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Als Au-pair ins Ausland

Die 18-jährige Nadine hat die Zeit zwischen Schulabschluss und Studienbeginn gut genutzt. Einen Tag nach der letzten Prüfung für das Fachabitur saß sie im Flieger. Ihr Ziel war Irland. Dort kümmerte sie sich als Au-pair um zwei Kinder – und verbesserte ganz nebenbei ihre Englischkenntnisse.

3 Monate in einer irischen Familie leben – dafür hatte sich Nadine vor allem wegen ihres geplanten Studiums entschieden. Schließlich sollten dort bereits im 1. Semester Vorlesungen auf Englisch auf dem Stundenplan stehen. Nadines Problem: „In der Schule war ich in Englisch nicht besonders gut“. Deswegen habe ich überlegt, was ich machen kann, damit ich bis zum Studienbeginn in der Sprache fit bin.“ 
Bekannte machten sie auf Au-pair-Programme aufmerksam. Nadine wandte sich an die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit. Sie informiert darüber, was bei einer Überbrückungszeit im Ausland zu beachten ist und wie man ein passendes Angebot findet. 

Nadine wollte unbedingt nach Irland: „Ein Jahr vorher hatte meine Cousine dort geheiratet. Ich war geflasht von der Landschaft und der Herzlichkeit der Einheimischen.“

 

Nadine
Mehr als 1.000 Kilometer trennen Irland von Nadines Heimat.

Kompetenzen in der Bewerbung belegen

Über die Gütegemeinschaft Au pair e.V. gelangte sie zu einer Vermittlungsagentur, die junge Menschen bei der Suche nach einer Gastfamilie unterstützt. Dort bewarb sie sich als Au-pair. In ihrer Bewerbung musste sie Praxiserfahrung mit Kindern nachweisen – für Nadine kein Problem: „Vor meinem Au-pair-Aufenthalt habe ich Freizeitprogramme für Kinder gestaltet.“ Sie absolvierte außerdem Praktika in einer Grundschule und half auf der Säuglingsstation eines Krankenhauses . 
Über die Vermittlungsagentur kam Nadine in Kontakt zu einer Familie in Irland. Über ein Videotelefonat tauschten sie sich aus: „Wir haben darüber gesprochen, wie wir uns die gemeinsame Zeit vorstellen. Und dann haben sie sich für mich entschieden“, erzählt Nadine stolz.

 

Nadine mit ihren Au-Pair-Kindern
Zusammen Hausaufgaben machen – dadurch hat Nadine ihr Englisch verbessert.

Voller Einsatz bei der Gastfamilie

Wenige Wochen später war Nadine schon in Greystones, einer Küstenstadt im Osten Irlands. Dort leben ihre Gasteltern mit den Kindern Caoimhe und Darragh. Das 8 Jahre alte Mädchen und den 11 Jahre alten Jungen betreute sie 3 Monate lang. Darragh und Caoimhe hatten gerade Sommerferien. Nadine war deshalb den ganzen Tag im Einsatz. Sie versorgte und unterhielt die Kinder: „Wir haben miteinander gekocht und gegessen, sind runter zum Strand gefahren oder haben Tennis gespielt“. Auch wenn die vielen Stunden mit den Kindern manchmal anstrengend waren, hat Nadine die Zeit mit ihnen sehr genossen.

Nadine mit Caoimhe
Erfahrung in der Kinderbetreuung konnte Nadine schon vor ihrem Au-pair-Aufenthalt sammeln.

Persönlich und sprachlich weiterentwickelt

„Meine Zeit als Au-pair war eine tolle Erfahrung! Ich habe mein Englisch verbessert und bin viel selbstbewusster geworden.“

„Als Au-pair zu arbeiten, war für mich genau das Richtige“, sagt Nadine. In Irland hat sie dadurch nicht nur ihr Englisch verbessert, sondern sich auch persönlich weiterentwickelt: „Durch einen Auslandsaufenthalt wirst Du viel selbstbewusster. Du musst alleine zurechtkommen, dich in der fremden Sprache verständlich machen und Verantwortung tragen. Da lernt man viel über sich selbst, über die Menschen und das Land. Das alles hat einfach super viel Spaß gemacht.“