Ich kann immer nachfragen
In meinem Beruf bearbeite ich Metall mit Maschinen. Dafür muss ich viel rechnen. Das war am Anfang schwer für mich. Ich habe nämlich Dyskalkulie.
Wichtig:Info: Dyskalkulie ist eine Rechen-Schwäche. Zum Beispiel beim Plus- und Minus-Rechnen. Das hat nichts mit der Intelligenz zu tun. Mit Unterstützung kann man trotzdem gut zurechtkommen.
Einmal in der Woche bespreche ich mit einer Lehrerin die Sachen, die ich noch nicht verstanden habe. Mathe klappt dadurch echt gut. Ich habe auch eine Lese-Rechtschreib-Schwäche und Aufmerksamkeits-Defizit- und Hyperaktivitäts-Störung (ADHS). Da hilft es mir, dass ich die Sachen in Ruhe durchsprechen kann. Für Fragen zur Praxis habe ich einen Ausbilder an meiner Seite. Ich kann mich immer an ihn wenden.
Meine Pläne nach der Ausbildung
Wenn ich meinen Abschluss als Fachpraktiker habe, will ich für ein paar Jahre bei der Bundeswehr arbeiten. Die Bundeswehr sucht immer wieder Metaller zur Instand-Setzung. Das heißt: Sie reparieren Maschinen und Geräte. Da bleibe ich dann. Oder ich suche mir nach ein paar Jahren Arbeits-Erfahrung einen regulären Betrieb. Man kann echt viel machen, wenn man sich Hilfe holt.
Wichtig:Info: Als Fachpraktiker/in für Zerspanungsmechanik (§66 BBiG/§42r HwO) stellst du Bauteile her. Dafür tippst du die Infos zum Bauteil in die Maschine ein. Danach prüfst du das fertige Bauteil. Du kontrollierst auch die Maschinen. Mehr Informationen findest du im BERUFENET.
Tipp:Tipp: Fachpraktiker-Ausbildungen nennt man auch theorie-reduzierte Ausbildungen. Das heißt: Man lernt weniger Theorie, zum Beispiel aus Büchern. Man übt dafür mehr direkt bei der Arbeit. Diese Ausbildungen sind für Menschen mit Behinderungen oder anderen Einschränkungen. Frage die Berufs-Beratung oder die Reha-Beratung, ob du eine Fachpraktiker-Ausbildung machen kannst. Sie hilft dir auch bei der Suche nach einem Ausbildungs-Platz. Vereinbare jetzt einen Termin.