Leons Erfahrungsbericht zum Pre- und Onboarding bei der BA

Leon hat von 2018 bis 2021 das duale Studium bei der Bundesagentur für Arbeit absolviert. In seinem Erfahrungsbericht erzählt er wie er das Pre- und Onboarding als Studierender und nach Abschluss seines Studiums bei der Bundesagentur für Arbeit erlebt hat.

Wie ging es nach deinem Vorstellungsgespräch für das duale Studium weiter?

Ich war noch mitten in meinem Tagesalltag meines Freiwilligen Sozialen Jahres, als ich 2 Wochen nach meinem Vorstellungsgespräch bei der Agentur für Arbeit den Anruf einer netten Mitarbeiterin aus dem Ausbildungs- und Qualifizierungsteam erhielt, mit der ich die Zusage für meinen dualen Studienplatz für den Studiengang Arbeitsmarktmanagement erhalten habe. Ich fühlte mich von Anfang an sehr wertgeschätzt.

Von da an ging für mich alles sehr schnell und organisiert vonstatten. Im Sommer hatte ich dann meine Vertragsunterzeichnung in einer sehr netten Runde mit meinen anderen Mitstudierenden. Wir haben direkt Kontaktdaten ausgetauscht. So konnten wir uns vernetzen und uns gemeinsam auf das duale Studium vorbereiten. Wir erhielten bei der Vertragsunterzeichnung alle einen Ordner, in dem alle möglichen wissenswerten Informationen zur Bundesagentur für Arbeit zu finden waren. Vom Abkürzungsverzeichnis der BA bis hin zu einer Art „Ausbildungsknigge“ waren das Tipps, um bei Praxisphasen in den unterschiedlichen Teams einen guten Eindruck zu machen. Das hat mir sehr geholfen.

Die pädagogischen Fachkräfte bei der BA aus dem Team Ausbildung und Qualifizierung haben mich immer unterstützt und waren für mich sehr nahbar und hilfsbereit. Zudem haben wir als dual Studierende alle einen gemeinsamen Tutor, der uns gerade fachlich immer zur Seite stand und sich vor allem in unseren Praxisphasen klasse um uns gekümmert hat.

Wie waren deine ersten Tage an der Hochschule?

Meine ersten Tage als dualer Student an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit in Schwerin waren anfangs von Aufregung und Nervosität geprägt. Zusammen mit mir haben 200 Studierende aus allen nördlichen und ostdeutschen Bundesländern gestartet. Nachdem die ersten organisatorischen Dinge (Campusschlüssel, Merkblätter und Eintragungen bei der HdBA) geklärt waren und ich meine Mitstudierenden kennen lernen durfte, war die Nervosität verflogen. Für mich begann eine wirklich tolle und prägende Zeit, auf die ich gerne zurückblicke und in der ich Freunde fürs Leben gefunden habe.

In unserer ersten Woche (Orientierungswoche), haben wir unterschiedlichste Module, Kennenlernsequenzen und Vorbereitungsseminare besucht, um für Themen wie selbstständiges Lernen, emotionale Resilienz und wissenschaftliches Arbeiten vorbereitet zu werden. 

Zusätzlich zu den Seminaren in der Orientierungswoche gab es auch gemeinsame Freizeitaktivitäten, um uns besser kennen zu lernen. Die Studenten, die zwei Jahrgänge über uns und zeitgleich mit uns am Campus waren, haben beispielsweise eine Stadtrallye für uns organisiert, in der wir an unterschiedlichen Stationen verschiedenen „Spaß-Aufgaben“ lösen und damit Punkte sammeln mussten. Den Abend haben wir dann gemeinsam in der Kellerklause, unserer eigenen Studentenbar, ausklingen lassen. Das ist immer noch eine tolle Erinnerung für mich.

Wie ist das Onboarding bei deinem Erstansatz nach deinem dualen Studium abgelaufen?

Nach meinem Studium habe ich im Arbeitgeber-Service angefangen. Vor dem Start hatte ich schon eine wirklich nette E-Mail von meiner Teamleiterin bekommen, in der sie mir mitteilte, dass sich das Team sehr auf mich freut.

Am ersten Arbeitstag wurde ich von meinen Kolleginnen und Kollegen sehr herzlich empfangen. Sie haben meinen Arbeitsplatz mit Willkommensdeko geschmückt und mir eine Karte geschrieben. Der Onboardingprozess im Rahmen meiner Einarbeitungsphase wurde mir von Beginn an von meiner Führungskraft sehr transparent erklärt. Es wurde ein „Einarbeitungsstream“ mit sinnvollen Schulungen für die Tätigkeit für mich erstellt. Ich hatte drei Patinnen bzw. Paten, die mich umfassend eingearbeitet und unterstützt haben. Ich wurde von Anfang an als vollwertiges Teammitglied behandelt. Durch freiwillige, gemeinsame Treffen nach Feierabend (z.B. gemeinsames Essen) wurde mir das Einleben ins Team noch leichter gemacht. 

Im Rahmen der zu Beginn geplanten Schulungen konnte ich mir immer mehr Fachwissen aneignen und in meiner alltäglichen Arbeit einsetzen. Über den Fortschritt meiner Einarbeitung stand ich immer im Austausch mit meiner Führungskraft. Das half mir sehr dabei, einschätzen zu können, welches Fachwissen mir noch fehlt. Durch Hospitationen bei allen meinen Kolleginnen und Kollegen, konnte ich mir sehr viel abschauen und viele Tipps mitnehmen. Das hilft mir auch heute noch in meiner täglichen Arbeit.

Hattest du ein besonders schönes Erlebnis während deines Onboardingprozesses?

Ein besonders schönes Erlebnis war beispielsweise eine Arbeitgeberservice-Schulung in Hannover, bei der neu gestartete Kolleginnen und Kollegen aus ganz Deutschland zusammengekommen sind. Neben spannenden Schulungstagen, hatten wir am Abend viel Zeit uns auszutauschen (z.B. bei einem gemeinsamen Weihnachtsmarktbesuch, beim Essen oder Kartenspielen). Bis heute sind wir alle gut miteinander vernetzt und tauschen unser Fachwissen aus. Das ist für mich ein großer Gewinn.