Niedersachsen : Arbeitslosigkeit in Niedersachsen gesunken

Pfeiffer: „Trotz der aktuellen Unsicherheiten erweist sich der Arbeitsmarkt fortwährend als stabil.“

31.03.2026 | Presseinfo Nr. 11

Die Arbeitslosigkeit ist in Niedersachsen im März 2026 gesunken. 278.573 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 6.357 Personen weniger (-2,2 Prozent) als im Februar, aber 1.932 Personen bzw. 0,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der leichte Rückgang zum Vormonat hat vor allem saisonale Gründe. Die Arbeitslosenquote betrug 6,2 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie ebenfalls bei 6,2 Prozent.

Der Arbeitsmarkt steht dennoch weiterhin unter Druck. Die Arbeitslosigkeit zeigt sich nach wie vor auf einem hohen Niveau. Zu den anhaltenden strukturellen Herausforderungen kommt die angespannte weltpolitische Situation – derzeit besonders der Nahostkonflikt. Gestiegene Ölpreise und teurere Energie generell belasten die wirtschaftliche Entwicklung. Die Folge ist ein erneuter Preisschub, der sich sowohl auf Betriebe als auch auf private Haushalte auswirkt. „Trotz der aktuellen Unsicherheiten erweist sich der Arbeitsmarkt aber fortwährend als stabil“, sagt BA-Landeschef Johannes Pfeiffer, „auch weil wir Beschäftige und Betriebe mit unseren Instrumenten und Möglichkeiten unterstützen.“ Hilfreich können zum Beispiel auch Arbeitsmarktdrehscheiben sein, mit denen sich Arbeitsuchende und Unternehmen effizient zusammenbringen lassen – mit Beratung, Qualifizierungsmaßnahmen und Vermittlung.

Im März wurden insgesamt 13.616 freie Stellen von Betrieben aus Niedersachsen neu gemeldet. Das waren 122 Stellen weniger als im Vormonat (-0,9 Prozent), aber 650 mehr als vor einem Jahr (5 Prozent). Seit Jahresbeginn wurden den Arbeitsagenturen und Jobcentern in Niedersachsen 37.579 neue Arbeitsstellen gemeldet. Das sind 3,9 Prozent mehr neue Stellen als vor einem Jahr.

Stand Januar 2026 waren laut Hochrechnung in Niedersachsen 3.147.200 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Zum Vormonat sank die Anzahl um 23.100 Beschäftigte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren es 6.500 Beschäftigte mehr. Die sogenannte Unterbeschäftigung sank im Vergleich zum Vorjahr um 1 Prozent auf 337.527 Personen. Die Unterbeschäftigung weist zusätzlich zu den Arbeitslosen auch Personen aus, die Arbeit suchen, aber beispielsweise an Qualifizierungen teilnehmen oder erkrankt sind und deshalb nicht als arbeitslos gezählt werden.