Erfreulicherweise ist die Arbeitslosigkeit im Februar gegenüber dem Vormonat gesunken. Im Februar waren im Agenturbezirk 33.276 Menschen arbeitslos gemeldet, rund dreihundert weniger als im Januar. Die Entwicklung in den Städten verlief nicht einheitlich: während die Arbeitslosigkeit in Wuppertal in beiden Rechtskreisen merklich abnahm, stieg sie in den beiden anderen Städten an. Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 9,9 Prozent, der Bestand gemeldeter Arbeitsstellen ist auf 2.639 gestiegen.
„Die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt ist ermutigend und gibt der Wirtschaft Rückenwind. Sinkende Arbeitslosigkeit, eine rückläufige Arbeitslosenquote und mehr gemeldete Stellen zeigen, dass Betriebe wieder stärker Personal nachfragen und sich Perspektiven eröffnen. Entscheidend bleibt, diese Dynamik durch gezielte Weiterbildung zu sichern. Unsere Berufsberatung unterstützt Jugendliche wie Erwachsene bei ihrer beruflichen Orientierung, und wir bieten Unternehmen vielfältige Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten an. Darüber informieren wir gerne“, unterstreicht Nathalie Schöndorf, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal.
Entwicklung der Arbeitslosigkeit
Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal im Februar 2026 gesunken. 33.276 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 299 Personen weniger (-0,9 Prozent) als im Januar, aber 1.160 Personen bzw. 3,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 9,9 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 9,5 Prozent.
Aktuell erhalten 10.036 Personen Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung. Das sind 50 Personen weniger als im Vormonat, aber 397 Personen mehr als vor einem Jahr.
Grundsicherung haben 23.240 Personen erhalten. Das sind 249 Personen weniger als im Vormonat, aber 763 Personen mehr als im Vorjahr).
Jugendarbeitslosigkeit
Jugendarbeitslosigkeit
Aktuell sind 3.234 junge Menschen unter 25 Jahren von Jugendarbeitslosigkeit betroffen - im Vergleich zum Vormonat sind dies 36 Jugendliche (+1,1 Prozent) mehr. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Jugendarbeitslosigkeit um 105 Personen (+3,4 Prozent) gestiegen.
Langzeitarbeitslose
Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im Vergleich zum Vorjahresmonat gesunken. Aktuell sind 14.473 Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen, das sind 1.637 (+12,8 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Von den Langzeitarbeitslosen werden 92,5 Prozent (13.389 Personen) in der Grundsicherung betreut.
Unterbeschäftigung
Die Unterbeschäftigung erfasst zusätzlich zur Arbeitslosigkeit auch Personen, die als Teilnehmer von Maßnahmen, aufgrund von Krankheit oder sonstigen Gründen nicht als Arbeitslose gezählt werden. Die Unterbeschäftigung umfasst aktuell 41.573 Personen; das sind 61 Personen mehr als im Vormonat, aber 1.616 Menschen (-3,7 Prozent) weniger als vor einem Jahr.
Bewegung auf dem Arbeitsmarkt
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 5.768 Personen arbeitslos. Davon kamen 1.802 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 6.071 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 1.491 eine Erwerbstätigkeit auf.
Stellenangebot
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende:
Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Berufen
Altenpflege | Verkauf | Maschinenbau-, Betriebstechnik | Büro-, Sekretariatskräfte |
Gesundheits-, Krankenpflege
Aktuell befinden sich damit 2.639 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur. Sie bieten Arbeits- und Fachkräften weiterhin gute Beschäftigungsperspektiven. Der Anstieg ist ein erfreuliches Ergebnis der intensivierten Zusammenarbeit zwischen dem Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit und den regionalen Unternehmen.
Berufliche Weiterbildung
Weiterhin gefragt ist die Weiterbildungsbereitschaft, aktuell nehmen 2.014 Menschen an einer beruflichen Qualifizierung teil. Die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal bietet hierzu laufend Beratungen, Infoveranstaltungen und finanzielle Unterstützung rund um Aus- und Weiterbildung an.
Förder-Check für Unternehmen – unkompliziert Fördermöglichkeiten abfragen
Die Agentur für Arbeit hat vielfältige Möglichkeiten, Unternehmen im Rahmen ihrer Personalplanung finanziell zu unterstützen. Mit dem neuen Fördercheck ist es nun möglich, sich unkompliziert und digital über bestehende Förderangebote zu informieren.
Weitere Infos und das Fördercheck-Tool sind unter https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell abrufbar.
Die Regionen im Überblick
Remscheid
Entwicklung der Arbeitslosigkeit
Die Arbeitslosigkeit ist im Remscheid im Februar 2026 gestiegen. 5.122 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 55 Personen mehr (1,1 Prozent) als im Januar, aber 128 Personen bzw. 2,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 8,5 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 8,7 Prozent.
Jugendarbeitslosigkeit
Aktuell sind 489 junge Menschen unter 25 Jahren von Jugendarbeitslosigkeit betroffen - im Vergleich zum Vormonat sind dies 22 Jugendliche (+4,7 Prozent) mehr. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Jugendarbeitslosigkeit um 29 Personen (-5,6 Prozent) gesunken.
Langzeitarbeitslosigkeit
Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Aktuell sind 1.864 Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen, das sind 86 (+4,8 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Von den Langzeitarbeitslosen werden 91,5 Prozent (1.706 Personen) in der Grundsicherung betreut.
Unterbeschäftigung
Die Unterbeschäftigung erfasst zusätzlich zur Arbeitslosigkeit auch Personen, die als Teilnehmer von Maßnahmen, aufgrund von Krankheit oder sonstigen Gründen nicht als Arbeitslose gezählt werden. Die Unterbeschäftigung umfasst aktuell 6.254 Personen; das sind 50 Personen mehr als im Vormonat, aber 221 Menschen (-3,4 Prozent) weniger als vor einem Jahr.
Bewegungen auf dem Arbeitsmarkt
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.000 Personen arbeitslos. Davon kamen 299 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 943 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 237 eine Erwerbstätigkeit auf.
Stellenangebot
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 123 Stellen wurden im Februar neu gemeldet (130 weniger als im Vormonat, aber 27 mehr als vor einem Jahr).
Solingen
Entwicklung der Arbeitslosigkeit
Die Arbeitslosigkeit ist im Solingen im Februar 2026 gestiegen. 7.670 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 16 Personen mehr (0,2 Prozent) als im Januar und 308 Personen bzw. 4,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 8,7 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 8,3 Prozent.
Jugendarbeitslosigkeit
Aktuell sind 737 junge Menschen unter 25 Jahren von Arbeitslosigkeit betroffen - im Vergleich zum Vormonat 41 Jugendliche (+5,9 Prozent) mehr. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Jugendarbeitslosigkeit um 5 Personen (-0,7 Prozent) gesunken.
Langzeitarbeitslose
Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Aktuell sind 3.572 Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen, das sind 283 (+8,6 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Von den Langzeitarbeitslosen werden 92,1 Prozent (3.291 Personen) in der Grundsicherung betreut.
Unterbeschäftigung
Die Unterbeschäftigung erfasst zusätzlich zur Arbeitslosigkeit auch Personen, die als Teilnehmer von Maßnahmen, aufgrund von Krankheit oder sonstigen Gründen nicht als Arbeitslose gezählt werden. Die Unterbeschäftigung umfasst aktuell 9.380 Personen. Das sind 72 Personen mehr als im Vormonat und 80 Menschen (+0,9 Prozent) mehr als vor einem Jahr.
Bewegungen auf dem Arbeitsmarkt
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.297 Personen arbeitslos. Davon kamen 496 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.274 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 380 eine Erwerbstätigkeit auf.
Stellenangebot
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 146 Stellen wurden im Februar neu gemeldet (57 mehr als im Vormonat und 22 mehr als vor einem Jahr).
Wuppertal
Entwicklung der Arbeitslosigkeit
Die Arbeitslosigkeit ist im Wuppertal im Februar 2026 gesunken. 20.484 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 370 Personen weniger (-1,8 Prozent) als im Januar, aber 980 Personen bzw. 5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 10,9 Prozent und lag mit 0,2 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 10,3 Prozent.
Jugendarbeitslosigkeit
Aktuell sind 2.008 junge Menschen unter 25 Jahren von Arbeitslosigkeit betroffen - im Vergleich zum Vormonat sind dies 27 Jugendliche (-1,3 Prozent) weniger. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Jugendarbeitslosigkeit um 139 Personen (+7,4 Prozent) gestiegen.
Langzeitarbeitslose
Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Aktuell sind 9.037 Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen, das sind 1.268 (+16,3 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Von den Langzeitarbeitslosen werden 92,9 Prozent (8.392 Personen) in der Grundsicherung betreut.
Unterbeschäftigung
Die Unterbeschäftigung erfasst zusätzlich zur Arbeitslosigkeit auch Personen, die als Teilnehmer von Maßnahmen, aufgrund von Krankheit oder sonstigen Gründen nicht als Arbeitslose gezählt werden. Die Unterbeschäftigung umfasst aktuell 25.939 Personen. Das sind 61 Personen weniger als im Vormonat und 1.475 Menschen (-5,4 Prozent) weniger als vor einem Jahr.
Bewegungen auf dem Arbeitsmarkt
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 3.471 Personen arbeitslos. Davon kamen 1.007 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 3.854 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 874 eine Erwerbstätigkeit auf.
Stellenangebot
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 374 Stellen wurden im Februar neu gemeldet (160 mehr als im Vormonat und 137 mehr als vor einem Jahr).