Wenn du eine Ausbildung machst, bekommst du oft Geld. Dieses Geld heißt Ausbildungs-Vergütung. Wie viel Geld du bekommst, hängt von deiner Ausbildung und deinem Ausbildungs-Betrieb ab.
In welchen Ausbildungen gibt es Geld?
In der dualen Ausbildung (anderes Wort: betriebliche Ausbildung) lernst du an 2 Orten. Du lernst im Wechsel: mal im Betrieb und mal in der Berufs-Schule. Im Betrieb arbeitest du. In der Berufs-Schule lernst du die Theorie. Weil du im Betrieb arbeitest, bekommst du Geld. Dieses Geld heißt Ausbildungs-Vergütung.
Bei einer schulischen Ausbildung lernst du meistens in der Berufs-Fach-Schule. Du arbeitest dabei nicht in einem Betrieb. Deshalb bekommst du oft keine Ausbildungs-Vergütung. Manchmal gibt es aber Ausnahmen. In einigen Berufen im sozialen oder medizinischen Bereich, zum Beispiel in Pflege-Berufen.
Ausbildungs-Vergütung
Die Ausbildungs-Vergütung ist nicht in jedem Beruf gleich hoch. Manche Betriebe zahlen mehr Geld als andere.
Tarif-Vertrag
Für viele Berufe gibt es einen Tarif-Vertrag. In einem Tarif-Vertrag stehen wichtige Regeln. Zum Beispiel:
- Wie viel Geld bekommen Azubis?
- Wie lange arbeiten Azubis?
- Welche Regeln gelten im Betrieb?
Tarif-Verträge werden zwischen Gewerkschaften und Arbeitgeber-Verbänden ausgehandelt. Betriebe, die einen Tarif-Vertrag haben, nennt man tarif-gebunden. Tarif-gebundene Betriebe zahlen oft mehr als die Mindest-Ausbildungs-Vergütung.
Mindest-Ausbildungs-Vergütung
Gibt es keinen Tarif-Vertrag, gilt die Mindest-Ausbildungs-Vergütung. Das heißt: Der Betrieb muss Azubis mindestens einen bestimmten Betrag bezahlen. Viele Betriebe zahlen aber mehr.
Nicht nur das Geld ist wichtig
Bei der Berufs-Wahl solltest du nicht nur auf das Geld achten.
Wichtig ist auch:
- Was interessiert dich?
- Was kannst du gut?
- Was macht dir Spaß?
Ein Beruf, der zu dir passt, ist oft wichtiger als eine hohe Ausbildungs-Vergütung. Wenn mehrere Berufe für dich passen, kann dir die Höhe der Vergütung bei deiner Entscheidung helfen.


