Der Arbeitsmarkt zeigt sich zu Jahresbeginn erwartungsgemäß von saisonalen Einflüssen geprägt. Im Januar waren im Agenturbezirk 33.575 Menschen arbeitslos gemeldet, rund ein-tausend mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei zehn Prozent, gleich-zeitig ist der Bestand gemeldeter Arbeitsstellen auf 2.467 zurückgegangen.
„Gerade in dieser Phase kommt es darauf an, Menschen gezielt zu begleiten und Perspekti-ven zu eröffnen. Die Berufsberatung ist dabei ein zentraler Ansatz – für junge Menschen am Übergang von der Schule in den Beruf ebenso wie für Erwachsene, die sich neu orientieren oder weiterentwickeln möchten. Gleichzeitig unterstützen wir Unternehmen aktiv bei ihrer Personalplanung. Mit dem neuen, digitalen Förder-Check können sich Unternehmen nun schnell und unkompliziert über finanzielle Fördermöglichkeiten informieren“, betont Nathalie Schöndorf, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal.
Entwicklung der Arbeitslosigkeit
Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal (Remscheid, So-lingen, Wuppertal) im Januar 2026 weiterhin gestiegen. 33.575 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 957 Personen mehr (+2,9 Prozent) als im Dezember und 2.346 Personen bzw. 7,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 10,0 Prozent und lag mit 0,3 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 9,2 Prozent.
Aktuell erhalten 10.086 Personen Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung. Das sind 614 Personen mehr als im Vormonat und 558 Personen mehr als vor einem Jahr. Grundsicherung haben 23.489 Personen erhalten. Das sind 343 Personen mehr als im Vormonat und 1.788 Personen mehr als im Vorjahr.
Jugendarbeitslosigkeit
Aktuell sind 3.198 junge Menschen unter 25 Jahren von Jugendarbeitslosigkeit betroffen - im Vergleich zum Vormonat sind dies 51 Jugendliche (+1,6 Prozent) mehr. Gegenüber dem Vor-jahresmonat ist die Jugendarbeitslosigkeit um 223 Personen (+7,5 Prozent) gestiegen.
Langzeitarbeitslose
Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Aktuell sind 14.558 Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen, das sind 2.255 (+18,3 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Von den Langzeitarbeitslosen werden 92,7 Prozent (13.491 Personen) in der Grundsicherung betreut.
Unterbeschäftigung
Die Unterbeschäftigung erfasst zusätzlich zur Arbeitslosigkeit auch Personen, die als Teilnehmer von Maßnahmen, aufgrund von Krankheit oder sonstigen Gründen nicht als Arbeitslose gezählt werden. Die Unterbeschäftigung umfasst aktuell 41.296 Personen; das sind 544 Personen mehr als im Vormonat und 1.890 Menschen (-4,4 Prozent) weniger als vor einem Jahr.
Bewegungen auf dem Arbeitsmarkt
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 5.747 Personen arbeitslos. Davon kamen 2.354 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 4.804 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 1.302 eine Erwerbstätigkeit auf.
Stellenangebot
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende.
Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Berufen
Vertrieb | Zahnärzte, Kieferorthopäden | Kaufm., techn. Betriebswirt | Metallbearbeitung | Verwaltung Sozial- Gesundheitswesen.
Aktuell befinden sich damit 2.467 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur. Sie bieten Arbeitsund Fachkräften weiterhin gute Beschäftigungsperspektiven. Der Anstieg ist ein erfreuliches Ergebnis der intensivierten Zusammenarbeit zwischen dem Arbeitgeber-Service der
Agentur für Arbeit und den regionalen Unternehmen.
Berufliche Weiterbildung
Weiterhin positiv entwickelt sich die Weiterbildungsbereitschaft, aktuell nehmen 2.075 Menschen an einer beruflichen Qualifizierung teil. Die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal bietet hierzu laufend Beratungen, Infoveranstaltungen und finanzielle Unterstützung rund um Aus- und Weiterbildung an.
Förder-Check für Unternehmen – unkompliziert Fördermöglichkeiten abfragen
Die Agentur für Arbeit hat vielfältige Möglichkeiten, Unternehmen im Rahmen ihrer Personalplanung finanziell zu unterstützen. Mit dem neuen Fördercheck ist es nun möglich, sich unkompliziert und digital über bestehende Förderangebote zu informieren. Weitere Infos und das Fördercheck-Tool sind unter https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell abrufbar.
Die Regionen im Überblick
Remscheid
Entwicklung der Arbeitslosigkeit
Die Arbeitslosigkeit ist im Remscheid im Januar 2026 gestiegen. 5.067 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 166 Personen mehr (+3,4 Prozent) als im Dezember, aber 173 Personen bzw. 3,3 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 8,4 Prozent und lag mit 0,3 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 8,6 Prozent.
Jugendarbeitslosigkeit
Aktuell sind 467 junge Menschen unter 25 Jahren von Jugendarbeitslosigkeit betroffen - im Vergleich zum Vormonat sind dies 21 Jugendliche (+4,7 Prozent) mehr. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Jugendarbeitslosigkeit um 27 Personen (-5,5 Prozent) gesunken.
Langzeitarbeitslosigkeit
Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Aktuell sind 1.853 Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen, das sind 38 (+2,1 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Von den Langzeitarbeitslosen werden 91,6 Prozent (1.697 Personen) in der Grundsicherung betreut.
Unterbeschäftigung
Die Unterbeschäftigung erfasst zusätzlich zur Arbeitslosigkeit auch Personen, die als Teilnehmer von Maßnahmen, aufgrund von Krankheit oder sonstigen Gründen nicht als Arbeitslose gezählt werden. Die Unterbeschäftigung umfasst aktuell 6.198 Personen; das sind 108 Personen mehr als im Vormonat und 187 Menschen (-2,9 Prozent) weniger als vor einem Jahr.
Bewegungen auf dem Arbeitsmarkt
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 971 Personen arbeitslos. Davon kamen 419 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 813 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 228 eine Erwerbstätigkeit auf.
Stellenangebot
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 253 Stellen wurden im Januar neu gemeldet (132 mehr als im Vormonat und 201 mehr als vor einem Jahr).
Solingen
Entwicklung der Arbeitslosigkeit
Die Arbeitslosigkeit ist im Solingen im Januar 2026 gestiegen. 7.654 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 169 Personen mehr (+2,3 Prozent) als im Dezember und 205 Personen bzw. 2,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 8,7 Prozent und lag mit 0,2 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 8,4 Prozent.
Jugendarbeitslosigkeit
Aktuell sind 696 junge Menschen unter 25 Jahren von Arbeitslosigkeit betroffen - im Vergleich zum Vormonat 13 Jugendliche (+1,9 Prozent) mehr. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Jugendarbeitslosigkeit um 46 Personen (-6,2 Prozent) gesunken.
Langzeitarbeitslose
Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Aktuell sind 3.572 Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen, das sind 70 (+2,0 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Von den Langzeitarbeitslosen werden 91,9 Prozent (3.283 Personen) in der Grundsicherung betreut.
Unterbeschäftigung
Die Unterbeschäftigung erfasst zusätzlich zur Arbeitslosigkeit auch Personen, die als Teilnehmer von Maßnahmen, aufgrund von Krankheit oder sonstigen Gründen nicht als Arbeitslose gezählt werden. Die Unterbeschäftigung umfasst aktuell 9.278 Personen. Das sind 124 Personen mehr als im Vormonat, und 64 Menschen (+0,7 Prozent) mehr als vor einem Jahr.
Bewegungen auf dem Arbeitsmarkt
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.216 Personen arbeitslos. Davon kamen 606 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.039 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 318 eine Erwerbstätigkeit auf.
Stellenangebot
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 89 Stellen wurden im Januar neu gemeldet
(68 weniger als im Vormonat und 38 mehr als vor einem Jahr).
Wuppertal
Entwicklung der Arbeitslosigkeit
Die Arbeitslosigkeit ist im Wuppertal im Januar 2026 gestiegen. 20.854 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 622 Personen mehr (+3,1 Prozent) als im Dezember und 2.314 Personen bzw. 12,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 11,1 Prozent und lag mit 0,4 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 9,8 Prozent.
Jugendarbeitslosigkeit
Aktuell sind 2.035 junge Menschen unter 25 Jahren von Arbeitslosigkeit betroffen - im Vergleich zum Vormonat sind dies 17 Jugendliche (+0,8 Prozent) mehr. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Jugendarbeitslosigkeit um 296 Personen (+17,0 Prozent) gestiegen.
Langzeitarbeitslose
Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Aktuell sind 9.163 Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen, das sind 1.903 (+26,2 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Von den Langzeitarbeitslosen werden 92,9 Prozent (8.511 Personen) in der Grundsicherung betreut.
Unterbeschäftigung
Die Unterbeschäftigung erfasst zusätzlich zur Arbeitslosigkeit auch Personen, die als Teilnehmer von Maßnahmen, aufgrund von Krankheit oder sonstigen Gründen nicht als Arbeitslose gezählt werden. Die Unterbeschäftigung umfasst aktuell 25.820 Personen. Das sind 312 Personen mehr als im Vormonat, aber 1.767 Menschen (-6,4 Prozent) weniger als vor einem Jahr.
Bewegungen auf dem Arbeitsmarkt
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 3.560 Personen arbeitslos. Davon kamen 1.329 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 2.952 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 756 eine Erwerbstätigkeit auf. Stellenangebot Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 214 Stellen wurden im Januar neu gemeldet (88 weniger als im Vormonat, aber 58 mehr als vor einem Jahr).