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Bedarfsgemeinschaft
Definition: Eine Bedarfsgemeinschaft umfasst in der Regel die engsten Familienmitglieder in einem Haushalt. Für sie wird das Arbeitslosengeld II gemeinsam berechnet.

Auch: BG, Lebensgemeinschaft, Einstehensgemeinschaft, Familie

Eine Bedarfsgemeinschaft besteht aus mindestens einer erwerbsfähigen Person. Hinzu kommen

  • die Partnerin oder der Partner und
  • (unverheiratete) Kinder unter 25 Jahren, die mit im Haushalt leben.

Als Partnerin oder Partner gelten die Ehefrau beziehungsweise der Ehemann oder die Person, mit der die Antragstellerin oder der Antragsteller in einer eheähnlichen Gemeinschaft oder eingetragenen Lebenspartnerschaft lebt.

Kinder zählen nur dann zur Bedarfsgemeinschaft, wenn sie ihren Bedarf nicht durch ein eigenes Einkommen (zum Beispiel Kindergeld, Unterhalt, Kinderzuschlag) oder Vermögen decken können.

Berechnet das Jobcenter das Arbeitslosengeld II, so berücksichtigt es Einkommen und Vermögen der Antragstellerin beziehungsweise des Antragstellers und der Partnerin beziehungsweise des Partners.

Eine Bedarfsgemeinschaft setzt voraus, dass ihre Mitglieder in einer Wohnung oder in einem Haus zusammenleben.

Über diese Regelfälle hinaus gibt es Ausnahmen. Dazu berät Sie gerne die Leistungsabteilung Ihres Jobcenters.