"Im Vergleich zum Vormonat ist die Anzahl der gemeldeten Arbeitslosen im regionalen Agenturbezirk nahezu unverändert geblieben. Die Arbeitslosenquote ging in der Stadt Mönchengladbach leicht auf 10,8 Prozent zurück und stagnierte im Rhein-Kreis Neuss bei 6,7 Prozent – nach dem saisontypischen Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar wäre in einem Februar ein weiterer Anstieg nicht untypisch gewesen. Insofern stellen wir in diesem Jahr fest, dass sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt – bei uns vor Ort ähnlich wie auf Landesebene – stabilisiert, wenngleich auf hohem Niveau", erklärt Stavroula Tsiantes, Geschäftsführerin Operativ der Agentur für Arbeit Mönchengladbach. "Leicht über den Werten der Vorjahre hat im Februar dieses Jahres die Anzahl der neu gemeldeten offenen Arbeitsstellen gelegen, was nach den verhaltenen Vormonaten als ein positives Signal für den weiteren Jahresverlauf gewertet werden kann."
Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung (SGB III) erhielten von den aktuell 32.354 arbeitslosen Menschen im Agenturbezirk von Stadt Mönchengladbach und Rhein-Kreis Neuss 11.316 Frauen und Männer. Das sind 38 Personen mehr als im Vormonat (+0,3 Prozent) und 1.035 mehr als zum Vorjahreszeitpunkt (+10,1 Prozent). Grundsicherung gemäß SGB II erhielten im aktuellen Berichtsmonat 21.038 arbeitslose Frauen und Männer, die zur Gruppe der Bürgergeld-Empfänger gehören. Das sind 48 Personen weniger in der Betreuung der Jobcenter Mönchengladbach und Rhein-Kreis Neuss als einen Monat zuvor (-0,2 Prozent) und 178 weniger als im Februar des Vorjahres (-0,8 Prozent).
Im Februar 2026 meldeten sich insgesamt 5.401 Personen arbeitslos. Davon kamen 1.856 Personen direkt aus einer Erwerbstätigkeit, was 713 Personen oder 27,8 Prozent weniger als im Vormonat und 161 Personen weniger als im Vorjahresmonat sind (-8,0 Prozent). 5.430 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 1.552 eine Erwerbstätigkeit auf, was 116 Personen oder 8,1 Prozent mehr als im Vormonat und 6 Personen weniger als im Vorjahresmonat sind (-0,4 Prozent).
Die Zahl der Arbeitslosen unter 25 Jahre stieg im Agenturbezirk Mönchengladbach im Februar 2026 auf 2.751 Personen (+132 Personen zum Vormonat/+5,0 Prozent). In Relation zum Vorjahresmonat entspricht das einem Anstieg um 369 Personen oder 15,5 Prozent. In der Untergruppe der 15- bis 20-Jährigen stieg die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat um 7 auf 555 Personen (+1,3 Prozent).
Im Februar 2026 wurden in Mönchengladbach und im Rhein-Kreis Neuss 10.997 Arbeitslose registriert, die 50 Jahre und älter sind. Das sind 58 Frauen und Männer weniger als im Vormonat (-0,5 Prozent) und 301 Personen mehr als im Vorjahresmonat (+2,8 Prozent).
Die Zahl der ausländischen Arbeitslosen fiel im Februar 2026. Mit 11.975 sind das 50 Personen oder 0,4 Prozent weniger als im Vormonat. Zum selben Monat des Vorjahres ist die Zahl um 19 Frauen und Männer gestiegen (+0,2 Prozent).
2.365 Arbeitslose mit Schwerbehinderung wurden im Februar 2026 gemeldet, 58 Personen mehr als im Vormonat (+2,5 Prozent) sowie 99 Personen mehr als im Februar des Vorjahres (+4,4 Prozent).
Mit 13.016 Personen nahm die Zahl derjenigen, die ein Jahr oder länger arbeitslos gemeldet sind, im Februar 2026 gegenüber dem Vormonat um 4 Frauen und Männer zu (+/-0,0 Prozent). Im Vergleich zum Februar des vergangenen Jahres ergibt sich bei den Langzeitarbeitslosen ein Anstieg um 833 Personen (+6,8 Prozent).
Hinweis: Wer arbeitslos ist, von Arbeitslosigkeit bedroht ist oder sich beruflich weiterbilden und höherqualifizieren möchte, kann über die kostenfreie Hotline 0800 4555500 einen Beratungstermin mit der Arbeitsagentur in Mönchengladbach, Dormagen, Grevenbroich oder Neuss vereinbaren. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber können über die kostenfreie Hotline 0800 4555520 Kontakt zur Agentur für Arbeit Mönchengladbach aufnehmen. Viele Anliegen lassen sich zudem online unter www.arbeitsagentur.de/eservices erledigen.
Arbeitsmarktlage in der Stadt Mönchengladbach
Die Arbeitslosigkeit ist in Mönchengladbach im Februar 2026 gesunken. 15.638 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 48 Personen weniger als im Januar (-0,3 Prozent) und 45 Personen beziehungsweise 0,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung (SGB III) erhielten im aktuellen Berichtsmonat davon 4.650 Frauen und Männer. Das sind 8 Personen mehr als vor einem Monat (+0,2 Prozent) und 315 mehr als zum Vorjahreszeitpunkt (+7,3 Prozent). Grundsicherung gemäß SGB II erhielten 10.988 arbeitslose Frauen und Männer. Das sind 56 Personen weniger in der Betreuung des Jobcenters Mönchengladbach als im Vormonat (-0,5 Prozent) und 270 weniger als zum selben Zeitpunkt des Vorjahres (-2,4 Prozent).
Die Arbeitslosenquote stank im Februar 2026 in der Stadt Mönchengladbach um 0,1 Prozentpunkte auf 10,8 Prozent. Vor einem Jahr hatte sie 10,9 Prozent betragen.
19.202 Personen waren in der Stadt Mönchengladbach im Februar 2026 unterbeschäftigt gemeldet (ohne Kurzarbeit). Das sind 12 Personen mehr als im Vormonat (+0,1 Prozent) und 62 Personen weniger als zum Vorjahreszeitpunkt (-0,3 Prozent). Die Unterbeschäftigung setzt sich zusammen aus der Anzahl der Menschen, die arbeitslos gemeldet sind, und denjenigen, die Arbeitslosengeld oder Bürgergeld erhalten, dem Arbeitsmarkt aktuell jedoch nicht zur Verfügung stehen und daher rechtlich nicht als arbeitslos gelten – wenn man zum Beispiel an einer Fördermaßnahme teilnimmt oder in Mutterschutz ist. An Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik nahmen im Februar 3.459 Personen teil. Das sind 40 Personen mehr als im Januar (+1,2 Prozent) und 450 Männer und Frauen mehr als im Februar des Vorjahres (+15,0 Prozent).
Im Februar 2026 meldeten sich in der Stadt Mönchengladbach 810 zuvor erwerbstätige Personen arbeitslos, 232 weniger als im Monat zuvor (-22,3 Prozent) und 105 weniger als im Vorjahresmonat (-11,5 Prozent). Durch Aufnahme einer Erwerbstätigkeit konnten in diesem Monat 653 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden, plus 75 zum Januar (+13,0 Prozent) und minus 63 zum Februar des Vorjahres (-8,8 Prozent).
675 Arbeitsstellen wurden der Agentur für Arbeit aus Mönchengladbach im Februar 2026 neu gemeldet. Das sind 373 mehr als im Vormonat (+123,5 Prozent) und 193 mehr als vor einem Jahr im Februar (+40,0 Prozent). Im Februar 2026 stieg die Anzahl der freien Stellenangebote im Bestand, die durch die Arbeitsagentur und das Jobcenter in Mönchengladbach angeboten werden können, dadurch um 350 auf 2.736 (+14,7 Prozent). Im Vergleich zum Februar 2025 lag die Stellenanzahl bei plus 41 (+1,5 Prozent). Die Vakanzzeit vom gewünschten Besetzungstermin bis zur Abmeldung einer gemeldeten Arbeitsstelle beim Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit lag im Februar 2026 bei durchschnittlich 198 Tagen gelegen. Im Vormonat hatte die durchschnittliche Dauer 218 Tage betragen und im Vorjahresmonat 196 Tage. Eine hohe Vakanzzeit spiegelt die Schwierigkeiten von Betrieben wider, zeitnah passende Arbeits- und Fachkräfte zu finden.
Arbeitsmarktlage im Rhein-Kreis Neuss
Die Arbeitslosigkeit ist im Rhein-Kreis-Neuss im Februar 2026 gestiegen. 16.716 Menschen waren arbeitslos gemeldet. Das sind 38 Personen mehr als im Januar (+0,2 Prozent) und 812 Personen beziehungsweise 5,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung (SGB III) erhielten im aktuellen Berichtsmonat davon 6.666 Frauen und Männer. Das sind 30 Personen mehr als im Monat zuvor (+0,5 Prozent) und 720 mehr als zum Vorjahreszeitpunkt (+12,1 Prozent). Grundsicherung gemäß SGB II erhielten im aktuellen Berichtsmonat 10.050 Frauen und Männer. Das sind 8 Personen mehr in der Betreuung des Jobcenters Rhein-Kreis Neuss als im Vormonat (+0,1 Prozent) und 92 mehr als zum Vorjahreszeitpunkt (+0,9 Prozent).
Die Arbeitslosenquote stagnierte im Rhein-Kreis Neuss im Februar 2026 bei 6,7 Prozent. Im Februar des Vorjahres hatte sie bei 6,4 Prozent gelegen.
In den acht Kommunen des Rhein-Kreises Neuss entwickelte sich der Arbeitsmarkt im aktuellen Berichtsmonat in unterschiedliche Richtungen. Registriert worden sind 2.264 Arbeitslose in der Stadt Dormagen (+30 Personen zum Vormonat), 2.469 in Grevenbroich (+53), 662 in Jüchen (-28), 1.222 in Kaarst (-4), 761 in Korschenbroich (-22), 1.752 in Meerbusch (-2), 7.257 in Neuss (+5) und 329 in Rommerskirchen (+6).
19.976 Personen waren im Rhein-Kreis Neuss im Februar 2026 unterbeschäftigt gemeldet (ohne Kurzarbeit). Das sind 114 Personen mehr als im Vormonat (+0,6 Prozent) und 298 Personen mehr als zum Vorjahreszeitpunkt (+1,5 Prozent). Die Unterbeschäftigung setzt sich zusammen aus der Anzahl der Menschen, die arbeitslos gemeldet sind, und denjenigen, die Arbeitslosengeld oder Bürgergeld erhalten, dem Arbeitsmarkt aktuell jedoch nicht zur Verfügung stehen und daher rechtlich nicht als arbeitslos gelten – wenn man zum Beispiel an einer Fördermaßnahme teilnimmt oder in Mutterschutz ist. An Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik nahmen im Februar 2.795 Personen teil. Das sind 39 Personen mehr als im Januar (+1,4 Prozent) und 91 Männer und Frauen weniger als im Februar des Vorjahres (-3,2 Prozent).
Im Februar 2026 meldeten sich im Rhein-Kreis Neuss 1.046 zuvor erwerbstätige Personen arbeitslos, das sind 481 weniger als im Vormonat (-31,5 Prozent) und 56 weniger als im Vorjahresmonat (-5,1 Prozent). Durch Aufnahme einer Erwerbstätigkeit konnten in diesem Monat 899 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden, plus 41 zum Januar (+4,8 Prozent) und plus 57 zum Februar 2025 (+6,8 Prozent).
540 Arbeitsstellen wurden der Agentur für Arbeit für den Rhein-Kreis Neuss im Februar 2026 neu gemeldet. Das sind 198 mehr als im Vormonat (+57,9 Prozent) und 89 weniger als vor einem Jahr im Februar (-14,1 Prozent). Im Februar 2026 stieg die Anzahl der freien Stellenangebote im Bestand, die durch die Arbeitsagentur und das Jobcenter im Rhein-Kreis Neuss angeboten werden können, dadurch um 139 auf 2.333 Stellen (+6,3 Prozent). Im Vergleich zum Februar 2025 lag die Stellenanzahl bei einem Minus von 541 (-18,8 Prozent). Die Vakanzzeit vom gewünschten Besetzungstermin bis zur Abmeldung einer gemeldeten Arbeitsstelle beim Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit lag im Februar 2026 bei durchschnittlich 176 Tagen gelegen. Im Vormonat sind es durchschnittlich 182 Tage gewesen und im Vorjahresmonat durchschnittlich 233 Tage. Eine hohe Vakanzzeit spiegelt die Schwierigkeiten von Betrieben wider, zeitnah passende Arbeits- und Fachkräfte zu finden.