Grundsätzlich können Menschen mit Behinderungen die gleichen Ausbildungen machen wie Menschen ohne Behinderungen.
Du lernst gerne praktisch zum Beispiel durch Ausprobieren und Machen. Dann ist vielleicht eine Fachpraktiker-Ausbildung das Richtige für dich. Du lernst weniger aus Büchern und dafür mehr durch echte Arbeit im Betrieb. Der Abschluss ist anerkannt. Und: Wenn du möchtest, kannst du danach eine reguläre Ausbildung im gleichen Berufs-Feld machen.
So sieht die Ausbildung aus
Eine Fachpraktiker-Ausbildung dauert je nach Beruf meist 2 bis 3 Jahre. Du kannst sie in einem Betrieb oder bei einem Bildungs-Träger machen. Ein Bildungs-Träger ist eine Einrichtung, die dich während der Ausbildung begleitet und unterstützt. Du bekommst Hilfs-Mittel, damit du besser arbeiten und lernen kannst. Zum Beispiel eine Lese-Software oder einen besonderen Arbeits-Stuhl. Außerdem bekommst du Unterstützung beim Lernen. Zum Beispiel durch besondere Lern-Hilfen oder durch Lehrerinnen und Lehrer, die dir extra helfen.
So geht es nach der Ausbildung weiter
Du hast deine Fachpraktiker-Ausbildung abgeschlossen. Jetzt hast du mehrere Möglichkeiten:
- Arbeiten: Du kannst direkt in deinem Beruf arbeiten. Dein Abschluss ist anerkannt.
- Weiter-Qualifizieren: Du möchtest noch mehr lernen? In vielen Berufs-Feldern kannst du nach der Fachpraktiker-Ausbildung eine reguläre Ausbildung im gleichen Berufs-Feld beginnen. Deine bisherige Ausbildungs-Zeit kann dabei angerechnet werden.
- Weiter-Entwickeln: Du bleibst in deinem Beruf und verbesserst dich durch Erfahrung und Weiter-Bildungen.
Reha-Beratung: Dein nächster Schritt
Vielleicht weißt du noch nicht, welche Ausbildung zu dir passt. Vielleicht hast du auch Fragen zu Förderung und Unterstützung. Die Reha-Beratung hilft dir:
- Sie zeigt dir, welche Fachpraktiker-Ausbildung zu dir passt.
- Sie erklärt dir, welche Unterstützung du bekommen kannst.
- Sie erklärt dir, wie es nach der Ausbildung weitergehen kann.
Vereinbare jetzt einen Termin.


