Arbeitsmarkt Oberhausen
• Arbeitslosenzahl: 12.931
• Veränderung zum Vormonat: -74 / -0,6 %
• Veränderung zum Vorjahresmonat: +104 / +0,8%
• Arbeitslosenquote (gegenüber Vormonat): 11,5 % (-0,1 %-Punkte)
„Im März ist die Arbeitslosigkeit in Oberhausen erfreulicherweise gesunken, sodass die Arbeitslosenquote nun 11,5 Prozent beträgt. Einen deutlichen Rückgang gibt es bei jungen Menschen unter 25 Jahren. Zudem konnten insgesamt mehr Menschen eine neue Beschäftigung aufnehmen als im Februar. Hier sehen wir ein Plus von rund 10 Prozent“, betont Jürgen Koch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Oberhausen, und fügt hinzu: „Mit Blick auf die schwierige gesamtwirtschaftliche Situation und die Herausforderungen, die Unternehmen in diesen Krisenzeiten zu meistern haben, ist es sehr positiv, dass uns mehr freie Stellen von den Unternehmen gemeldet wurden. Unser Ziel ist es, diese nun so schnell wie möglich zu besetzen. Falls bei den Bewerberinnen oder Bewerbern Qualifikationen fehlen sollten, können wir mit unserem umfangreichen Dienstleistungsportfolio entsprechend weiterhelfen!“
Die Arbeitslosigkeit ist in Oberhausen im März 2026 gesunken.12.931 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 74 Personen weniger (-0,6 Prozent) als im Februar, aber 104 Perso-nen bzw. 0,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 11,5 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie eben-falls bei 11,5 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 3.093 Personen (16 Personen weniger als im Vormonat, aber 392 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 9.838 Arbeitslose registriert (58 Personen weniger als im Vormonat und 288 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsi-cherung (Jobcenter) wurden 76 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
1.013 junge Arbeitslose unter 25 Jahren bedeuten einen Rückgang um 30 Personen zum Vormonat und einen Anstieg um 39 Personen gegenüber März des letzten Jahres. Damit lag die Jugendarbeitslosenquote bei 9,5 Prozent (-0,2 %-Punkte zum Vormonat). Von den Jugendlichen befanden sich 322 Personen in der Betreuung des Rechtskreises SGB III (Arbeitslosenversicherung), 40 weniger als im Februar und 24 mehr als im Vorjahresmonat. Beim Jobcenter Oberhausen waren 691 arbeitslose Jugendliche registriert, 10 mehr als im Vormonat und 15 mehr als im März 2025.
Die Unterbeschäftigung umfasste im März 15.584 Personen. Das waren 113 weniger als im letzten Monat und 15 mehr als im Vorjahresmonat. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt aktuell 13,5 %.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 451 Stellen wurden im März neu gemeldet (80 mehr als im Vormonat, aber 56 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Bauge-werbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen, Gesundheits- und Sozi-alwesen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Verarbeitendes Gewerbe. Aktuell befanden sich damit 2.461 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
Ausbildungsmarkt Oberhausen
„Das Ausbildungsjahr läuft bereits auf Hochtouren und es wird sich noch viel bewegen“, betont Jürgen Koch, und fügt hinzu: „Die Kolleginnen und Kollegen der Berufsberatung und des gemeinsamen Arbeitgeber-Services sind nah dran an den jungen Menschen und den Betrieben und werden auch in diesem Jahr alles geben, um das jeweilige perfekte Match zu finden. In der erst kürzlich durchgeführten Woche der Ausbildung haben tolle Veranstaltungen stattgefunden, in denen sich Ausbildungsinteressierte und Betriebe eins zu eins kennenlernen konnten. Zudem ist in dieser Woche unser zweites Ausbildungscamp in diesem Jahr gestartet. Dieses ist bereits seit einigen Tagen ausgebucht gewesen und ich finde es klasse, dass junge Menschen ihre Osterferien nutzen, um sich auf ihre berufliche Zukunft vorzubereiten!“
In Oberhausen haben sich seit Beginn des Berichtsjahres im Oktober 2025 bis März insgesamt 1.136 Bewerberinnen bzw. Bewerber für eine Ausbildungsstelle bei der Berufsberatung gemeldet, das waren 25 Personen bzw. 2,2 Prozent weniger als im Vorjahr zu diesem Zeitpunkt. Davon suchen aktuell noch 746 junge Menschen aktiv nach einer Ausbildungsstelle, 35 mehr als im Vorjahr (+4,9 %).
Die Bewerberinnen und Bewerber suchen schwerpunktmäßig eine Ausbildung als Kauf-mann/-frau - Büromanagement, Kraftfahrzeugmechatroniker/in - PKW-Technik, Elektroni-ker/in- Energie-/Gebäudetechnik, Verkäufer/in, Anlagenmechaniker/in - Sanitär-/Heizung-Klimatechnik und Fachinformatiker/in – Systemintegration, Medizinische/r Fachangestell-te/r, Verwaltungsfachangestellte/r - Kommunalverwaltung, Friseur/in, Fachinformatiker/in - Anwendungsentwicklung, Fachinformatiker/in - Systemintegration.
Seit Beginn des Berichtsjahres wurden dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service 1.103 freie Ausbildungsstellen gemeldet (6 Stellen bzw. 0,5 Prozent mehr als vor einem Jahr). Ak-tuell gibt es noch 664 freie Ausbildungsplätze, 53 weniger als vor einem Jahr (-7,4 %).
Dabei gibt es noch in allen Berufsbereichen freie Ausbildungsstellen, vor allem in den Berufen Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Verkäufer/in, Elektroniker/in- Energie-/Gebäudetechnik, Anlagenmechaniker/in - Sanitär-/Heizung – Klimatechnik, Maler/in und Lackierer/in – Gestaltung und Instandsetzung, Fachverkäufer/in - Lebensmittelhandwerk - Bäckerei.
Jugendliche, die Kontakt zur Berufsberatung wünschen, können online einen Beratungs-termin vereinbaren. Alle Informationen gibt es auf der Homepage:
https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/oberhausen/berufsberatung
Unternehmen, die Unterstützung bei der Suche nach Auszubildenden wünschen, erreichen den gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur und des Jobcenters Oberhau-sen unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 4 5555 20.
Arbeitsmarkt Mülheim an der Ruhr
• Arbeitslosenzahl: 7.273
• Veränderung zum Vormonat: -1 / -0,0 %
• Veränderung zum Vorjahresmonat: +104 / +1,5 %
• Arbeitslosenquote (gegenüber Vormonat): 8,2 % (unverändert)
„In der Ruhrstadt stagniert der Arbeitsmarkt aktuell. Von Frühjahresbelebung keine Spur. Das ist mit Blick auf die aktuelle unsichere wirtschaftliche Lage und die sich mehrenden Krisen auch nicht verwunderlich“, betont Jürgen Koch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Mülheim an der Ruhr, und fügt hinzu: „Einzig positiv ist die Entwicklung der Arbeitsaufnahmen. So konnten 353 Mülheimerin-nen und Mülheimer im März eine neue Erwerbstätigkeit aufnehmen, das waren rund 24 Prozent mehr als im letzten Monat.“
Die Arbeitslosigkeit ist in Mülheim an der Ruhr im März 2026 gesunken. 7.273 Men-schen waren arbeitslos gemeldet, eine Person weniger als im Februar und 104 Personen bzw. 1,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 8,2 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 8,1 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 2.347 Personen (1 Person weniger als im Vormonat, aber 217 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 4.926 Arbeitslose registriert (genauso viele Personen wie im Vormonat, aber 113 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 68 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Insgesamt gab es in der Ruhrstadt 509 junge Arbeitslose unter 25 Jahren, 6 mehr als im Februar und 106 mehr als im Vorjahresmonat. Die Jugendarbeitslosenquote ist auf 6,5 Prozent gestiegen (+0,1 %-Punkte). Von den Jugendlichen befanden sich 201 Personen in der Betreuung des Rechtskreises SGB III (Arbeitslosenversicherung), 2 mehr als im Vormonat und 1 mehr als im März 2025. Bei dem Mülheimer Jobcenter waren 308 arbeitslose Jugendliche registriert, 4 mehr als im Vormonat und 105 mehr als im Vorjahresmonat.
Die Unterbeschäftigung umfasste im Berichtsmonat 9.283 Personen. Das waren 13 weni-ger als im Vormonat und 224 weniger als im Vorjahresmonat. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 10,2%.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 205 Stellen wurden im März neu gemeldet (43 weniger als im Vormonat, aber 35 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Baugewerbe, Gesundheits- und Sozialwesen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen. Aktuell befanden sich damit 1.264 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
Ausbildungsmarkt Mülheim an der Ruhr
„Das Ausbildungsjahr läuft bereits auf Hochtouren und es wird sich noch viel bewegen“, betont Jürgen Koch, und fügt hinzu: „Die Kolleginnen und Kollegen der Berufsberatung und des Arbeitgeber-Services sind nah dran an den jungen Menschen und den Betrieben und werden auch in diesem Jahr alles geben, um das jeweilige perfekte Match zu finden. In der erst kürzlich durchgeführten Woche der Ausbildung haben tolle Veranstaltungen in Oberhausen und Mülheim stattgefunden, in denen sich Ausbildungsinteressierte und Betriebe eins zu eins kennenlernen konnten. Wir sind guter Dinge, das sich dort bereits einige Matches gefunden haben!“
In Mülheim an der Ruhr haben sich seit Beginn des Berichtsjahres im Oktober 2025 bis März insgesamt 506 Bewerberinnen bzw. Bewerber für eine Ausbildungsstelle bei der Berufsberatung gemeldet, das waren 18 Personen (3,4 Prozent) weniger als im März 2025. Davon suchen aktuell noch 330 junge Menschen nach einer Ausbildungsstelle, 12 mehr als im Vorjahr (+3,8 %).
Die Bewerberinnen und Bewerber suchen schwerpunktmäßig noch eine Ausbildung als Medizinische/r Fachangestellte/r, Verkäufer/in, Kaufmann/-frau - Büromanagement, Kraftfahr-zeugmechatroniker/in - PKW-Technik, Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Anlagenmechani-ker/in - Sanitär-/Heizung – Klimatechnik, Fachinformatiker/in – Anwendungsentwicklung, Immobilienkaufmann/-frau, Elektroniker/in- Energie-/Gebäudetechnik, Friseur/in.
Dem Arbeitgeber-Service wurden seit Beginn des Berichtsjahres insgesamt 819 Ausbildungsstellen gemeldet (17 Stellen bzw. 2,1 Prozent mehr als vor einem Jahr). Aktuell gibt es noch 587 freie Ausbildungsplätze, 18 weniger als im Vorjahr.
Dabei gibt es noch in allen Berufsbereichen freie Ausbildungsstellen, vor allem in den Berufen Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Verkäufer/in, Elektroniker/in- Energie-/Gebäudetechnik, Fachwirt/in – Handel (Ausbildung), Medizinische/r Fachangestellte/r, Fleischer/in, Kaufmann/-frau – Büromanagement, Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r.
Jugendliche, die Kontakt zur Berufsberatung wünschen, können online einen Beratungstermin vereinbaren. Alle Informationen gibt es auf der Homepage:
https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/oberhausen/berufsberatung
Unternehmen, die Unterstützung bei der Suche nach Auszubildenden wünschen, erreichen den Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 4 5555 20.