Überblick
Im Januar waren 6.816 Frauen und Männer von Arbeitslosigkeit betroffen. Das sind 454 Arbeitslose mehr als vor einem Monat. Im Vergleich zum Vorjahr sind gegenwärtig 69 Frauen und Männer weniger arbeitslos gemeldet (-1,0%). Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, steigt auf 7,7 Prozent.
„Der saisonübliche Anstieg der Arbeitslosigkeit zu Jahresbeginn 2026 spiegelt ein Zusammenspiel verschiedener Belastungen wider. Die weiterhin gedämpfte Konjunktur, internationale Unsicherheiten mit hohen Energiepreisen und Handelshemmnissen wirken sich weiterhin negativ auf den Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt Süd aus. Hinzu kommen witterungsbedingte Effekte, die insbesondere in außenabhängigen Branchen ihre Spuren hinterlassen. Entscheidend ist es nun Beschäftigung zu sichern, neue Zugänge in Arbeit zu eröffnen und gleichzeitig die vorhandenen Fachkräfte in der Region zu halten. Wir setzen deshalb auch 2026 auf individuelle Beratung, gezielte Qualifizierung und eine enge Begleitung von Unternehmen und Arbeitsuchenden“, so die Chefin der Agentur für Arbeit Sachsen-Anhalt Süd, Simone Meißner.