Gesundheitsberufe gehen uns alle an ?!

Spannend, herausfordernd und so viel mehr

Die Pflegebranche befindet sich im Wandel. Der Fachkräftemangel, stärkere Technisierung und immer mehr zu pflegende Menschen. Das sind Herausforderungen, die auch neue Chancen bieten.

Die zunehmende gesellschaftliche Bedeutung wird zu einer Aufwertung der Pflegeberufe führen: Finanziell und für die beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten.

In der Pflege (Gesundheits- Krankenpflege, Rettungsdienst, Geburtshilfe und Altenpflege) sind 1,66 Mio Personen beschäftigt, davon rund 28% Helfer und 72% Fachkräfte/Spezialisten. Am stärksten stieg zuletzt die Zahl der Beschäftigten in der Altenpflege. Es besteht schon jetzt eine Versorgungslücke von schätzungsweise 35.000 offene Stellen die sich bis 2025 auf bis zu 200.000 Stellen vergrößern wird.

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Viel Varianz: Löhne in der Pflege

Im Bezug auf die Löhne, hat sich in den vergangenen Jahren etwas getan. Die Entgelte in der Krankenpflege sind seit 2012 weitgehend entsprechend der allgemeinen Lohnentwicklung gestiegen, die Beschäftigten in den Altenpflegeberufen konnten erkennbar aufholen und im Jahr 2020 liegen die Entgelte für die Fachkräfte in der Altenpflege erstmals über dem Durchschnitt aller Beschäftigten. Allerdings stagnierte die Lohnentwicklung im Jahr 2020 coronabedingt in vielen Branchen. Auch die Löhne der Helfer in der Altenpflege haben sich seit 2012 überdurchschnittlich entwickelt. Dadurch wurden die Lohnunterschiede zwischen Alten- und Krankenpflege über die Zeit etwas geringer, sind aber immer noch sehr ausgeprägt.


 

Grafik Pflege2

Die Beschäftigung in den Pflegeberufen ist seit 2015 im Bereich der Helfer weit überdurchschnittlich gestiegen. Das Wachstum der Fachkräfte in der Pflege liegt zwischen September 2015 und September 2021 etwas über dem Durchschnitt aller Beschäftigten in Deutschland. Lediglich die Entwicklung der Spezialisten in der Fachkrankenpflege (z.B. OP-Schwestern oder Kinderfachkrankenpflege) stagniert seit 2015 bei gut 70.000 Beschäftigten.
Quelle: Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit