Arbeitsagentur passt Standortstruktur im Landkreis Görlitz an

Geschäftsstellen werden zum 1. Februar 2026 zusammengelegt

27.01.2026 | Presseinfo Nr. 4

Zum 1. Februar 2026 passt die Arbeitsagentur ihre Standortstruktur im Landkreis Görlitz an. Die Geschäftsstellen in Niesky und Löbau werden künftig mit benachbarten Dienststellen zusammengelegt. Ziel ist es, den Service für Bürgerinnen und Bürger auch in Zukunft verlässlich anzubieten.

Für alle Bürgerinnen und Bürger bleibt die Arbeitsagentur weiterhin persönlich, telefonisch und online erreichbar. Kundinnen und Kunden der Geschäftsstellen Niesky und Löbau können künftig – je nach Wohnort – die nächstgelegenen Standorte in Weißwasser, Görlitz oder Zittau nutzen.

Unverändert gilt: Für eine persönliche Vorsprache ist weiterhin ein Termin erforderlich. So können Wartezeiten vermieden und Gespräche gut vorbereitet werden. Termine sollten rechtzeitig vereinbart werden, am einfachsten online unter www.arbeitsagentur.de/bautzen oder über die gebührenfreie Hotline unter 0800 4 5555 00. Zusätzlich steht die Videoberatung zur Verfügung, die Wege und Zeit spart.

Viele Anliegen lassen sich zudem schnell und unkompliziert online erledigen – rund um die Uhr unter www.arbeitsagentur.de/eservices. Dazu gehören unter anderem die Arbeitsuchend- oder Arbeitslosmeldung, die Beantragung von Geldleistungen oder die Mitteilung von Veränderungen.

Gründe für die Zusammenlegung

Hintergrund der Standortzusammenlegung sind zwei zentrale Entwicklungen: Zum einen nutzen immer mehr Kundinnen und Kunden die digitalen Angebote der Arbeitsagentur. Denn auch in vielen anderen Lebensbereichen sind Online-Services heute selbstverständlich und werden gut angenommen.

Zum anderen wirkt sich der demografische Wandel auf den Personalbestand der Arbeitsagentur aus. Die nachrückenden Jahrgänge sind kleiner und können das altersbedingte Ausscheiden vieler Beschäftigter nicht vollständig ausgleichen.

Ziel der Maßnahme

Durch die Zusammenlegung der Standorte kann die Arbeitsagentur Personal und Ressourcen besser bündeln und flexibler einsetzen. So bleibt die persönliche Beratung weiterhin möglich und der Service für alle Bürgerinnen und Bürger langfristig gesichert.