Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten führt der Weg zurück in Beschäftigung oft über Weiterbildung. Unter dem Motto „Markt der Möglichkeiten“ veranstalteten die Agentur für Arbeit Nagold-Pforzheim gemeinsam mit den Jobcentern der Landkreise Calw und Freudenstadt deshalb am Mittwoch dieser Woche eine Weiterbildungsmesse in der Seminarturnhalle in Nagold.
30 regionale Bildungsträger präsentierten dort ihre Angebote und zeigten, wie vielfältig die Wege in eine neue berufliche Perspektive sein können. Informiert wurde beispielsweise über Qualifizierungen in den Bereichen Logistik, Sicherheit, Technik, Soziales, Gesundheit, IT oder Pflege. Die Bandbreite reichte dabei vom Erwerb eines LKW-Führerscheins über Sprachkurse bis hin zu umfassenden IT-Ausbildungen.
Eingeladen waren Arbeitslose und Arbeitsuchende, für die eine Weiterbildung oder Umschulung interessant sein könnte. Das Interesse war groß: Etwa 800 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich an den Infoständen persönlich beraten zu lassen, Fragen zu stellen und erste Kontakte zu knüpfen. Viele von ihnen gingen mit einem konkreten Angebot nach Hause.
Selbstverständlich standen auch Vermittlungs- und Beratungsfachkräfte der Arbeitsagentur und der beiden Jobcenter für die Fragen der Besucherinnen und Besucher zur Verfügung.
„Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist Weiterbildung der entscheidende Schlüssel, um Beschäftigungsfähigkeit zu sichern und neue berufliche Perspektiven zu eröffnen“, so die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Nagold-Pforzheim, Martina Lehmann. „Unser ‚Markt der Möglichkeiten‘ zeigt nicht nur eindrucksvoll, wie viele Chancen es gibt, sondern auch dass sich Weiterbildung für alle Alters- und Berufsgruppen lohnt.“
Vor dem öffentlichen Teil der Weiterbildungsmesse informierte Armin Sprenger, Teamleiter und Weiterbildungskoordinator der Arbeitsagentur, die Vertreterinnen und Vertreter der Bildungsträger über die Inhalte und Ziele der Bildungszielplanung der Arbeitsagentur Nagold-Pforzheim für das Jahr 2026. Die Förderung von Weiterbildung bleibt dabei ein zentrales geschäftspolitisches Schwerpunktthema. Für Sprenger war es gleichzeitig der letzte Auftritt vor „seinen“ Bildungsträgern. Nach mehr als 46 Berufsjahren bei Arbeitsamt und Arbeitsagentur geht er im März in den wohlverdienten Ruhestand.