Was leistet das Projekt?

Unser Leistungsangebot für Arbeitgeber*innen

Das Projekt THAMM bietet Arbeitgeber*innen ein rundes Servicepaket an:

Information und Beratung für Arbeitgeber*innen

  • Informationsveranstaltungen für interessierte Arbeitgeber*innen bundesweit
  • Individuelle Beratung von Arbeitgeber*innen
  • Abschluss von Kooperationsvereinbarungen
  • Weiterbildungsangebote zu interkultureller Kooperation und Kompetenz

Das Projekt THAMM organisiert Informationsveranstaltungen für interessierte Arbeitgeber*innen in mehreren Bundesländern. Dort werden der Projektablauf sowie die Teilnahmekonditionen am Projekt vorgestellt und erste wichtige Fragen geklärt. Das Projektteam bietet zudem bei Bedarf eine individuelle Beratung für Arbeitgeber*innen an. Bei starkem Interesse wird eine Kooperationsvereinbarung zwischen der GIZ und den Arbeitgeber*innen über Teilnahmebedingungen und die gewünschte Anzahl an Fachkräften bzw. Auszubildenden abgeschlossen. Vor der Einreise der Auszubildenden und Fachkräfte nehmen die Arbeitgeber*innen an Trainings zu interkultureller Kommunikation und Kompetenz teil.

Vermittlungsprozess von Fachkräften und Auszubildenden

  • Vorauswahl von Bewerber*innen und individuelle Vermittlungsvorschläge
  • Persönliche Auswahlgespräche

Die Auswahl vor Ort wird gemeinsam von der nationalen Arbeitsverwaltung, der ZAV und der GIZ durchgeführt. Die Bewerber*innen werden anhand formaler Kriterien und persönlicher Auswahlgespräche im Herkunftsland ausgewählt. Die GIZ unterstützt das Verfahren und die Organisation der Auswahlgespräche vor Ort und digital. Die ZAV stellt die persönliche und fachliche Qualifikation der Bewerber*innen durch persönliche bzw. virtuelle Auswahlgespräche fest. Nachdem Präferenzen abgefragt wurden, erhalten die interessierten Arbeitgeber*innen eine Auswahl an geeigneten Bewerber*innen, die diese in Vorstellungsgesprächen (per Skype oder vor Ort) kennenlernen und für eine Ausbildung oder Beschäftigung in ihrem Betrieb auswählen können. Die Vorstellungsgespräche werden von den Projektteams der GIZ und der ZAV vorbereitet und durchgeführt.

Vorbereitung der Teilnehmer*innen vor der Einreise

  • Organisation eines Deutsch-Intensivsprachkurses bis Niveau B1
  • Interkulturelle Vorbereitung der Auszubildenden und Fachkräfte
  • Unterstützung beim Anerkennungsprozess von Qualifikationen
  • Vorbereitung der Ausreise inklusive Unterstützung im Visumverfahren
  • Interkulturelle Fortbildung und Beratung zu aufenthaltsrechtlichen Fragen

Das Projektteam der GIZ vor Ort begleitet die Teilnehmer*innen beim Sprachkurs, dem Anerkennungsprozess sowie der Ausreisevorbereitung. Nach dem Auswahlverfahren absolvieren die Teilnehmer*innen Deutschsprachkurse bis zum Niveau B1 und werden durch zusätzliche Informationsveranstaltungen auf das Leben und Arbeiten in Deutschland vorbereitet. Bei Fachkräften unterstützen die GIZ und die ZAV außerdem den Anerkennungsprozess. Die Ausreise und das Visum werden im Herkunftsland mit Unterstützung der GIZ organisiert und beantragt. Parallel zur Vorbereitung der Auszubildenden und Fachkräfte im Herkunftsland bietet die ZAV den Arbeitgeber*innen eine individuelle Beratung, zum Beispiel zu aufenthaltsrechtlichen Fragen. Zusätzlich führt die GIZ interkulturelle Fortbildungen vor der Einreise der Teilnehmer*innen durch.

Integrationsbegleitung nach der Einreise und Arbeitsstart

  • Betreuung der Teilnehmer*innen in den ersten 3-6 Monaten des Beschäftigungsverhältnisses
  • Beratung und Unterstützung der Arbeitgeber*innen

Nach der erfolgreichen Einreise werden Willkommensveranstaltungen für Auszubildende und Fachkräfte sowie Arbeitgeber*innen organisiert. Diese umfassen auch Module zu notwendigen Behördengängen. Außerdem wird eine Willkommensbroschüre mit ersten wichtigen Informationen nach der Einreise ausgehändigt. Bei Fragen oder Problemen stehen den Teilnehmer*innen sowie den Arbeitgeber*innen Ansprechpersonen im Projektteam zu Verfügung, unter anderem über eine regelmäßige telefonische Sprechstunde.

Ihre Teilnahme als Arbeitgeber*in an THAMM setzt voraus:

Bei Auszubildenden: Sie zahlen eine Ausbildungsvergütung zur Sicherung des Lebensunterhalts von mindestens 939 Euro brutto pro Monat (Voraussetzung für die Visaerteilung; die Differenz zur Ausbildungsvergütung laut Tarifvertrag kann durch die Übernahme von Sachleistungen, z.B. für eine Unterkunft, ausgeglichen werden). 

Bei Fachkräften: Sie übernehmen die Kosten für Anpassungsqualifikationen in Deutschland, die eventuell für die volle Anerkennung des nationalen Berufsabschlusses notwendig sind.

Sie unterstützen bei der Organisierung einer adäquaten, aber nicht zu teuren Unterbringung für die Teilnehmer*innen.

Sie übernehmen die Reisekosten Ihrer neuen Mitarbeiter*innen aus dem Herkunftsland nach Deutschland.

Sie finanzieren einen weiterführenden Deutschsprachkurs (B2-Niveau) nach Ausbildungs- beziehungsweise Arbeitsbeginn.