichnen wir im März einen deutlichen Anstieg neu gemeldeter Stellen gegenüber dem Vormonat und dem Vorjahr. Diese Entwicklung unterstreicht eine zunehmende Dynamik und setzt ein wichtiges Zeichen der Zuversicht – auch wenn das Niveau der offenen Stellen insgesamt weiterhin hinter dem Vorjahr zurückbleibt. Der Arbeitsmarkt bleibt damit in Bewegung, agiert jedoch weiterhin mit Vorsicht. Umso wichtiger ist es, die aktuellen Impulse gezielt zu nutzen und den strukturellen Wandel aktiv zu gestalten. Ein zentraler Hebel bleibt dabei die Qualifizierung: Derzeit befinden sich rund 2.500 Leipzigerinnen und Leipziger in beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen. Damit stärken wir gezielt Fachkräftepotenziale und unterstützen Unternehmen dabei, ihren Bedarf nachhaltig zu sichern“, so Robert Engelke, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Leipzig. 

Die Unterbeschäftigung lag nach vorläufigen Angaben im März bei 38.410 Personen. Sie sank gegenüber dem Vormonat Februar (-330 Personen bzw. -0,9 Prozent) und erhöhte sich verglichen mit März 2025 (1787 Personen bzw. 4,9 Prozent). Zur Unterbeschäftigung zählen neben den Arbeitslosen solche Personen, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie beispielsweise im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gefördert werden.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 6.520 Personen arbeitslos. Davon kamen 2.572 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 6.756 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 2.588 eine Erwerbstätigkeit auf.

Arbeitsmarktentwicklung nach Rechtskreisen

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 12.542 Personen (429 Personen weniger als im Vormonat, aber 1.918 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 18.664 Arbeitslose registriert (207 Personen mehr als im Vormonat und 134 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 60 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 981 (entspricht -3 Prozent) auf insgesamt 30.402.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 38.239 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 1.316 Personen weniger (-3 Prozent) als vor einem Jahr.

Arbeitsstellen

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 1.355 Stellen wurden im März neu gemeldet (230 mehr als im Vormonat und 242 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Baugewerbe, Gesundheits- und Sozialwesen, Verarbeitendes Gewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz. 
Aktuell befanden sich damit 5.355 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
Den ausführlichen Monatsbericht und weitere interaktive Auswertungen finden Sie im Internet unter www.statistik.arbeitsagentur.de