Wage den Sprung - Wege ins Ausland

Unser Angebot für Auslandsinteressierte

Ausbildung

Das Berufsbildungsgesetz das Recht fest geschrieben, einen Teil der Ausbildung im Ausland absolvieren zu können. Bis zu einem Viertel der Lehrzeit können Sie heute als Auszubildende/r in einem anderen Land verbringen und sich in Deutschland anrechnen lassen. Nähere Informationen erhalten Sie bei der Informations- und Beratungsstelle für Auslandsaufenthalte in der beruflichen Bildung unter www.go-ibs.de.

Zunächst sollten Sie sich bei Ihrem Ausbilder oder Berufsschullehrer nach Austausch- und Praktikantenprogrammen erkundigen. Auslandsaufenthalte für Auszubildende werden in der Regel von Bildungseinrichtungen organisiert und über das EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport mit Namen ERASMUS Plus gefördert. Weitere Informationen dazu gibt es unter www.mach-mehr-aus-deiner-ausbildung.de.

Leider gibt es noch kein großes Angebot für Interessenten, die eine berufliche Erstausbildung komplett im Ausland absolvieren möchten. In ausgewählten Ländern findet man vereinzelt Programme, die von der jeweiligen Außenhandelskammer betreut werden. In der Regel richten sich diese Programme an junge Leute, die im jeweiligen Land wohnhaft sind. Es gibt einige Möglichkeiten, die sich speziell an Deutsche richten. Die IHK Aachen bietet zum Beispiel den Ausbildungsgang „Duale deutsch-französische kaufmännische Ausbildung in Paris“ an. Informationen dazu finden Sie unter www.aachen.ihk.de/bildung/Ausbildung_International.

Übrigens: Mit dem Europass-Mobilitätsnachweis hat die Europäische Union ein europaweit einheitliches Dokument geschaffen, das alle im Ausland gemachten Lernerfahrungen dokumentiert. Der Europass enthält Angaben zu den Inhalten, den Zielen und der Dauer des Auslandsaufenthaltes. Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.europass-info.de.

Kontakt:

Virtuelles Welcome Center
Villemombler Straße 76
53123 Bonn

Tel:  +49 228 713 1313
Fax: +49 228 713 1111

Jobs und Praktika

Sprachenkenntnisse, Wissen über andere Länder, interkulturelle Kompetenz - in vielen Berufen werden internationale Arbeitserfahrungen immer wichtiger. Praktika und Jobmöglichkeiten im Ausland bieten die Möglichkeit dazu. Besonders Übergangsphasen - zwischen Schule und Ausbildung oder Studium oder nach einem berufsqualifizierenden Abschluss - lassen sich so sinnvoll füllen.

Tipps für die eigenständige Suche: Bei der eigenen Suche ist zu beachten, dass der Begriff "Praktikum" beziehungsweise das, was wir darunter verstehen, nicht überall bekannt ist. In Deutschland ist das Praktikum ein allseits bekannter und gängiger Weg, um Erfahrungen in der Arbeitswelt zu sammeln und das Lernen in Schule, Berufsausbildung, Weiterbildung oder Studium durch Praxisbezug zu ergänzen. Auch in anderen Sprachen finden sich die Begriffe Praktikum: stage, internship, prácticas … Doch damit ist inhaltlich nicht immer das Gleiche gemeint. In anderen Ländern kann es sich dabei um einen Saison- oder Ferienjob oder eine befristete Arbeit handeln. In den meisten europäischen Ländern ist ein Praktikum aus rechtlichen Gründen nur als Bestandteil eines Studiums oder einer Ausbildung möglich. Die Tätigkeit in einem Betrieb begründet hier ansonsten sofort ein reguläres Arbeitsverhältnis, für das in vielen EU-Ländern ein so genannter "Mindestlohn" gesetzlich vorgeschrieben ist. Die Bereitschaft von Firmen, Praktikanten aufzunehmen, ist in diesen Fällen eher gering oder es werden im Gegenzug schon verwertbare berufliche Kenntnisse vorausgesetzt. Wer im Ausland dennoch ein Praktikum anstrebt, kann sein Ziel daher in der Regel nur im Rahmen von europäischen Programmen oder mit einer Organisation im In- oder Ausland verwirklichen.

Weitere Informationen zum Thema Jobs & Praktika im Ausland finden Sie auch unter www.rausvonzuhaus.de. Das Team der Eurodesk-Beratungsstelle in Bonn beantwortet Fragen und gibt Tipps rund um die Themen Freiwilligendienste, Au Pair und Work-camps im Ausland. Sie erreichen das Team unter der Rufnummer 0228/ 9506-250 oder per E-Mail über die Adresse eurodeskde@eurodesk.org. Unter www.eurodesk.tv finden Sie darüber hinaus Informationen zu Mobilitätsprogrammen und Europa im Videoformat.

Studieren

Aufgrund der vielfältigen internationalen Wirtschaftsbeziehungen steigt die weltweite Nachfrage nach Hochschulabsolventen und -absolventinnen, die über Auslandserfahrung, Sprachkenntnisse und interkulturelle Kompetenz verfügen.

Immer mehr deutsche Studierende zieht es daher für ein oder mehrere Semester ins Ausland. Ob ein Auslandssemester oder ein komplettes Auslandsstudium: Wagen Sie den Blick über den Tellerrand. So lernen Sie neue Kulturen kennen, entwickeln sich persönlich weiter und können sich wichtige Soft- skills aneignen. Zudem können sich durch globales Netzwerken neue akademische und berufliche Perspektiven eröffnen.

Im Jahr 2012 waren es 138.500 deutsche Studenten, fast 3.000 mehr als im Vorjahr, die an ausländischen Hochschulen eingeschrieben waren. Davon wurden 37.500 Studenten im Rahmen des EU-Erasmus-Programms gefördert.

Mit Informationen und Beratung zum Thema Hochschullandschaft, Studienangebote, internationale Abschlüsse, Zulassungsvoraussetzungen, Studiengebühren und Finanzierungsmöglichkeiten unterstützt die ZAV Sie bei der Planung Ihres Auslandsstudiums.


Arbeiten

Berufserfahrung im Ausland ist heutzutage selbstverständlicher Bestandteil der beruflichen Laufbahn. Naturgemäß sind mit diesem Schritt viele Fragen verbunden. Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit unterstützen Sie bei der Stellensuche im Ausland. Wir bleiben auch während Ihres Auslandsaufenthaltes Ihr Ansprechpartner und unterstützen Sie bei der Rückkehr nach Deutschland.