Erfolgsbeispiel Familie Bähr: Hilfe durch eine gemeinsame Beratung

Familie Bähr – das sind Max Bähr (35), seine Frau Elvira (34) und die Kinder Christina (12) und Lars (9). Die Familie hat wenig Geld. In einem gemeinsamen Beratungsgespräch beim Jobcenter erfahren Max und Elvira, wie sie das ändern können.

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Das Ziel: Besseres Einkommen und Betreuung für die Kinder

Max Bähr ist ausgebildeter Metallbauer und arbeitet seit 5 Jahren bei einer Zeitarbeitsfirma, die nur schlecht zahlt. Die Familie muss mit Bürgergeld aufstocken, um über die Runden zu kommen. Max bewirbt sich immer wieder auf andere Stellen, doch erhält nur Absagen. Er fühlt sich allein dafür verantwortlich, dass die Familie Geld hat.

Elvira Bähr ist Kauffrau für Büromanagement. Seit Christinas Geburt vor 12 Jahren arbeitet sie jedoch nicht mehr in ihrem Beruf. Vormittags kümmert sie sich um den Haushalt, nachmittags hilft sie den Kindern bei den Hausaufgaben.

Zweimal in der Woche putzt Elvira abends in einem Bürogebäude, um etwas dazuzuverdienen. Doch der Minijob wirft nicht viel ab. Elvira möchte wieder in ihren Beruf einsteigen. Zuerst will sie aber sicher sein, dass die Kinder während ihrer Arbeitszeit gut betreut werden.

Die Kinder leiden darunter, dass das Geld immer knapp ist. Weil sich die Familie vieles nicht leisten kann, fühlen sie sich häufig ausgegrenzt. Christina hat außerdem Schwierigkeiten, in der Schule mitzukommen.

Erfolgssteckbrief Elvira (34)

Wunschmehr Geld für die Familie
QualifikationKauffrau für Büromanagement
Herausforderungenberuflich wiedereinsteigen, Kinderbetreuung sicherstellen
Job-Aussichtenmangelhaft
Mit Unterstützunggut

Der Weg von Familie Bähr

1. Elvira und Max vereinbaren einen Termin beim Jobcenter.

Max hat wieder eine Absage auf eine Bewerbung bekommen. Sein Traum von einer neuen Stelle rückt in immer weitere Ferne.

Das Ehepaar Bähr merkt, dass es alleine nicht weiterkommt. Max schlägt seiner Frau vor, gemeinsam seine Beraterin beim Jobcenter um Rat zu fragen. Zusammen machen sie einen Termin aus.

2. Elvira und Max lassen sich gemeinsam beraten.

Im gemeinsamen Beratungsgespräch erklären Elvira und Max der Beraterin ihre Situation. Sie empfiehlt Elvira, wieder in ihren erlernten Beruf einzusteigen, um mehr Geld zu verdienen. Dadurch würde auch Max weniger unter Druck stehen. Damit sie fit für den Wiedereinstieg ins Büromanagement wird, empfiehlt die Beraterin Elvira eine Weiterbildung.

Damit Elvira die Weiterbildung machen und später eine neue Stelle antreten kann, braucht die Familie eine Betreuung für die Kinder. Hier zeigt die Beraterin ebenfalls Möglichkeiten auf: Sohn Lars könnte einen Hort besuchen. Nachhilfestunden für Christina kann Familie Bähr durch das Bildungspaket beantragen.

3. Elvira bereitet ihren Wiedereinstieg vor. Die Kinder werden gut betreut.

Elvira macht eine Qualifizierung im Bereich Büromanagement, die das Jobcenter bezahlt.

Die Bährs finden einen Hortplatz für Lars. Christina geht zur Hausaufgabenbetreuung und einmal in der Woche zur Nachhilfe. Die Bährs beantragen dafür Leistungen aus dem Bildungspaket. Beim Jobcenter haben sie zuvor nachgefragt, wo sie die Anträge und Nachweise abgeben können.

4. Elvira findet eine Stelle.

Nach der Qualifizierung bewirbt sich Elvira um eine Stelle, bekommt zunächst aber einige Absagen. Schließlich hat sie Erfolg: Sie kann eine Teilzeitstelle in einem Büro antreten.

Das Jobcenter zahlt Elviras neuem Arbeitgeber 6 Monate lang einen Eingliederungszuschuss (EGZ).

Obwohl sich Elvira im neuen Job wohl fühlt, muss sie sich erst daran gewöhnen, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen.

So hat es Familie Bähr mit Hilfe des Jobcenters geschafft:

  • Max und Elvira Bähr lassen sich gemeinsam beraten.
  • Elvira will wieder arbeiten: Sie macht eine Qualifizierung, die das Jobcenter bezahlt. Wie Sie Ihren Wiedereinstieg optimal planen können, erfahren Sie auf der Seite Beruflich wieder einsteigen.
  • Sie findet eine Teilzeitstelle, ihr Arbeitgeber erhält als Anreiz einen Eingliederungszuschuss (EGZ).
  • Die Bährs beantragen Leistungen aus dem Bildungspaket. Dadurch können sie die Betreuung ihrer Kinder und die Nachhilfe sicherstellen.

Gehen Sie Ihren Weg.

Wenn auch Sie mit einer Assistierten Ausbildung durchstarten wollen: Sprechen Sie mit Ihrer Ansprechpartnerin oder mit Ihrem Ansprechpartner beim Jobcenter über Ihren Wunsch und die Möglichkeiten.